21.12.2009

Teilnahme des DROBS-Standortes Lüdenscheid an dem Suchtpräventionsprojekt der Städtischen Realschule Meinerzhagen

Vom 23.11.2009 bis zum 25.11.2009 fand im Freizeitzentrum „Bibellesebund Marienheide- Holzwipper“ das jährliche Suchtpräventionsprojekt der siebten Jahrgangsstufe der Städtischen Realschule Meinerzhagen statt. Am 25.11.2009 beteiligte sich der  -Standort Lüdenscheid an dem Projekt. Die Drogenberaterin Fr. Jutta Hendess und Hr. Sebastian Niekrens (Praktikant)  besuchten die Veranstaltung um auf die Fragestellungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Die Fragen bezogen sich auf diverse Themengebiete wie Arbeitsweise der Drogenberatung, Ursachen und Folgen des Drogenkonsums, Risikofaktoren einzelner Suchtstoffe und suchtspezifischen Verhalten. Durchgeführt wurde das Seminar von den Lehrkräften Fr. Bärbel Welver, Fr. Karin Makéreel und Fr. Elisabeth Pox.Aufgrund der gelungenen Durchführung des Projektes freuen wir uns auf eine wiederholte Teilnahme im nächsten Jahr.

Sebastian Niekrens, Praktikant Standort Lüdenscheid



15.12.2009

Präventionsveranstaltung am Friedrich- Leopold– Woeste- Gymnasium in Hemer

Am Mittwoch dem 11.11.2009 besuchten die Drogenberaterin Catharina Tessin, die Präventionsfachkraft der Drogenberatung Matthias Nowak und die Praktikantin Nicole Bochmann die 9ten Klassen des Woeste - Gymnasiums in Hemer. In einer Unterrichtsstunde ging es rund um das Thema Drogen, deren Auswirkungen und die Arbeit der - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. An diesem Tag kamen auch die Rauschbrillen zum Einsatz, welche einen Alkoholrausch simulieren. Außerdem wurden die Schülerinnen und Schüler auf das kommende Zusammentreffen mit Ex- Usern vorbereitet. Am Mittwoch dem 25.11.09 und Do dem 26.11.09 besuchten Frau Tessin, Herr Nowak und Frau Bochmann in Begleitung von zwei Ex- Usern erneut die Schülerinnen und Schüler der 9ten Klasse in der Aula der Schule. Die Ex- User erzählten eindrücklich über ihre persönliche Lebensgeschichte, ihren Drogenkonsum und dessen Wirkung. Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam und interessiert zu und stellten den Ex- Usern viele Fragen, wie zum Beispiel über den Ablauf einer Therapie, das Verhalten der Eltern und zum Einstiegsverhalten.

DROBS WOESTE mittel
Nicole Bochmann, Praktikantin Standort Iserlohn



15.12.2009

Gruppenarbeit der Klienten mit richterlicher Weisung am 08.12.2009

Am 08.12.2009 fand ein Gruppentreffen von Klienten mit einer richterlichen Weisung in der Drogenberatung Iserlohn unter der Leitung von der Drogenberaterin Catharina Tessin und Praktikantin Nicole Bochmann statt. Diesen Jugendlichen und Heranwachsenden wurde im Rahmen einer Verfahrenseinstellung gemäß § 47 JGG zur Auflage gemacht, „betreuerischen Kontakt“ zur zu halten. Für dieses erste gemeinsame Treffen war ein gegenseitiges Interview geplant. Der Interviewfragebogen enthielt Fragen zum Drogenkonsum, welche Vorteile und Nachteile mit diesem verbunden werden, persönliche Stärken und Schwächen und Wünsche im Bezug auf ihre Zukunft. Zudem erhielten die Teilnehmer die Aufgabe ein Drogenquiz auszufüllen, um ihre Kenntnisse rund ums Thema Drogen zu überprüfen. Die Gruppensitzung gestaltete sich sehr lebhaft und die Klienten erschlossen sich zudem den Zweck dieser Veranstaltung, sich noch mal mit ihrer derzeitigen Lebenssituation auseinander zu setzen. Diese Gruppensitzung wird mit inhaltlich unterschiedlichen Schwerpunkten in regelmäßigen Abständen fortgeführt.

Richterliche Weisungen mittel
Nicole Bochmann, Praktikantin Standort Iserlohn



25.11.2009

Tag der offenen Tür in der Drogenberatung

Die ANONYME DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN lud zum „Tag der offenen Tür – Tag der Begegnung“ in ihre Räumlichkeiten ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hatten sich dieses Jahr nicht ein spezielles Thema vorgenommen, sondern hatten die Begegnung mit Fachkollegen anderer Hilfeeinrichtungen in den Vordergrund gestellt. Eingeladen waren Kollegen aus Schulen, Einrichtungen der Jugendhilfe, der ARGE, Bewährungshilfe, die auch zahlreich erschienen – die Zeit wurde bei selbst gebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee für viele Gespräche genutzt. Neben vielen Klientinnen und Klienten der , hatten auch Politiker aller Parteien den Weg in die gefunden. Die stellvertretenden Bürgermeister aus Hemer und Iserlohn, Hans Schmöle und Thorsten Schick überbrachten die Grüße der Städte – der Vorsitzende des - Fördervereins Michael Scheffler betonte die Notwendigkeit einer guten Beziehung zwischen Klient und Drogenberater, die Grundlage sei für das Annehmen von weiteren Hilfen.

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25.11.2009

DROBS Standort Werdohl zu Gast auf dem „Tag der offenen Tür“ in der Hauptschule Nachrodt.

Neben zahlreichen Einrichtungen aus Nachrodt-Wiblingwerde präsentierte sich auch die in diesem Jahr erstmals mit einem umfangreichen Informationsstand auf dem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 21. November 2009 in der Albert-Schweizer Hauptschule in Nachrodt. Neben allgemeinen Informationen über Suchtmittel und die Arbeit der wurden Jugendliche und Erwachsene u.a. mit einem kleinen Quiz über ihr Wissen über die Droge Cannabis befragt.

TOT HS Nachrodt 2009 mittel
Angelika Rohe (Standort Werdohl)



16.11.2009

Realschule zu Besuch in der DROBS Iserlohn

Die Rechts - AG der Realschule Letmathe besuchte am 11. November 2009 zusammen mit einer Rechtsanwältin die Drogenberatungsstelle Iserlohn. Der Geschäftsführer der DROBS, Stefan Tertel, und Ralf ein Exuser informierten die Schüler und Schülerinnen vor Ort über die Arbeit in der Drogenberatungsstelle. Des Weiteren wurden die interessierten Schüler und Schülerinnen über Drogen, Sucht und Hintergründe, sowie über die Bedeutung von einer Entgiftung und Therapie aufgeklärt. Ralf, Leiter einer Selbsthilfegruppe, erzählte zudem seine eigene Lebensgeschichte als trockener Alkoholiker. Dies beeindruckte die Schüler und Schülerinnen sehr.

Foto Realschule mittel 1
     Foto Realschule mittel 2
Nicole Bochmann (Standort Iserlohn / Praktikantin )



10.11.2009

Teilnahme des -Standortes Lüdenscheid am Suchtvorbeugungs-Seminar des Anne Frank Gymnasiums Halver 

Das Anne Frank Gymnasium Halver veranstaltete in der Zeit vom 26.10.2009 bis zum 27.10..2009 ein  Suchtvorbeugungs-Seminar mit den Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe in der Jugendherberge Glörsee in Schalksmühle. An dieser Veranstaltung beteiligten sich die Mitarbeiter der Drogenberatungsstelle Lüdenscheid, Jutta Hendess und Klaus Hillebrand, in dem Fragen der Schülerinnen und Schüler zu den Themen „Sucht und Drogen“ beantwortet wurden und über Risiken aufgeklärt wurde. Die insgesamt ca. 90 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, welche in drei Gruppen aufgeteilt wurden, zeigten durch viele Fragestellungen zur Sucht- und Drogenproblematik ihr Interesse an dem vorgestellten Thema. Die gezielten Fragen der Schülerinnen und Schüler spiegelten die gute Vorbereitung des zuständigen Lehrers, Herr Roland Schettler, wider. Auf Grund der regen Beteiligung sehen wir der alljährlich stattfindenden Veranstaltung im nächsten Jahr mit Freude entgegen.

