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04.12.2008
Präventionsveranstaltung im Jugendzentrum der Stadt Werdohl
Eine gemeinsame Präventionsveranstaltung richteten das Jugend- und Bürgerzentrum der Stadt Werdohl und die Drogenberatung Werdohl aus. In einer offenen Gesprächsrunde mit ca. 30 Jugendlichen stellten die beiden Mitarbeiter (Werner Mirbeth und Matthias Nowak) die Arbeitsweise der Drogenberatung Werdohl vor. Gleichzeitig stellten sich den Fragen der Jugendlichen. Es wurde über die unterschiedlichsten Drogen geredet, über die Wirkungsweise sowie die Gefahren bei einer Einnahme. Auch neue Plakate der DROBS wurden an diesem Abend vorgestellt. Sie tragen den Titel „Wir bieten Drogen….beratung“, oder „kostenlose Drogen….beratung“ an.

Werner Mirbeth (Standort Werdohl)

04.12.2008
Der Arbeitskreis „Sucht“ lud ein
„Sucht und Trauma“ hieß das Thema des Referats, zu dem die Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen in der ambulanten Suchthilfe des nördlichen Märkischen Kreises ( = Arbeitskreis Sucht) am Donnerstag, 21.11.08, einluden. Frau Dr. Wibke Voigt, Ärztin in der Fachklinik St. Vitus in Visbeck, hielt einen umfangreichen und interessanten Vortrag über Trauma bzw. traumatische Erlebnisse und Suchterkrankungen. Sie stellte dar, wann man von einem Trauma spricht und wie die entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten sind. Es sei wichtig, bei Abhängigkeitserkrankten immer beides zusammen zu behandeln, das heißt, es muss neben der Drogenproblematik auch gleichzeitig ein mögliches Trauma bearbeitet werden. Der Ratsaal der Stadt war bis fast auf den letzten Platz belegt, was die Veranstalter sehr freute. Ansprechpartner für den Arbeitskreis in der Drogenberatungsstelle ist Frau Meuser.
Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)

06.11.2008
Dr. Schlebusch referiert im Qualitätszirkel
Einen beeindruckenden Vortrag zum Thema „Sucht und Gehirn“ hörte der Qualitätszirkel Substitution Nördlicher Märkischer Kreis / Unna am 15.Oktober im Rathaus der Stadt Iserlohn.Dr. phil. Peter Schlebusch, Leiter des Instituts für Suchtherapie (ISTh) in Bochum und Psychologe des LWL - Rehabilitationszentrum Ruhrgebiet in der HPK, hielt ein sehr interessantes Referat über die Wirkung und Auswirkung von Alkohol und illegalen Drogen auf das Gehirn. Die zahlreich erschienenen Ärzte und interessierten Kollegen aus der Suchthilfe waren mehr als zufrieden, was auch der Moderator des Abends, Herr Theo Spanke (substituierender Arzt in Schwerte), unterstrich. „Herr Schlebusch hat die Zuhörer in erster Linie durch einen fachlich hervorragenden Beitrag begeistert, aber auch seine humorvolle Art machte ein Zuhören einfach.“ so Rebekka Rollmann von der Drogenberatungsstelle Iserlohn. Für den nächsten Qualitätszirkel ist ein Vortrag zum Thema „AD(H)S und Sucht“ geplant.
Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)

06.11.2008
Tagung in Hannover nahm die Substitution ins Visier
Am 10. Oktober 2008 fand in Hannover ein Fachtag zum Thema „ Vielfalt nutzbar machen. Die Zukunft der psychosozialen Arbeit mit Substituierten“ statt. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit (akzept) und der Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (fdr) luden als Veranstalter zu einem interessanten Tag mit unterschiedlichen Kurzreferaten ein. Hauptsächlich ging es um die Wichtigkeit und Wirksamkeit der psychosozialen Betreuung (PSB) im Rahmen der Substitution. Entscheidend seien dabei zwar grundlegende Leitlinien für die PSB, aber in der Gestaltung sei es bedeutsamer, dass der Klient die Beratung nicht als Zwang, sondern als freiwilliges Angebot verstehen sollte, so Dr. Heino Stöver aus Bremen. Dafür sei eine vertrauensvolle Klient - Berater Beziehung selbstverständlich notwendig. Deutlich wurde zudem, dass die Zusammenarbeit zwischen Drogenberater und substituierendem Arzt ebenfalls eine zentrale Rolle spielt. Die Beiträge der Referenten sind unter http://fdr-online.info/pages/fachkraeftebereich/texte/tagungs-und-seminarberichte/fachtag-substitution-2008.php nachzulesen.
Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)