Schule Halver 2009 miiitttel
Klaus Hillebrand, Sebastian Niekrens-Praktikant-(Standort Lüdenscheid)



09.11.2009

Albert-Schweitzer-Hauptschule der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde besucht die Drogenberatung Werdohl

Am Dienstag, den 03. November 2009 besuchte die 9. Klasse der Albert-Schweitzer-Hauptschule Nachrodt-Wiblingwerde vormittags die Drogenberatung Werdohl.
Die Schülerinnen und Schüler lernten so den Standort und die Arbeitsweise der kennen und informierten sich über Drogen, deren Wirkungsweisen und Gefahren.

Hauptschule Nachrodt in DROBS 2009 mittel02
Angelika Rohe (Standort Werdohl)



30.09.2009

Trotz des  wechselhaften Wetters feierten die Besucher der Slimk,  am Samstag den 05.09.09, das jährliche Fest ausgewogen und friedlich.

Highlights des Tages waren die Modenschau, sowie Haarmodenschau und die Transvestitenshow. Des weiteren sorgten verschiedene Bands mit ihrer super Live Musik auf der rosa geschmückten Bühne für heitere Stimmung unter den Besuchern. Diese konnten sich zudem Auskünfte und Flyer an den zahlreichen Informationsständen , über Themen der Drogenberatung oder Aids Hilfe und vielem mehr , holen. Unser Stand der wurde zahlreich besucht und fand allgemeines Interesse. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Heinrich Isken, Nicole Bochmann und Celina Mundulai gaben kompetente Auskunft. Auch der designierte Bürgermeister Volker Fleige aus Menden hielt eine anregende Rede für die Besucher, welche nicht nur aus der direkten Region, sondern auch aus anderen Städten wie Düsseldorf oder Köln anreisten. Im Anschluss an den feierlichen Tag folgte die sehenswerte After Show Party in den Lokalitäten der Innenstadt Iserlohn.

Slimk 2009 mittel
Heinrich Isken (Standort Iserlohn)



21.09.2009

Gemeinsame Kanutour Jugendzentrum "Pappkiste" (Herscheid) sowie Jugendzentrum Pungelscheid (Werdohl) und der DROBS Iserlohn e.V.

Am Samstag, den 12. September 2009, unternahmen 15 Jugendliche auf Einladung der Jugendzentren Herscheid (Pappkiste) und Pungelscheid (Werdohl) sowie der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn  (Beratungsstellen Werdohl/Iserlohn) eine Kanu-Tour auf der Ruhr. Bei bewölktem Wetter startete man in Herdecke und fuhr Richtung Kemnader Stausee. An 3 Wehren, mit denen die Ruhr gestaut wird, mussten die Boote umgetragen werden. Insgesamt wurden an diesem Tag 24 Kilometer gepaddelt.

Auf dem Gelände des Kanuvereins Bochum wurde die ganze Mannschaft mit  Würstchen und Obst verpflegt. Die  Verpflegung wurde vom Förderverein der  gesponsert. Am späten Nachmittag kamen die Kanutinnen und Kanuten in der Kemnade an. Die Boote wurden gesäubert und abgegeben. Auch angesichts der Müdigkeit und schwerer Arme - der Stolz, 24 Kilometer zurückgelegt zu haben, überwog. Neben dem sportlichen Erlebnis, als Alternative zum Abhängen, machten sich die Drogenberater bei den Jugendlichen bekannt. Es werden Infoveranstaltungen zum Umgang mit Rauschmitteln folgen.

Abschlußfoto Kanutour, Herscheid Werdohl 2009 miitel

Angelika Rohe / Werner Mirbeth (Standort Werdohl)



21.09.2009

„Gewinne mit Deinem Wissen über Drogen“– beim Schulfest der Hauptschule Urbecker Straße in Hemer

„Gewinne mit Deinem Wissen über Drogen“, lautete die Überschrift des Drogenquiz, dass bei dem Schulfest zum 40-jährigem Bestehen der Hauptschule Urbecker Straße in Hemer am Info-Stand der DROBS zum Mitmachen motivierte. Der 1. Preis war ein Gutschein für die ISERLOHNER ROOSTERS, der 2. Preis ein Gutschein für eine SUPERPIZZA bei TONI und der 3. Preis ein Gutschein für das EISCAFE VENEZIA. Hätten Sie gewusst, zu welchem medizinischen Zweck Ecstasy entwickelt wurde? Oder, warum sich Cannabiskonsum wesentlich länger als andere Drogen im Urin nachweisen lässt? Diese und 19 weitere Fragen rund um das Thema „Drogen und deren Auswirkung“, wurden von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern beantwortet. Die Schülerinnen Laura und Natalie, sowie die Schüler Lukas und Armin waren die Besten unter ihnen und bekamen am 10.09.09 von der -Mitarbeiterin Catharina Tessin die Preise überreicht. (Der Schüler Armin war nicht anwesend.) Es gratulierten ihnen die Rektorin Frau Tillmann und der Schulsozialarbeiter Markus Biskup. Für die Preise bedanken wir uns bei den Iserlohn Roosters GmbH, der Pizzeria Toni, Hauptstr.214, Hemer und dem Eiscafe Venezia, Hauptstr. 186, Hemer.

Hemer Urbecker Strasse mittel

Catharina Tessin (Standort Iserlohn)



21.09.2009

Pressemitteilung
Herbstmitgliederversammlung der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn am 10.09.09 im Rathaus der Stadt Neuenrade

Am vergangenen Donnerstag tagte die Herbstmitgliederversammlung der DROBS im Rathaus der Stadt Neuenrade. Bürgermeister Sasse begrüßte die Abgesandten aus den 14 Gemeinden des Märkischen Kreises. Sasse: „Seit Jahrzehnten begleite ich die in ihrer Arbeit –leichter ist die Drogenberatung in dieser Zeit sicher nicht geworden – deshalb bedarf sie der Unterstützung aus Politik und Verwaltung“. -Geschäftsführer Stefan Tertel berichtete dann über die -Arbeit der letzten Monate. Durch die Presse gegangen sei der Verbot von Spice Anfang des Jahres und die gesetzliche Regelung, dass zukünftig Schwerstabhängigen unter bestimmten Bedingungen Diamorphin (Heroin) von Ärzten verschrieben werden könnte. Tertel verwies auf die umfangreichen Bemühungen der Drogenberatung, zielgruppenspezifische Angebote im Bereich der Suchtprävention durchzuführen. Dabei betonte er die hohe Bereitschaft anderer Dienste zur Kooperation in diesem Bereich. In der kommenden Woche (14. Sept. – 18. Sept.) werde mit vielen gemeinsam, die Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“, in Herscheid, Kierspe und Meinerzhagen durchgeführt. Damit sei über die letzten 10 Jahre in allen Gemeinden des Märkischen Kreises eine solche Präventionsaktion gemacht worden. Dadurch hätten sich im Märkischen Kreis verschiedene Netzwerke des Austausches und der Kooperation gebildet. In den vergangenen Wochen seien mit vielen Jugendeinrichtungen erlebnispädagogische Maßnahmen durchgeführt worden; Tertel: „Suchtprävention als Vortrag verpufft bei Jugendlichen in der Regel – das gemeinsame Tun und Reflektieren ist allein nachhaltig genug, dass gefährdete Heranwachsende wirklich über ihren Rauchmittelkonsum nachdenken“. Der 1. Vorsitzende des -Trägervereins, Helmut Wehn, bedankte sich zum Sitzungsende bei den Delegierten für ihr Engagement, die durch die Kommunalwahl bedingt, nur teilweise in der nächsten Legislaturperiode wieder ihre Kommune in der Mitgliederversammlung der Drogenberatung vertreten werden. Die Drogenberatung arbeitet kostenlos und anonym. Im Internet: www.drobs-mk.de Der -Standort Iserlohn ist zuständig für Hemer und Iserlohn: Tel.: 02371 – 22851 Der -Standort Lüdenscheid ist zuständig für die Gemeinden: Halver, Herscheid, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Schalksmühle: 02351 – 27707 Der -Standort Werdohl ist zuständig für Altena, Balve, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl: 02392 - 12260

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10.09.2009

Alternativ III, ein Gemeinschaftsprojekt

Zum dritten Mal fand in der Zeit vom 04.- 06. September 2009 das erlebnispädagogische  Wochenendprojekt „Alternativ III“ am Sorpesee statt. Die Jugendförderung der Stadt Altena , die MK und der Jugendtreff Altena / Evingsen hatten Jugendliche dazu eingeladen. 30 Jungen und Mädchen sind der Einladung gefolgt. An diesem Wochenende hatten die Jugendlichen die Möglichkeit über sich hinauszuwachsen und in Bereiche einzusteigen, die im Alltag nicht unbedingt gefragt sind. Beim Floßbau, Kanufahren, Erlebnisparcour war die Zusammenarbeit gefragt. Beim Klettern, Bogenschießen, seine Fähigkeiten und Grenzen alleine kennenzulernen. Bei diesem Gemeinschaftsprojekt ging es darum, ein Kontrastprogramm anzubieten, welches gegenüber rumhängen und sich volldröhnen lassen, steht. Denn, Aktivitäten an der frischen Luft sind immerhin besser, als Suff, Drogen und Langeweile. Kurzinfos des Aids-Beraters, sowie der Drogenberatung, unter dem Titel "Sex und so" , „Shisha Rauchen  - gefährlich ja oder nein“, rundeten das Wochenende ab.

Abschlussfoto Alternativ 3 mittel
Werner Mirbeth (Standort Werdohl)



01.09.2009

Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Der Arbeitskreis Sucht hat in Zusammenarbeit mit der Suchtkrankenhilfe Menden im Rahmen des Projektes Kinder in suchtbelasteten Familien Märkischer Kreis neben der angeleiteten Kindergruppe Chamäleon jetzt auch die Hotline „Sprich mit uns!“ einrichten können!

Alle betroffenen Kinder bekommen Hilfe unter:
0151/58262860 oder 02373/2688

Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)




06.08.2009

Heroin auf Rezept

Der Deutsche Bundestag hat am 28.05.2009 mehrheitlich einer Veränderung des BtMG(Betäubungsmittelgesetz) zugestimmt. Diese Veränderung bietet die Grundlage,um künftig auch Diamorphin, also medizinisch reines Heroin, zur Regelversorgung von Heroinabhängigen zu verwenden (Schwerstabhängige nach bestimmten Kriterien). Die jetzt noch erforderliche Zustimmung von Bundesrat und Bundespräsident scheint sicher zu sein. Einerseits werden so Drogenkonsumentinnen und Drogenkonsumenten zu erreichen sein, die sich bisher nicht an das Drogenhilfesystem „anbinden“ ließen. Diese chronisch Suchtkranken riskieren extrem ihre Gesundheit (u.a. Hepatitis, HIV) und das ihres Umfeldes, außerdem finanzieren sie ihren illegalen Drogenkonsum mit Beschaffungskriminalität (u.a. Wohnungseinbrüche, Autoaufbrüche, Ladendiebstähle, Dealen und Prostitution). Inwieweit dieses ergänzende Angebot der Drogenhilfe im Märkischen Kreis umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten. Schon jetzt gibt es zu wenig Substitutionsplätze im Kreis und auch mit dem neuen Gesetz ist die so genannte psychosoziale Betreuung Substituierter zwar verbindlich vorgesehen, deren Finanzierung aber ungeklärt.
Der Geschäftsführer der sowie Frau Ilona Meuser wurden zu diesem Thema interwiewt

radio  
Klicken Sie auf das Radio um den Mitschnitt von Radio MK zu hören

Stefan Tertel
(Geschäftsführer)




20.07.2009

Zum Gedenken an die verstorbenen Iserlohner Drogenkonsumenten

Den Nationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli haben die Drobs Iserlohn und die AWO Werkstatt im Hinterhof zum Anlass genommen, in einer gemeinsamen Aktion aller Drogentoten zu gedenken.

Kurz zur Historie des Gedenktages:
Am 21. Juli 1994 verstarb der von illegalen Drogen abhängige Ingo Marten auf ungeklärte Weise. Ingo M. wurde, ebenso wie viele andere Drogenkonsumenten, Opfer einer repressiven Drogenpolitik. Der Mutter von Ingo gelang es mit einem beispiellosen Einsatz unter Mithilfe der Stadt Gladbeck eine Gedenkstätte zu schaffen, an der am 21. Juli 1998 zum ersten Mal der vom  „Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V.“ ausgerufene Gedenktag abgehalten wurde. Der 21. Juli sollte seitdem nicht nur ein Tag des Gedenkens sein, sondern auch ein Tag der Aktionen und des Protestes.
Obwohl die Zahl der verstorbenen Drogenabhängigen in diesem Jahr in Iserlohn erfreulicherweise gering ist, war es den beiden Einrichtungen dennoch ein Anliegen, alle bisher verstorbenen Drogenabhängigen noch mal in Erinnerung zu rufen. Daher entstand die Idee, einen Anzeige in die hiesige Lokalzeitung zu setzen, die Frau Blake aus der Werkstatt im Hinterhof , Frau Meuser und Frau Rollmann aus der Drobs Iserlohn gemeinsam entworfen haben.
„Sucht hat immer eine Geschichte, und jeder Konsument hat seine individuelle Geschichte. Wir begleiten unsere Klienten oft über viele Jahre und lernen ihre Geschichten kennen. Daher ist es auch für die Mitarbeiter immer sehr traurig, wenn ein Klient stirbt. Aber sie sind nicht vergessen und das wollten wir mit der Anzeige zusätzlich ausdrücken!“ so waren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen einig.

Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)



20.07.2009

Soziale Trainingskurse für junge Drogenkonsumenten im nördlichen und südlichen Märkischen Kreis.

Am 29. bzw. 30. Juni 2009 fanden die letzten Gruppentreffen der beiden sozialen Trainingskurse (Iserlohn „Abseits“ in Kooperation mit dem KNACKPUNKT e.V.; Lüdenscheid „Hart an der Grenze“) statt. Die Kurse wurden durch Bußgeldzuweisungen der örtlichen Amtsgerichte ermöglicht. Durch die Zusammenarbeit mit den Jugendgerichtshilfen konnten geeignete Teilnehmer in die Kurse vermittelt werden.
Beide Kurse sind erfolgreich durchgeführt worden. Die Teilnehmer beider Kurse zeigten sich sehr motiviert und arbeiteten gut und engagiert mit. Die Trainingskurse haben sowohl den Trainern als auch den Kursteilnehmern sehr viel Freude bereitet.
Neu war in diesem Jahr der Besuch eines Ex-Users bei jeweils einem Gruppentreffen. Der Besuch hat sich als sehr bereichernd für die Vermittlung der Kursinhalte herausgestellt.