15.10.2008
Präventionsveranstaltung im Jugendzentrum der Stadt Plettenberg
Wir bieten Drogen….beratung, oder kostenlose Drogen….beratung an. Mit diesem Slogan stellten Werner Mirbeth (Drogenberatung Werdohl) und Matthias Nowak (Drogenberatung Iserlohn –Prophylaxefachkraft-) die neuen Plakate der im Jugendzentrum der Stadt Plettenberg vor. Die beiden Mitarbeiter stellten sich in einer offenen Gesprächsrunde den Fragen der Jugendlichen. Es wurde über die unterschiedlichsten Drogen geredet, über die Wirkungsweise sowie die Gefahren bei einer Einnahme.Insgesamt war es für das Team des Jugendzentrum, den Jugendlichen und den Drogenberatern ein informativer Abend.

Werner Mirbeth (Standort Werdohl)

25.09.2008
Die Welt mal mit anderen Augen sehen
Am 22.und 23.September besuchten die Drogenberaterin Catharina Tessin und der -Geschäftsführer Stefan Tertel die 9ten-Klassen der Hans-Prinzhorn-Realschule in Hemer. In zwei Unterrichtsstunden ging es rund um das Thema Drogen. Die interessierten Schülerinnen und Schüler stellten Fragen, gaben Antworten und diskutierten auch über aktuelle Themen, wie zum Beispiel über die durch die Medien bekannte (noch) legale Droge Spice (übersetzt: Gewürz). Ein besonderer Durchblick bot sich ihnen, als sie die Rauschbrillen aufsetzten. Diese Brillen simulieren die Beeinträchtigung durch einen Alkoholrausch von 0,8 bzw. 1,5 Promille. So wurde das Werfen und Fangen eines Balls zu einer motorischen Herausforderung.

Catharina Tessin (Standort Iserlohn)

23.09.2008
Gemeinsame Kanutour Jugendzentrum "Pappkiste" (Herscheid) sowie Jugendzentrum “Nachrodter Kurve” (Nachrodt) und der Drogenberatung
Am Samstag den 06. September 2008 unternahmen 13 Jugendliche auf Einladung der Jugendzentren Herscheid (Pappkiste) und Nachrodt-Wibl. (Nachrodter Kurve) sowie der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn (Beratungsstellen Werdohl/Iserlohn/Lüdenscheid) eine Kanu-Tour auf der Ruhr. Bei sonnigem Wetter startete man in Herdecke und fuhr Richtung Kemnader Stausee. An 3 Wehren, mit denen die Ruhr gestaut wird, mussten die Boote umgetragen werden. Insgesamt wurden an diesem Tag 24 Kilometer gepaddelt.
Auf dem Gelände des Kanuvereins Bochum wurde die ganze Mannschaft mit Würstchen und Obst verpflegt. Die Verpflegung wurde vom Förderverein der gesponsert. Am späten Nachmittag kamen die Kanutinnen und Kanuten in der Kemnade an. Boote saubermachen, abgeben und los ging es mit dem bestellten Reisbus zurück nach Herdecke. Auch angesichts der Müdigkeit und schwerer Arme - der Stolz, 24 Kilometer zurückgelegt zu haben, überwog. Neben dem sportlichen Erlebnis, als Alternative zum Abhängen, machten sich die Drogenberater bei den Jugendlichen bekannt. Es werden Infoveranstaltungen zum Umgang mit Rauschmitteln folgen – aber dann kennt man sich ja schon.