Trainingskurs 1 mittel
   Trainingskurs mittel02
      
Rene` Sadowski, Mareike Jäger                  Stephanie Behr ; Anja Cosmai ; Mareike Jäger

Mareike Jäger (Standort Iserlohn)



30.06.2009

Die ARWED lockt erneut die Angehörigengruppe Klatschmohn nach Attendorn

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren richtete die ARWED (Arbeitsgemeinschaft der Rheinisch - Westfälischen Elternkreise Drogengefährdeter und abhängiger Menschen e. V.) vom 12. bis 14. Juni ein Wochenende für Angehörige von Drogenkonsumenten aus. Das Thema in diesem Jahr lautete „Information über die medizinische Seite der Entgiftung: Wie wirkt sich jahrelanger Drogenkonsum bei Abstinenz aus? Gibt es Folgeschäden?“, zu dem der Chefarzt der LWL Klinik Gütersloh, Dr. Ulrich Kemper,  ein Referat hielt.  Frau Dr. Ullrich, Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes in Dortmund, berichtete unter Anderem über ihre Erfahrungen mit der Methadonsubstitution. Die „Klatschmohn-Eltern“ waren nachhaltig beeindruckt: „Trotz der doch anstrengenden Tage haben wir wieder viel Spaß gehabt und eine Menge gelernt.“ Über die interessanten Referenten, das nette Wetter und über mittlerweile altbekannte Teilnehmer des Seminars wurde noch lange bei folgenden Treffen des Elternkreises Klatschmohn gesprochen. Zum Schluss ein Dank an die ARWED für die Planung und Ausrichtung des Wochenendes und: „bis zum nächsten Mal“!

Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)



30.06.2009

ADHS und Hepatitis C waren Thema im Qualitätszirkel Substitution Nördlicher Märkischer Kreis

Der Qualitätszirkel am 25.06. fand diesmal nicht wie üblich in Iserlohn, sondern in Schwerte statt. Der Hintergrund war, eine größere Veranstaltung auszurichten, an der auch Ärzte und interessiertes Fachpersonal aus Dortmund, Bochum und dem Kreis Unna teilnehmen konnten. Die Firma Essex unterstützte freundlicherweise diese Veranstaltung, so dass es möglich war, zwei Referenten zu hören. Den Anfang machten der substituierende Arzt Herr Spanke und der Allgemeinmediziner Herr Dr. Herr, welche beide in Schwerte praktizieren. Sie begrüßten zuerst Dr. Debbelt aus der Hans – Prinzhorn - Klinik in Hemer, der einen sehr aussagekräftigen Vortrag zum Thema ADHS und Sucht hielt. ADHS steht für eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung oder auch für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom
Dr. Gillessen aus Münster berichtete im Anschluss überaus informativ über neue Behandlungsmethoden bei einer Hepatitis C Erkrankung. Alle Teilnehmer des Qualitätszirkels konnten eine Menge an neuen Informationen mitnehmen, denn die Behandlung von Substituierten bedeutet auch fast immer, weitere Erkrankungen mitzubehandeln.
„Ca. 90% aller Drogenabhängigen haben eine Hepatitis C, die einer Behandlung bedarf,“ so der Arzt aus Münster. Der Prozentsatz bezüglich einer Komorbidität von Drogenabhängigkeit und ADHS läge zwar deutlich darunter, dennoch ist es im Umgang mit Drogenkonsumenten wichtig zu wissen, welche Behandlungsmethoden bei ADHS vorgesehen sind.
An die beiden Referenten auch an dieser Stelle nochmals ein Dank für die interessanten Vorträge!
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Rollmann Iserlohn.

Schwerte Zirkel mittel04  Schwerte Zirkel 1 mittel02
 
Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)



30.06.2009

„Kinder stark machen“

In der Hemeraner Sporthalle an der Parkstraße fand am 26.06.2009 eine Veranstaltung der Kampagne „Kinder stark machen“ statt. Im Mittelpunkt stand die Suchtprävention. Ein Mitarbeiter der war mit einem Info-Stand vor Ort. Der gastgebende TV Deilinghofen wurde durch Harald Schmid, einer der weltbesten Hürdenläufer der 80er Jahre, dem deutschen Leichtathletikverband und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt. Die vielen angebotenen sportlichen Übungen begeisterten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Hier wurde deutlich, dass Kinder durch Spaß an der Bewegung ihr Selbstvertrauen stärken können.

Hemer Parkstr. mittel

Catharina Tessin (Standort Iserlohn)



25.06.2009

Mitarbeiter der DROBS schulten Personal des Seniorenzentrums Bethanien in Halver

Sucht im Alter ist ein weithin unterschätztes Problem. Bis vor wenigen Jahren war man der Ansicht, dass Sucht im Alter als Rarität anzusehen sei. Suchtkranke Menschen hätten eine reduzierte Lebenserwartung, sie würden oft nicht alt und der Alkoholkonsum gehe im Alter ohnehin zurück. Nach aktuellen Untersuchungen besteht in der Altersgruppe der über 60-jährigen Männer bei 2-3 % und bei bis zu 1 % der über 60-jährigen Frauen ein Abhängkeitssyndrom. Zu dieser Einschätzung kamen auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Seniorenzentrums Bethanien in Halver und baten  Matthias Nowak und Bernd Weißflog von der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN, sie am Donnerstag, den 18.06.2009 zu diesem Thema fortzubilden. Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren:
Suchtentstehung, Allgemeine Diagnostik der Sucht;  Suchtdynamik; Allgemeine Zahlen und Fakten zur Sucht;  Intoxikationszeichen; Sucht im Alte; Grundhaltungen in der Arbeit mit suchtmittelabhängigen Menschen; Eigene Zugangswege finden ; Veränderungsmotivation fördern; Praxisreflexion und Erarbeitung von neuen Handlungsmustern für die Praxis

Matthias Nowak (Standort Iserlohn)
Bernd Weißflog (Standort Lüdenscheid)

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25.06.2009

Projektwoche der 7. und 8. Jahrgansstufen zum Thema Drogen am Zeppelin Gymnasium Lüdenscheid

Neun Schüler des Zeppelin Gymnasiums Lüdenscheid besuchten am 24.06.2009, im Rahmen ihrer Projektwoche, die Lüdenscheider Beratungsstelle des Vereins ANONYME DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN. In einem Gespräch mit Bernd Weißflog wurden die Schüler über die Arbeit und die Aufgaben der Beratungsstelle informiert.
Anschließend nutzten die Schüler noch die Gelegenheit zahlreiche Fragen rund um das Thema „Drogen“ zu stellen. Zum Abschluss des heutigen Projekttages schauten die Schüler den Film „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“.

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Bernd Weißflog (Standort Lüdenscheid)



03.06.2009

DROBS klärt im Rahmen eines Verkehrssicherheitstages 90 Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen der Albert Schweitzer Hauptschule Lüdenscheid über die Folgen von Drogenkonsum im Straßenverkehr auf.

Am 03.06.2009 standen für 90 Schüler und Schülerinnen  der Albert Schweitzer Hauptschule in Lüdenscheid die verheerenden Wirkungen von Suchtmitteln im Straßenverkehr im Mittelpunkt ihres Interesses. Ein Informationsparcours bot für die zukünftigen Führerscheinaspiranten viele Informationen und Erfahrungsberichte an. Unter anderem beteiligten sich neben dem Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde, der Verkehrswacht Lüdenscheid, einem Unfallsachverständigem und einem Unfallopfer auch Bernd Weißflog von der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn an dem Info-Parcours.Mit Hilfe der sogenannten „Rauschbrillen“ stellte er den Schülern die sehr gravierenden Wahrnehmungsstörungen unter Einfluss von Suchtmitteln dar. Ein weiteres Augenmerk legte Bernd Weißflog auf die Auswirkungen und Folgen des Cannabiskonsums. Als dritten Bereich einer 45 Minuten dauernden Veranstaltung konnten die Schüler die rechtlichen Aspekte bei der Teilnahme am Straßenverkehr unter Einwirkung von illegalen Rauschmitteln vertiefen.

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Schüler probieren mit Rauschbrillen ein Glas Wasser einzuschenken  Die Frage, „was weiß ich eigentlich über Cannabis“, stellten sich die
                                                                                                       Teilnehmer des Verkehrssicherheitstages, als sie einen „Kiffertest“ ausfüllten.

Bernd Weißflog (Standort Lüdenscheid)



03.06.2009

DROBS Mitarbeiter informierte sich beim 32. Bundesdrogenkongress des „Fachverbandes Drogen und Rauschmittel“ (FDR) über Trends in der Drogenarbeit

Am 18. und 19 Mai 2009 fand in Erfurt der 32. Bundesdrogenkongress mit dem Thema „TRENDsetting Suchtstoffe – Suchtverhalten – Suchthilfe“ statt Im Mittelpunkt der Vorträge und Seminare standen Jugendliche und junge Erwachsenen. Viele Veranstaltungen beschäftigten sich mit neuen Angebotsstrukturen der Suchthilfe für diese junge Klientel. Einige Vorträge machten deutlich, welche Entwicklungsschritte Kinder unter anderem vollziehen und wie sie süchtiges Verhalten entwickeln können. Als dritten Schwerpunkt hatte der Fachverband Drogen und Rauschmittel die neuen Süchte der jungen Erwachsenen unter die Lupe genommen. Es gab viele Informationen über Computersucht, die Bedeutung von Handys für die heutige Jugend, das Koma-Saufen und Shisha rauchen, aber auch über die Gefährlichkeit des Konsums von Tilidin, GHB und GBL.

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Bernd Weißflog (Standort Lüdenscheid)



03.06.2009

Suchtprävention für Schüler der Friedenschule Lüdenscheid Mai/Juni 2009

Das Suchtpräventionsprojekt für die Schüler und Schülerinnen der achten Klassen der Schule für Lernbehinderte in Lüdenscheid wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt. Wie schon in den vergangenen Jahren, fand dieses dreitägige Seminare außerhalb vom Schulalltag statt.
Das Konzept für diese Präventionsveranstaltung wurde in Vorgesprächen mit den zuständigen Lehrern von Jahr zu Jahr auf die bestehenden Klassen abgestimmt und optimiert. Neben der Vermittlung von Informationen zu Drogen, dem gemeinsamen Erarbeiten von Suchtfaktoren und Folgeerscheinungen von Suchtmittelmissbrauch und der Wichtigkeit des „Nein-Sagen“, haben diesjährig die Schüler Kontakt zu den bestehenden Hilfsangeboten im Suchthilfesystem aufgenommen. Hier bekamen sie Einblicke in die Arbeit der Drogenberatungsstelle Lüdenscheid und des in Trägerschaft des Blauen Kreuzes befindlichen „Cafe Extra Dry“.

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Schüler bei der Vorstellung eines Arbeitsprojektes im Rahmen des Suchtpräventionsseminars

Bernd Weißflog (Standort Lüdenscheid)




03.06.2009

Die DROBS in der Gesamtschule Nußberg in Iserlohn

Vom 25.05 bis zum 29.05.2009 fanden in der Gesamtschule am Nußberg für die 8er-Klassen die „Anti-Sucht-Tage“ statt. In dem gesamten Schuljahr wurde im Unterricht das Thema Sucht bearbeitet. In diesem Rahmen hat die am Dienstag und Mittwoch einen Infostand auf dem Flur der 8er-Klassen aufgebaut. Die Mitarbeiterinnen verteilten Infomaterial und beantworteten Fragen der interessierten Jugendlichen und deren Lehrerinnen und Lehrer. Am 27.05 wurde gezielt in der Klasse über Drogenkonsum, Konsequenzen und Prävention gesprochen. Mit Hilfe eines Suchtsacks (beinhaltend eine leere Tablettenschachtel, PC-Maus, Chipstüte, Einkaufstüte, Pilze, Spritzenbesteck, Methadondöschen, usw.) wurde mit den Schülerinnen und Schüler über verschiedene Formen der Abhängigkeitserkrankungen und Gefährdungen durch Drogenkonsum gesprochen. Die Klasse arbeitete aktiv mit. Vor allem die mitgebrachten Rauschbrillen, die den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol simulieren, waren „der Renner“.  

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Alice Harper (Standort Iserlohn (Praktikantin)



03.06.2009

Prophylaxeveranstaltung des DROBS-Standortes Lüdenscheid im Rahmen eines Schulprojektes der Realschule Halver am 29.05.09

Wie bereits in der Vergangenheit wurde die auch in diesem Jahr zu dem 3-tägigen Projekt, dass von der 7. Jahrgangsstufe der Realschule Halver durchlaufen wird, eingeladen. Das Projekt findet außerhalb des gewohnten Schulalltages im Jugendzentrum Halver statt. In Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Lehrer Hr. Wolfgang Lüdecke und dem Mitarbeiter des -Standortes Lüdenscheid Herr Hillebrand, ergab sich eine gelungene Veranstaltung, die von den Schülern mit viel Freude und Begeisterung angenommen wurde.
Weitere Termine für das laufende Jahr sind der 04.06.09 und der 25.06.09.

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Prophylaxeveranstaltung Lüd mittel 202

Klaus Hillebrand (Standort Lüdenscheid)



13.05.2009

Zum dritten Mal findet im September das Wochenendprojekt "Alternativ" statt.

Die Jugendförderung der Stadt, die Drogenberatung MK und der Jugendtreff Evingsen laden Jugendliche ab 14 Jahren ein, dabei zu sein. 30 Jungen und Mädchen können bei Floßbau, Klettern, Bogenschießen und Mountainbiken am Sorpesee mit von der Partie sein."Mit dem erlebnispädagogischen Wochenende wollen wir wieder ein Kontrastprogramm gegenüber rumhängen und sich volldröhnen lassen anbieten", erklärt Werner Mirbeth von der Werdohl. Aktivität an der frischen Luft sei schließlich viel besser als Suff, Drogen und Langeweile. "Mit dem Bau von Flößen in Kleingruppen und dem Besuch einer Kletterwand bieten wir den Jugendlichen Herausforderungen", ist sich Harald Thöne von der Jugendförderung der Stadt und dem JuZ 29 sicher. Die Jugendlichen könnten dabei über sich hinauswachsen. Auch die Zusammenarbeit der Jungen und Mädchen im Team sei ein wichtiges Thema an dem Wochenende. Das Projekt "Alternativ" findet in diesem Jahr vom 4. bis 6. September statt. Am Freitagabend fahren die Teilnehmer mit acht Betreuern von Jugendförderung, und dem Jugendtreff Evingsen zur Sorpe. Übernachtet wird dort mit sechs bis acht Personen in Schwedenhäusern. Nach dem Frühstück steht samstags der Floßbau und Bogenschießen auf dem Programm. Am Abend kommt Aids-Berater Rudi Mann dazu. Die Jugendlichen erwartet dann jedoch kein Vortrag, sondern die Gelegenheit zum Austausch unter dem Titel "Sex und so". Pro Teilnehmer sind 20 Euro zu zahlen. Weitere Kosten werden von der Stadt Altena und dem Jugendtreff Evingsen übernommen.
Die Anmeldung zum alternativen Wochenende ist ab sofort beim JuZ 29 (Telefon 0 23 52/2 33 03), im Bürgerzentrum Nettenscheid (Telefon 0 23 52/7 38 14) und in der Jugendbegegnungsstätte Dahle (Telefon 0 23 52/7 17 73) möglich.