Angelika Rohe/Werner Mirbeth (Standort Werdohl)

23.09.2008
Gemeinsames suchpräventives Kanuprojekt des JA Hemer, des JZ Hemer, und der DROBS Iserlohn (Prophylaxe) auf der Lahn trotz widriger Wetterumstände erfolgreich beendet.
Erschöpft aber trocken und trotzdem zufrieden kehrten am Samstag den 09.08.2008 die Teilnehmer der diesjährigen gemeinsamen Kanufahrt von der Lahn zurück. Das durchgeführte Suchtpräventionsprojekt stand in diesem Jahr nur in den ersten zwei Tagen unter dem Wohlwollen des Wettergottes. Michael Hoppe und Sebastian Topp (Jugendamt Hemer), Daniel Braun (JZ Hemer) und Matthias Nowak Iserlohn – Prophylaxe) kämpften mit den mitgefahrenen Jugendlichen gegen so manchen tropischen Regenschauer an. Da das feuchte Nass nicht nur von unter vorhanden war, sondern zeitweilig eine Weiterfahrt auf der Lahn unter diesen Wetterbedingungen schier unmöglich schien, wurden so zwangsläufig häufigere Regenpausen eingelegt. Die Wetterumstände schadeten im Rückblick nicht dem Gesamtverlauf sondern schmiedeten die Gruppe nur um so enger zusammen.Für einige Jugendliche war gerade diese Erfahrung, trotz widriger Umstände nicht aufzugeben sondern sich mit den realen Anforderungen dieser Tour zu konfrontieren, eine zentrale Lernerfahrung beim Aufbau und bei der Entwicklung eines eigenen positiven Selbstbildes. Im Vorfeld dieser, als suchtpräventives Projekt angelegten Kanutour, hatte es mehrere Vorbereitungstreffen mit den beteiligten Jugendlichen gegeben. Auf diesen Treffen, die methodisch als Kompetenztraining angelegt waren, lernte sich die Gruppe unter Mithilfe verschiedener spielerischer Aktionen bereits im Vorfeld kennen. Kontakt, Kommunikation, Kooperationsübungen bei denen miteinander verschiedene Aufgaben erfüllt werden mussten sowie Sach- und Fachinformationen über Sucht und Drogenprobleme rundeten das Vorbereitungsprogramm zu diesem Kanuprojekt ab.Das diesjährige Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Hemer und der Iserlohn, darin waren sich alle Beteiligten einig, führte die gemeinsame erfolgreiche Arbeit weiter und soll im nächsten Jahr durch ein weiteres spektakuläres Kooperationsprojekt fortgeführt werden.

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Matthias Nowak (Standort Iserlohn)

23.09.2008
Kanutour „For Boys Only“ als kombinierte Kanadier/Fahrradtour erfolgreich durchgeführt .
Vom 15. – 17. August 2008 stand die diesjährige Kooperationsveranstaltung zwischen dem Kreisjugendamt Lüdenscheid und dem Kreisgesundheitsamt Lüdenscheid, sowie den JZ in Halver und Schalksmühle sowie der DROBS Iserlohn (Prophylaxe) unter dem Motto „For Boys Only“. Um den suchtpräventiven Ansatz einer solchen gemeinsames Kooperation mit den Elementen der Erlebnispädagogik zu verbinden, schien den Verantwortlichen eine kombinierte Kanadier/Fahrradtour entlang der Lahn, das rechte Mittel zu sein. Ausgehend von der Erkenntnis, das die unterschiedlichen Rollenmuster von Jungen und Mädchen sich im Kontext pubertärer Entwicklung auch durch unterschiedliches gesundheitsrelevantes Verhalten zeigen, scheint eine rein geschlechtsneutrale Präventionsarbeit den heutigen Anforderungen in der Gesundheitsförderung nur unzureichend gerecht zu werden. Suchtprävention als Teilbereich der Gesundheitsförderung sollte dementsprechend diese veränderten Anforderungen im Rahmen des Gender Mainstreaming mit berücksichtigen .Die durchgeführte Kanutour „For Boys Only“ versuchte als gemeinsame Kooperationsveranstaltung zwischen dem Kreisjugendamt und dem Kreisgesundheitsamt in Lüdenscheid, den Jugendzentren in Halver und Schalksmühle, sowie der Iserlohn (Prophylaxe) diese Grundproblematik inhaltlich aufzugreifen und als erlebnispädagogisches Projekt, speziell für Jungen, vor diesem Theoriehintergrund umzusetzen.Die mitreisenden Jungen aus Lüdenscheid, Halver und Schalksmühle nahmen aktiv und mit viel Freude die Möglichkeiten diese Kanadier/Fahrradtour an. Zwischen Zeltauf- und –abbau gab es am gesamten Wochenende immer wieder genügend Möglichkeiten für persönliche Gespräche zwischen den Jugendlichen und den Mitreisenden Betreuern Arndt Spielmann (JZ Halver), Nektarios Stefanidis (JZ Schalksmühle), Rudi Mann (Kreisgesundheitsamt) und Matthias Nowak ( Iserlohn – Prophylaxe). Die Strecke führte von Weilburg bis nach Runkel auf den dortigen Campingplatz. Vorher wurden noch die Fahrräder in Löhnberg abgeholt und am letzten Tag auch wieder zurückgebracht. Da nicht alle Teilnehmer gleichzeitig radeln und Kanufahren konnten, wurde die Gesamtgruppe am Samstagnachmittag geteilt, so dass jeder in den Genuss von Fahrradfahren und Kanadierfahren kommen konnte. Da im gesamten Zeitraum eine optimale Wetterlage vorherrschte, war auch dementsprechend über das gesamte Wochenende hinweg eine hervorragende und gute Stimmung vorhanden. Am Samstagabend wurden beim gemeinsamen Grillen noch einmal ausführlich alle erlebten Einzelheiten miteinander intensiv diskutiert und ausgetauscht. Alle Beteiligten waren sich darin einig, im nächsten Jahr ein ähnliches Nachfolgeprojekt folgen zu lassen.

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Matthias Nowak (Standort Iserlohn)

21.08.2008
Die ARWED lockt erneut nach Attendorn – Klatschmohn Eltern „stritten“ ein ganzes Wochenende!
Wie in den vergangenen zwei Jahren nahmen auch in diesem Jahr einige Eltern des Angehörigenkreises Klatschmohn und Rebekka Rollmann von der an einem von der ARWED organisiertem Seminar zum Thema „Richtig streiten lernen!“ teil. Die ARWED (= Arbeitsgemeinschaft der Rheinisch- Westfälischen Elternkreise Drogengefährdeter und -abhängiger Menschen e. V. in NRW) lud als Referenten Frau Marlene Stelte – Schmökel, Supervisorin aus Bielefeld und Herrn Uwe Holdmann, Präventionsfachkraft der Fachstelle für Suchtvorbeugung in Herford, ein, die den Klatschmohn Eltern das Streiten noch mal von einer anderen Seite näher brachten. Zuerst wurden verschiedene Konfliktmuster besprochen, so dass im Anschluss dann das Streiten direkt geübt werden konnte. Grundsätzlich kann man von fünf Konfliktmustern ausgehen, die uns im Alltag begegnen: die anklagende Reaktion, die rationale, die beschwichtigende, die ablenkende und die hilfreiche Reaktion. Die unterschiedlichen Muster wurden in verschiedenen Rollenspielen geübt, so dass schnell klar wurde: Streiten will gelernt sein! Rebekka Rollmann zog erneut das Fazit:“ Anstrengend und schön! Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr! Mittlerweile fahren wir nicht nur wegen der Vorträge nach Attendorn, sondern es ist auch immer schön, „alt bekannte“ Gesichter wiederzusehen!“
Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)