JuZ 29 pia 1 mittel
Artikel sowie das Bild wurden vom Altenaer Kreisblatt zur Verfügung gestellt



06.05.2009

Soziale Trainingskurse für junge Drogenkonsumenten im nördlichen und südlichen Märkischen Kreis

Auch in diesem Jahr wird der soziale Trainingskurs „Abseits“ in Kooperation des KNACKPUNKT e.V. und der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn wieder durchgeführt. Der Trainingskurs in Iserlohn startete mit der erlebnispädagogischen Einheit (s. Foto – nur „Füße“, da die Teilnehmer nicht erkannt werden wollen) und sieben Teilnehmern, am 26. April 2009. Nach einer Pause von drei Jahren, wird auch im südlichen Märkischen Kreis wieder ein vergleichbarer sozialer Trainingskurs, mit dem Namen „Hart an der Grenze“, in der Beratungsstelle in Lüdenscheid durchgeführt. Der Kurs in Lüdenscheid startete am 27. April 2009 mit sechs Teilnehmern. Die Kurse richten sich an bis zu 12 Jugendliche und Heranwachsende, im Alter von 14 – 21 Jahren die aufgrund ihres Cannabiskonsums bereits mit dem Gesetzt in Konflikt geraten sind. Mit Hilfe des Kurses sollen die Jugendlichen zur Reflexion und Veränderung ihres bisherigen (Konsum-) Verhaltens angeleitet werden und Lebenskompetenzen aufbauen. Vor Beginn des Kurses wird mit jedem potentiellen Kursteilnehmer ein Einzelgespräch geführt. Die Kurse umfassen jeweils 10 Gruppensitzungen mit einer Dauer von bis zu 2,5 Stunden im wöchentlichen Rhythmus sowie eine erlebnispädagogische Tagesveranstaltung.

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M. Jaeger (Standort Iserlohn)



05.05.2009

Drogenberatung plant Projekt in Balve

Beratungsgespräche sind zunehmend gefragt. Drogenberater stellen höhere Gewaltbereitschaft fest und sehen perspektivlose Jugendliche.Balve 6564  Beratungsgespräche haben die Mitarbeiter der Drogenberatungsstelle (Drobs) im Gesamteinzugsgebiet Iserlohn, Werdohl und Lüdenscheid im vergangenen Jahr durchgeführt. 2007 standen 6209 Kontakte an, 2006 waren es 5597. Wie sich die Arbeit weiter darstellen wird, war ein Punkt der Mitgliederversammlung, die am Donnerstag im Balver Rathaus stattfand.

- Geschäftsführer Stefan Tertel verwies auf gewaltbereitere Klienten und perspektivlose Jugendliche, mit denen zu rechnen sei, sowie die Problembereiche Komasaufen und Kindeswohlgefährdung. Im September findet in Kierspe, Meinerzhagen und Herscheid eine Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“ statt, neue Trainingskurse starten Ende April.

Der Vorstand wurde komplettiert durch die Neuwahl des Zweiten Vorsitzenden, denn Friedhelm Kowalski stellte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Sein Nachfolger ist nun Kai Maibaum, Jugendamtsleiter in Iserlohn. Werner Mirbeth von der Werdohl, auch zuständig für Balve, stellte in seinem Vortrag über die allgemeine Drogenberatung fest, dass frühestmögliche Interventionen und Schadensminimierung nach wie vor das erklärte Ziel sei. Allerdings, so ergänzte Rebekka Rollmann von  der Iserlohn, werde die  Rehabilitierung schwieriger und langwieriger: „Oft klappt erst der dritte Anlauf.“ Gelobt wurde der gute Kontakt zu den Jugendämtern.

Beratungskontakte in Lüdenscheid (Gesamteinzugsgebiet) gab es 2070 (2007: 2195, 2006: 2075), in Werdohl wurde die 1190 Mal aufgesucht (2007: 1217, 2006: 1259). In Balve fanden 13 Beratungsgespräche statt. Hier ist ein gemeinsames freizeitpädagogisches Projekt in Kooperation mit dem Balver Jugendzentrum und der Realschule geplant, und zwar außerhalb der Ferienzeit. JK (Süderländer Volksfreund) vom 25.04.2009



05.05.2009

Gesundheitstag 21.03.2009

Am Samstag, dem 21.03.2009 fand der 5. Iserlohner Gesundheitstag statt. Auch die Anonyme Drogenberatung e. V. Iserlohn hatte wieder zusammen mit der Kollegin Frau Uta von Holten von der Caritas Iserlohn einen Stand vor Ort aufgebaut. Die Resonanz an dieser Veranstaltung war, wie jedes Jahr, enorm groß. Das lag nicht nur am Gastredner Michael Lesch, sondern an den kompetenten Vorträgen der Fachleute und die vielfältigen Angebote von Anbietern innerhalb des Parktheaters. Auch unser Stand wurde wieder einmal sehr häufig frequentiert und fand gute Resonanz. Wir, d. h. Frau J. Sommer u. H. Isken, konnten vielen Interessierten Rede und Antwort stehen. Wir konnten Kontakte zu Krankenkassen und anderen medizinischen Diensten knüpfen und so unsere Arbeit noch weiter transparent darstellen. Unterm Strich ein sehr erfolgreicher Tag für die Iserlohn.

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Heinrich Isken auf dem Iserlohner Gesundheitstag



28.04.2009

DROBS bildet aus - Auszubildende absolvierte Zwischenprüfung.

Die -Auszubildende, Frau J. Sommer, absolvierte kürzlich ihre Zwischenprüfung vor der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer. Seit dem 1.August 2007 macht Frau Sommer eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei der DROBS. Sie entlastet die beiden Verwaltungsmitarbeiterinnen der in vielen Bereichen, insbesondere wegen der zusätzlichen Verwaltungsaufgaben, die sich durch das Ambulant Betreute Wohnen ergeben haben. Der erste Vorsitzende des DROBS-Trägervereins, Herr Helmut Wehn und der -Geschäftsführer und Ausbilder, Herr Stefan Tertel, gratulierten der Auszubildenden zu den guten Ergebnissen der Zwischenprüfung.

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S. Tertel Geschäftsführer



21.04.2009

DROBS-Jubilare wurden geehrt

Die beiden langjährigen Mitarbeiter Matthias Nowak und Werner Mirbeth wurden für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit im Ramhmen einer kleinen Feierlichkeit von -Geschäftsführer Stefan Tertel geehrt. Matthias Nowak, seit dem 1.2.1978 als Mitarbeiter der tätig und Werner Mirbeth, seit dem 1.4.1979 als Drogenberater beschäftigt, können beide auf viele, teilweise aufregende Berufsjahre zurückblicken. Beide haben maßgeblich die Drogenhilfe im Märkischen Kreis aufgebaut und geprägt. Matthias Nowak arbeitete zunächst als Drogenberater am -Standort Iserlohn und ist mittlerweile als Suchtpräventionsfachkraft kreisweit zuständig und als Referent für Suchthilfe weit über den Märkischen Kreis hinaus bekannt - Werner Mirbeth gründete die Beratunsstelle Werdohl und arbeitet in ihr bis heute; ist allerdings auch als Administrator für die Homepage zuständig und unterstützt so das kreisweite Angebot der . Beide plaudern gerne von alten Zeiten (W. Mirbeth kann dies mit einer umfangreichen Fotosammlung ergänzen), können allerdings auch die Veränderungen der Drogenhilfe und der Szene fundiert darstellen und unterstützen damit junge Kelleginnen und Kollegen, die noch ein professionelles Verständnis von Sozialarbeit und Drogenberatung entwickeln.

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S. Tertel (Geschäftsführer)



06.04.2009

Suchtpräventionstag der Hauptschule Meinerzhagen.