16.06.2008
Ein Erlebniswochenende der anderen Art „Altenativ II“
Gemeinsam mit der Altenaer Jugendförderung, der Förderschule Altena und der Drogenberatungsstelle wurde Jugendlichen ein actionreiches Wochenende vom 6. bis 8. Juni 2008 am Sorpesee geboten. Ein erlebnispädagogisches Wochenende zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Zweieinhalb Tage lang waren 30 Jugendlichen mit ihren Betreuern zusammen unterwegs. Übernachtet und gefrühstückt wurde am See in sogenannten „Nurdachhäusern“. Das Team der Jugendförderung stellte für das Wochenende nicht nur das nötige Equipment zur Verfügung, sondern übernahm gleichzeitig den Fahrdienst sowie die Verköstigung der Gruppe. Alles begann mit einem Grillabend und der Programmvorstellung. Am ersten gemeinsamen Morgen begann die Gruppe und ihre Begleiter mit den geplanten Aktionen. Während die eine Hälfte in den Klettergarten ging ( hier waren Teamwork, Geschick und Mut gefragt. In über zehn Metern Höhe galt es, Übungen und Kletterrouten zu bewältigen) begann die andere Gruppe eine ausgiebige Fahrradtour rund um den See sowie ins angrenzende Gelände. Für viele war es das erste Mal, dass sie eine längere Fahrradtour gemacht haben. In der gemeinsamen Pause wurden die Teilnehmer mit einem Mittagessen (es gab ein selbstgekochtes chili con carne) versorgt. Am Nahmittag war R. Mann, vom Gesundheitsamt MK zu Gast. Knapp zwei Stunden diskutierten die Teilnehmer zum Thema Aids, HIV-Test und Sexualität. Am dritten Tag gab es den weiteren Höhepunkt: Eine Kanadier-Tour auf dem Sorpesee. Sonntagnachmittag war die Freizeit mit einem gemeinsamen Kuchenessen beendet. Finanzielle unterstützt wurde die Aktion unter anderem durch den DROBS-Förderverein. Ein weiteres „Alte®nativ“ – Wochenende im Jahr 2009 steht in Planung

Werner Mirbeth (Standort Werdohl)

13.06.2008
Die DROBS zu Besuch an der Gesamtschule Nussberg in Iserlohn
In der Woche vom 03.06. bis zum 05.06.2008 fand an der Gesamtschule Nussberg in Iserlohn, wie auch im Vorjahr, für die Jahrgangsstufen 8 die Suchtwoche statt. Neben dem Besuch von Ex- Usern, einem Polizisten und einem Taekwondo- Lehrer, war auch die Drogenberatungsstelle vor Ort. Mit Hilfe des Schulsozialarbeiters Roman Kosny wurde ein Informationsstand mit zahlreichen Broschüren organisiert, welcher für die Schüler eine Anlaufstelle in der Pause war. Ganz besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von den Rauschbrillen, die den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol simulieren. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, hatten die Mitarbeiterinnen der , Mareike Jaeger und Jennifer Sommer, so wie die Schüler sehr viel Spaß.

Jennifer Sommer (Verwaltung)

13.06.2008
Am 28.05.2008 fand im Ratsaal der Stadt Iserlohn der Qualitätszirkel „Substitution Nördlicher Märkischer Kreis / Unna statt. Referentin war diesmal Frau Katharina Fleige, Fachärztin für Psychiatrie der Institutsambulanz der Hans - Prinzhorn Klinik in Iserlohn. “Doppeldiagnosen in der Substitution“ lautete das Thema ihres sehr interessanten Vortrages. Die zahlreich erschienenen Gäste, darunter substituierende Ärzte des Märkischen Kreises und auch Vertreter der Beratungsstellen, erfuhren vor allem Umgangsweisen mit substituierten Patienten mit Persönlichkeitsstörungen aus psychiatrischer Sicht. Ein reger Austausch entstand bei der Diskussion um die medikamentöse Behandlung neben der regulären Behandlung mit einem Substitut. Moderator des Abends und substituierender Arzt aus Schwerte, Theo Spanke, und Rebekka Rollmann von der Iserlohn zogen das Fazit, dass Dank der Referentin der Abend mehr als lehrreich und sehr unterhaltsam war.

16.04.2008
Alternativ mit Kanu und Bike unterwegs
Zu Wasser, zu Land und in luftigen Höhen wird sich die zweite Auflage von "Alternativ" abspielen. 30 jungen Leuten von 14 bis 18 Jahren wird gegen einen Unkostenbeitrag von 15 Euro die Gelegenheit zum Mitmachen geboten. Die Vertreter der Jugendzentren, Harald Thöne und Tobias Scheiblich, die -Mitarbeiter Werner Mirbeth und Matthias Nowak, sowie Förderschulleiter Dieter Tischhäuser und seine Stellvertreterin Marianne Marbach, stellten das Konzept vor. Los geht es am Freitag, 6. Juni ab 17 Uhr am Langen Kamp. Von dort aus startet die Gruppe zum Sorpesee, wo vier Schwedenhäuser am anliegenden Campingplatz bezogen werden. Bei einem gemeinsamen Grillabend lernen sich alle Teilnehmer kennen. Am Samstag folgt dem gemeinsamen Frühstück ein erlebniseicher Tag mit einer Mountainbike-Tour rund um den See und einem Ausflug in den angrenzenden Hochseilgarten in jeweils zwei Gruppen. Am Nachmittag ist Rudi Mann von der Aidsberatung Gesundheitsamt MK zu Gast, der zum Thema "Sex und so..." spricht. Sonntag bricht die Gruppe zu einer Kanutour in großen und kleinen Kanadiern auf dem Sorpesee auf. Nach einem Abschluss mit Essen, Kaffee und Kuchen geht es wieder in Richtung Altena. Die Anmeldung erfolgt in den drei Jugendzentren sowie der Förderschule.
 (WR-Bild und Artikel: Ina Hornemann)

02.04.2008
„Abseits“
Am 23.01.2008 startete der Soziale Trainingskurs „Abseits“ für junge Cannabiskonsumenten, die gegen das BtMG verstoßen haben, mit elf männlichen Teilnehmern. „Abseits“ wird geleitet von Frau Cosmai und Frau Behr vom „Knack Punkt“ sowie Frau Eskuchen von der Drogenberatung in Iserlohn. Der Kurs, der in fast allen Fällen auf einer gerichtlichen Auflage basiert, findet über einen Zeitraum von drei Monaten statt. Bei wöchentlichen Gruppengesprächen sollen sich die Teilnehmer aktiv mit sich selbst und ihrem Drogenkonsum auseinandersetzen.
Lea Heinrich, Praktikantin (DROBS Standort Iserlohn)

20.03.2008
Präventionsveranstaltung in der Hans-Prinzhorn-Realschule Hemer
Am 04.03.2008 und am 07.03.2008 besuchten die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter der , Catharina Tessin und Matthias Nowak, die 10er Klasse der Hans-Prinzhorn-Realschule in Hemer. Bei der Präventionsveranstaltung hörten die interessierten Schülerinnen und Schüler aufmerksam zu und stellten viele Fragen. Ganz besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von den Rauschbrillen, die den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol simulieren. Unter dem „Rauschbrillen-Einfluss“ versuchten sie z.B. Dinge vom Boden aufzuheben, um Stühle herumzulaufen oder einen „Hacky - Sack“ (ein mit Sand oder Granulat gefüllter kleiner Stoffsack) sich mit den Füßen oder Beinen zuzuspielen. Hierbei bemerkten sie jedoch sehr schnell, wie ein Rausch von „nur“ 0,8 Promille alltägliche Handlungen erschweren und die „rauschfreien“ Zuschauer belustigen kann.
Catharina Tessin, Standort Iserlohn

20.03.2008
„Mitmach-Parcours“ am Berufskolleg
Am 06. und 07. März 2008 fand im Berufskolleg der Stadt Iserlohn ein von der BZgA veranstalteter Mitmach-Parcours zu dem Thema Aids, Liebe und Sexualität statt. Beim Durchlaufen von fünf verschiedenen Stationen, die jeweils von verschiedenen Einrichtungen durch Fachmoderatorinnen und – moderatoren geleitet wurden (ProFamilia, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendzentrum Menden, Gesundheitsamt Iserlohn und der ), sollte bei ca. 250 Schülerinnen und Schülern Interesse für die Thematik geweckt werden. Der abwechslungsreiche Parcours sollte den Jugendlichen auf spielerische Art und Weise eine persönliche und intensive Auseinandersetzung mit den Themen ermöglichen und sie bestmöglichst über die Risiken und den Schutz vor HIV aufklären und informieren.
Lea Heinrich, Praktikantin (DROBS Standort Iserlohn)