Am 23.und 24.03.09 fand für die siebten Klassen der Hauptschule Meinerzhagen ein Suchtpräventionstag statt. In den drei 7ten Klassen interessierten sich insgesamt 61 Schüler für das Thema Drogensucht, Gründe für den Einstieg und Folgen des Drogenkonsums. Neben der Stoffkunde, die durch Bernd Weißflog, Mitarbeiter der Drogenberatungsstelle Lüdenscheid, vermittelt wurde, wurden durch die Klassenlehrer Themenbereiche wie z.B. Selbstwertgefühl, Ich-Stärkung und Fremd- und Selbstwahrnehmung gemeinsam mit den Schülern erarbeitet.
In einem abschließenden Auswertungsgespräch mit den teilnehmenden Lehrern, wurde überlegt, diese Suchtpräventionsveranstaltung zu optimieren und jährlich zu wiederholen.

Bernd Weißflog (Standort Lüdenscheid)



06.04.2009

Sekundärprävention im ESTA-Bildungswerk gGmbH
  Halver

Was ursprünglich als Informationsveranstaltung über illegale Drogen für die Kursteilnehmer des ESTA-Bildungswerkes in Halver gedacht war, entwickelte sich zu einer konstruktiven Gruppenberatung. Wie es der Zufall wollte, waren alle Teilnehmer schon einmal bei anderen  Bildungsträgern beschäftigt, bei denen Bernd Weißflog von der Beratungsstelle Lüdenscheid ebenfalls Suchtaufklärung durchgeführt hatte. So bot es sich an, über die Probleme eines jeden Einzelnen zu sprechen. Die Gruppe, die aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse auf fünf Teilnehmer geschrumpft war, zeigte eine so große Vertrautheit, dass es möglich war, auch eigenes Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen. Die angesprochenen Themen erstreckten sich von Abstinenzverhalten, Lebensplanung, Kindererziehung, Rückfallsituationen, Vorbildfunktion bis hin zur Debatte über die Legalisierung von THC-Produkten.

Bernd Weißflog(Standort Lüdenscheid)



23.03.2009

1. Aktionstag Sucht

Am 04.03.2009 fand, im Rahmen einer Kooperation der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn, dem Klinikum Hellersen und der Gesundheitskonferenz MK, der erste „Aktionstag Sucht“ im Rathaus der Stadt Lüdenscheid statt. Herr Martin Messy, Redakteur der Lüdenscheider Nachrichten, hat uns freundlicherweise seinen Artikel vom 05.03.2009 zu Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Koma-Trinken in erschreckendem Ausmaß

LÜDENSCHEID - Die Zahlen, die Dr. Daniel Wüller von der Kinderklinik im Rahmen des Aktionstags "Sucht" präsentierte, waren alarmierend und erschreckend zugleich.

Waren im Jahr 2007 noch 14 Jugendliche völlig betrunken und zum Teil bewusstlos in die Klinik gebracht worden, so stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 51 an. "In der Regel werden sie am Wochenende gebracht, zum Teil stark unterkühlt. 39 von ihnen haben sich nach eigenen Angaben in geselliger Runde unter Freunden betrunken. Dabei lag die Promillegrenze bei den Jungen im Schnitt bei 1,7 Promille, bei den Mädchen nur knapp darunter bei 1,6. Sechs Jugendliche im Alter zwischen 15 und 16 Jahren waren bewusstlos, einer komatös", nannte Dr. Wüller die nackten Zahlen, hinter denen sich eine bedenkliche Entwicklung verbirgt: Denn nach Angaben des Arztes waren alle Betroffenen Ersttäter, aber es sei davon auszugehen, dass das Einstiegsalter für den Alkoholkonsum erheblich niedriger sei. Dies war nur ein Aspekt, bei der von der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Märkischen Kreises organisierten Veranstaltung im Bürgerforum des Rathauses. Es gehe auch darum, Interessierte auf das Thema Sucht anzusprechen und darum, weitere Ärzte zu gewinnen, die sich um die schwierige Klientel kümmern. "Das ist nicht so leicht, da eine zusätzliche Qualifikation notwendig ist", sagte Volker Schmidt, der Leiter der Kommunalen Gesundheitskonferenz, der den Aktionstag gemeinsam mit Klaus-Peter Isenberg vorbereitet hatte.
Schmidt wies in seiner Eröffnungsrede auf die aktuelle Situation hin. Erst am Dienstag habe der Drogenbeauftragte der Bundesregierung bekannt gegeben, dass mit 1449 Drogentoten im Jahr 2008 der höchste Stand seit 2003 erreicht worden sei. Hierbei handelte es sich um den Konsum illegaler Drogen. Aber die Ausschreitungen beim Kölner Karneval in diesem Jahr hätten auch gezeigt, wie sehr der Konsum legaler Drogen für ausufernde Gewalt und Ausschreitungen sorgen könne. Schon eine Studie aus dem Jahr 2005, die unter Schülervertretungen im Märkischen Kreis gemacht worden sei, habe gezeigt, dass acht Prozent der bis zu Zwölfjährigen erste Trunkenheitserfahrungen gemacht hatten. Im Alter werde das Thema nicht selten tabuisiert und weggedrückt. "Daher wird die Sucht im Alter künftig auch ein Handlungsschwerpunkt im Märkischen Kreis sein", kündigte Schmidt an. Nach seinen Schätzungen haben 20000 Menschen im Märkischen Kreis Suchtprobleme. Die Zahl der Betroffenen steige aber um ein Vielfaches, da auch die Angehörigen drumherum mit den damit verbundenen Schwierigkeiten zu kämpfen hätten und betroffen seien.
Bürgermeister Dieter Dzewas hatte zuvor die Hoffnung ausgesprochen, dass die Finanzkrise nicht dafür sorge, dass wichtige Hilfsdienste für suchtkranke Menschen aus finanziellen Gründen "rasiert oder plattgewalzt" werden.
Über weitere Vorträge und Workshops, die von Experten aus verschiedenen Bereichen gehalten oder geleitet wurden, erfolgte ein reger Austausch über Therapieangebote und Möglichkeiten der Hilfe. Im Foyer stellten sich verschiedene Suchthilfe-Einrichtungen, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen vor. Der Obdachlosenfreundeskreis übernahm die Bewirtung.
Lüdenscheider Nachrichten, 05.03.2009
Martin Messy



09.03.2009

Beratung wurde im Berufskolleg Letmathe ganz groß geschrieben!

Am 20.01.2009 fand im Berufskolleg zum zweiten Mal ein Beratertag statt. Rebekka Rollmann von der Iserlohn war neben der Aids Beratung, pro familia und der Schulsozialarbeit natürlich auch vertreten. Den ganzen Vormittag über stellten die einzelnen Beratungsstellen verschiedensten Klassen ihre Tätigkeit vor. Die Rückmeldung der Schüler war sehr gut. Vor allem das Thema Sucht und Drogen wurde lebendig diskutiert. Alle Beteiligten sind sich einig: auch im nächsten Jahr soll ein Beratertag im Berufskolleg Letmathe angeboten werden

Berufskolleg Letmathe 2009 mittel02

Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)



09.03.2009

Die Drobs beim Tag der Offenen Tür am Berufskolleg Iserlohn

Am (Valentins-) Samstag, den 14. Februar, lud das Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn zum Tag der Offenen Tür ein. Die Drogenberatung durfte da selbstverständlich nicht fehlen. Wie auch im vergangenen Jahr präsentierte sich das Netzwerk der Schulsozialarbeit mit einem eigenen Bereich, in dem sich die Aids- Beratung der AWO, pro familia. die Verbraucherzentrale, die Agentur für Arbeit und auch die Drogenberatungsstelle Iserlohn vorstellte. Rebekka Rollmann, die nach wie vor jedem Freitag das Berufskolleg mit einer eigenen Sprechstunde besucht, zog folgendes Fazit: „Die Infostände waren auch diesmal gut besucht, so dass der Termin für den nächsten Tag der Offenen Tür im Berufskolleg in 2010 schon fest im Kalender vorgemerkt ist!“

Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)



Zahl der Drogentoten in Deutschland steigt
SPIEGEL ONLINE, 03.03.2009

1449 Menschen kamen in Deutschland im vergangenen Jahr durch den Konsum illegaler Drogen ums Leben - ein Anstieg um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die Zahl der Erstauffälligkeiten gilt als "besorgniserregend" - und die ungebrochene Beliebtheit der Modedroge Kokain.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,611082,00.html



12.02.2009

Informationsveranstaltung bei der ARGE in Altena

Am Mittwoch, den 11. Februar 2009 besuchten -Geschäftsführer Stefan Tertel und Werner Mirbeth vom -Standort Werdohl die ARGE in Altena. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Zuständigkeitsgebieten Altena, Nachrodt/Wibl. und Neuenrade wurden mittels einer Power Point Präsentation über die Arbeit der –MK informiert. In dem nachfolgenden Gespräch wurden die gestellten Fragen beantwortet und diskutiert.

Arge Altena 11.02.2009 mittel

Werner Mirbeth (Standort Werdohl)



28.01.2009

Förderverein der spendet Kindersitz
Junge Mutter und ihre Drogenberaterin danken für Unterstützung

Die beiden Vorsitzenden des - Fördervereins (Michael Scheffler und Andrea Adam) überreichten einen neuen Auto-Kindersitz an die Drogenberatung. Michael Scheffler: „Wir mussten nicht lange überlegen, natürlich waren wir dafür, den Kauf des Kindersitzes zu ermöglichen“ und die 2. Vorsitzende ergänzte: „aus Sicherheitsgründen wollten wir einen neuen Sitz kaufen, bei gebrauchten Kindersitzen kann man nie sicher sein, ob noch ein vollständiger Schutz gegeben ist.“
Anlass ist: seit längerer Zeit wird in der Drogenberatungsstelle eine Mutter mit einem Kleinkind intensiv betreut, die zu verschiedene Terminen gefahren werden musste. Immer wieder stellte sich das Problem, wie das Kind während der Betreuungszeiten im Pkw von -Angestellten befördert werden konnte. Zunächst war die Baby-Schale der Mutter ausreichend. Mittlerweile ist das Kind jedoch dafür zu groß. Die Mutter wäre finanziell nicht in der Lage gewesen, einen geeigneten Kindersitz anzuschaffen. Die zuständige Betreuerin stand nun vor dem Problem, dass eine sichere Beförderung von Mutter und Kind nicht mehr gewährleistet werden konnte.
Daher ermöglichte der Förderverein zur Verbesserung der Drogenhilfe und Suchtprävention im Märkischen Kreis die Anschaffung eines neuen Kindersitzes. Durch diesen wird es den Mitarbeitern nun ermöglicht, Kinder von 9 – 35 kg sicher zu befördern. Der Kindersitz befindet sich am Standort Iserlohn, kann aber auch von den Beratungsstellen in Lüdenscheid und Werdohl genutzt werden. Im Namen der DROBS und allen betroffenen Klienten und Kindern bedanken sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem - Geschäftsführer Stefan Tertel herzlich beim Förderverein.
Sie können die Arbeit des - Fördervereins unterstützen: Sparkasse Iserlohn, BLZ: 445 500 45, Konto: 800946 – weitere Informationen unter
www.drobs-mk.de.

DROBS Kindersitz mittel

Auf dem Foto: (von links nach rechts) Drogenberaterin Mareike Jäger, -Geschäftsführer Stefan Tertel, Fördervereins-Vorstand Andrea Adam und Michael Scheffler und die Klientin mit ihrem Sohn)



28.01.2009

Präventionsveranstaltung in der Hans-Prinzhorn-Realschule in Hemer

Am 12. und 13. Januar besuchten die Drogenberaterin Catharina Tessin und der -Geschäftsführer Stefan Tertel die 10ten-Klassen der Hans-Prinzhorn-Realschule in Hemer. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich bei dem Unterricht der besonderen Art sehr interessiert. Die mitgebrachten Rauschbrillen, die einen Alkoholrausch von 0,8 bzw. 1,5 Promille simulieren, erzielten ihre Wirkung. So war es z.B. eine Herausforderung den eigenen Namen an die Tafel zu bringen, oder einen Ball in die gewünschte Richtung zu werfen.

Hemer Realschule mittel

Catharina Tessin (Standort Iserlohn)



28.01.2009

Haschisch legalisieren oder verteufeln?

Unter diesem Motto stand am Donnerstag, 15.01.2009 eine kleine Diskussionsrunde mit Schülern des Berufskollegs für Technik. Zwölf Schüler im Alter von 16 – 20 Jahren nahmen an der Veranstaltung teil, die von Bernd Weißflog begleitet wurde. Teilweise kontrovers wurden die Themenschwerpunkte der Freigabe von Cannabisprodukten bzw. dessen kontrollierte Abgabe, die möglichen steuerlichen Einnahmen für den Staat und der Einsatz von THC in der Medizin diskutiert. Besonders aufschlussreich für die Schüler waren die Informationen über das „Duldungsprinzip“ der holländischen Regierung. Weitere interessante Aspekte der Veranstaltung waren die Beleuchtung der unterschiedlichen Rechtsgrundlagen bezüglich der Eigenbedarfsregelung der einzelnen Bundesländer, sowie die gesundheitlichen Auswirkungen von THC-Konsum auf den menschlichen Organismus. Abschließend blieb die Frage nach der Legalisierung von Cannabis für die Teilnehmer weiterhin offen. Durch die vielen neuen Informationen waren die Schüler angeregt auch auf ihrem Heimweg intensiv dieses Thema zu diskutieren.

Bernd Weißflog (Standort Lüdenscheid)



23.01.2009

Spice (die Modedroge) seitdem 22.01.2009 in Deutschland verboten

Deutsche Forscher haben den Hauptwirkstoff in der der Kräuterdroge entdeckt. Es handelt sich dabei um ein synthetisches Cannabinoid, das vielfach stärker wirkt als THC, der Hauptwirkstoff der Cannabispflanze. Davor wusste niemand, welche Stoffe in Spice enthalten waren und welche für die berauschende Wirkung sorgten. Spice ist keine harmlose Kräutermischung sondern stärker und unberechenbarer als Haschisch und Marihuana. Die Suchtgefahr ist ungeheuer hoch.
Jeder Konsument ist im Prinzip ein Versuchskaninchen. Hören Sie dazu die Aussagen der Mitarbeiter der  im Radio MK.

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  Klicken Sie auf das Radio um den Mitschnitt zu hören

Werner Mirbeth (Standort Werdohl)



20.01.2009

Informationsabend im Kinderheim St. Josef in Lüdenscheid

Am 12.01.2009 fand im Kinderheim St. Josef ein Informationsabend zum Thema legale und illegale Süchte statt.

10 Kinder, im Alter von 13 bis 18 Jahren, informierten sich sehr interessiert über den Konsum von Haschisch, Ecstasy, Alkohol, Aufputschmitteln und dessen Folgen. Ebenso aufmerksam hörten sie zu, als es um die Gefahren von PC- und Spielsucht ging. An diesem Abend lag das Hauptaugenmerk auf der Vermittlung von Verantwortung gegenüber sich und Anderen. Das Gesundheitsbewusstsein von Jugendlichen anzusprechen und die Auseinandersetzung mit Tendenzen eigenem kritischem Verhaltens, war Ziel dieses Abends.

Bernd Weißflog (Standort Lüdenscheid)