13.03.2008
Tag der offenen Tür im Berufskolleg Märkischer Kreis Iserlohn
Am Samstag, den 9. Februar 2008, fand im Berufskolleg ein Tag der offenen Tür statt, bei dem die Drogenberatung Iserlohn sich mit einem Infostand präsentierte.Die Besucher, hauptsächlich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrern, konnten sich bei Interesse und Fragen an die Mitarbeiter der , Rebekka Rollmann (Drogenberaterin), Ralf Schriefers (Leiter der Selbsthilfegruppe Wendepunkt) und Jessica Schott (Praktikantin) wenden, die gerne behilflich waren.Unter dem Motto „Netzwerk der Sozialarbeit“ informierten neben der auch pro familia, die Agentur für Arbeit, die AIDS- Hilfe AWO, der Schulsozialarbeiter Detlef Jurgait- Hartung über ihre Aufgaben und die damit verbundenen Tätigkeiten im Netzwerk.Außerdem bot das Berufskolleg viele interessante Angebote im Bereich der unterschiedlichen Ausbildungsberufe, wo Besucher sich ebenfalls informieren konnten.
Jessica Schott, Praktikantin (DROBS Standort Iserlohn)

12.03.2008
13. Tag der Offenen Tür am DROBS-Standort Lüdenscheid in der Körnerstrasse 10a
Am 22.2.2008 hatte die ANONYME DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN, Standort Lüdenscheid, zum 13.Mal zum Tag der Offenen Tür geladen. In diesem Jahr stand er unter dem Motto: „Niedrigschwelligkeit in der Drogen- und Suchtarbeit“. Zu Beginn bestand für die zahlreichen Gäste die Möglichkeit bei einem Stehcafé, Brötchen und Getränke zu genießen. Der Geschäftsführer der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN, Herr Stefan Tertel und die Drogenberaterin des -Standortes Lüdenscheid, Frau Jutta Hendess, eröffneten den Tag mit Willkommensgrüße und Vorstellung der Referenten. Herr Bürgermeister Dieter Dzewas und Herr Bernd Schulte, Landtagsabgeordneter der CDU, richteten im Anschluss einige Begrüßungsworte an das Publikum. Danach referierten Frau Wilske und Herr Koethner, von der Krisenhilfe e.V. Bochum, zum Thema „Niedrigschwelligkeit in der Drogen- und Suchtarbeit“. Niederschwellige Angebote erleichtern Drogenkonsumentinnen und Drogenkonsumenten den ersten Schritt in das Hilfesystem. Frau Wilske und Herr Koethner stellten in ihrem Referat ihr Angebot in Bochum vor. In der Krisenhilfe e.V. Bochum besteht unter Anderem die Möglichkeit verschiedene Konsumräume aufzusuchen. Hier können die erwachsenen Konsumentinnen und Konsumenten unter hygienischen Bedingungen, möglichst stressfrei mitgebrachte Drogen konsumieren. Für saubere Spritzen, Desinfektionsmittel und Erste Hilfe bei Notfällen ist gesorgt. Des Weiteren gibt es ein Kontaktcafé, das als Ruheraum von der Szene dienen soll. Da illegale Drogenabhängigkeit ein „24-Stunden-Job“ ist können sich die Konsumentinnen und Konsumenten bei Kaffee oder anderen Getränken unterhalten oder auch für sich alleine sein. Darüber hinaus ist ein weiteres Angebot die Drogentherapeutische Ambulanz. Hier werden unter Anderem medizinische Beratungsgespräche, Erste Hilfe in Kriseninterventionen aber auch Weitervermittlung in die medizinische Regelversorgung (Krankenhäuser, Hausarzt, usw.) angeboten. Herr Koethner erläuterte, dass es an personeller und finanzieller Aufstockung bedarf, um ein solches Angebot durchführen zu können. In Ballungszentren und Großstädten sind diese Angebote Bestandteile der Drogenhilfe. Es stellt sich die Frage, ob diese Angebote in einem eher ländlichen Flächenkreis, wie dem Märkischen Kreis, modifiziert übertragen werden können.Im Anschluss bestand die Möglichkeit eines fachlichen Austausches. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des -Standortes Lüdenscheid freuten sich über einen gelungenen Tag.
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Julia Hostert (Praktikantin, DROBS-Standort Lüdenscheid)

06.03.2008
Verselbstständigung der Selbsthilfegruppe für Substituierte
(Den dazugehörigen Artikel lesen Sie bitte auf der Seite Selbsthilfeangebote)

06.03.2008
Fünf Jahre Außensprechstunde Kierspe
Die Außensprechstunde in Kierspe nahm erstmals am 16.01.2003 die Arbeit in den Räumlichkeit des Bürgerzentrums Kierspe auf. Zunächst fand vierzehntägig, immer mittwochs, eine offene Sprechstunde statt. Vorrangig den Hilfesuchenden aus Kierspe und Meinerzhagen sollte ein ortsnahes Beratungsangebot zur Verfügung stehen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich ein hoher Bedarf an Hilfe heraus, was zur Folge hatte, dass das Beratungsangebot vergrößert werden musste. Im Jahr 2006 fanden erstmals, neben der vierzehntägig stattfindenden offenen Sprechstunde, ebenfalls mittwochs, eine Sprechstunde nach Terminvereinbarung statt. Im Jahre 2007 hielten wir dann fast jeden Mittwoch ein Beratungsangebot vor. Im Jahr 2008 verlegen wir unser Beratungsangebot auf Donnerstag, weil abzusehen ist, dass aufgrund sehr vieler anderweitiger Termine am Mittwoch das Beratungsangebot dezimiert würde. Hier die kommenden Termine für das laufende Jahr 2008
Termine: 10.04.08 ; 24.04.08 ; 08.05.08

05.03.2008
„Aktives Zuhören“ bei Klatschmohn
Am Montag, den 25.02.2008 fand Klatschmohn, die Selbsthilfegruppe für Eltern und Angehörige von Suchtkranken in der statt. Das Treffen verlief diesmal allerdings anders als sonst, den die Präventionsfachkraft der , Matthias Nowak brachte durch seinen Besuch Abwechslung in die Gruppe. Er hielt einen Vortrag über „aktives Zuhören“, wozu die Zuhörer zahlreich erschienen waren. Durch praktische Übungen wurden die Besucher ebenfalls mit in den Vortrag eingebracht und waren gerne motiviert mit Spaß daran teilzunehmen.
Jessica Schott (Praktikantin)

11.02.2008
Die DROBS am Theodor- Reuther Berufskolleg
Am Samstag , den 26.01.2008 veranstaltete das Theodor- Reuther Berufskolleg einen „Tag der offenen Tür“, beim dem die Iserlohn mit einem Infostand vertreten war. Das vielfältige Sortiment an Flyern und Heften weckte das Interesse der Besucher. Es bestand auch die Möglichkeit aufkommende Fragen zu stellen, die gerne von den Mitarbeitern beantwortet wurden. Außerdem konnten sich die Besucher eine Übersicht, über die Ausbildungsangebote der Staatlichen Berufsschule für Fertigungstechnik und Elektrotechnik, verschaffen.

Jessica Schott (Praktikantin)

21.01.2008
Beratungswoche im Berufkolleg Märkischer Kreis in Iserlohn
Vom 04.12. bis zum 07.12.2007 fand im Berufskolleg des Märkischen Kreises eine Beratungswoche statt. Mit dabei war selbstverständlich auch die Drogenberatungsstelle. Organisiert wurde dieses Angebot von dem neu gegründeten Netzwerk, bestehend aus Vertretern der Agentur für Arbeit, der Beratungsstelle pro familia, der Verbraucherzentrale, der Aidsberatung der AWO und der . Am Freitag war der Beratertag der Drogenberatungsstelle. Insgesamt 10 Klassen besuchten Rebekka Rollmann und Ralf Schriefers am Stand der . In einer 20 minütigen Unterrichtseinheit stellte die Drogenberaterin die Arbeit der vor und beantwortete die zahlreichen Fragen. Ralf Schriefers berichtete zudem kurz über den Verlauf einer Abhängigkeitserkrankung, was bei vielen Schülern doch Bedenken über ihren eigenen Konsum von harmlos scheinendem Alkohol auslöste.Insgesamt war die Beraterwoche ein voller Erfolg. Die Rückmeldung sowohl von Schülern als auch Lehrern war ausnahmslos positiv, so dass das Netzwerk schon weitere Aktionen ähnlicher Art plant.
Rebekka Rollmann (Standort Iserlohn)
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