20.12.2006

Vorbereitung für Suchtwoche angelaufen

Märkischer Kreis. (pmk) Der Termin 27. August bis 1. September 2007 ist noch lange hin; aber die Vorbereitungen für die Aktionswoche unter dem Thema „Sucht hat immer eine Geschichte“ sind angelaufen. Im Lüdenscheider Kreishaus traf sich jetzt die Steuerungsgruppe unter der Federführung der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn, deren Aufgabe es ist, alle möglichen Akteure einzubinden und ein interessantes Programm für die Suchtwoche zusammen zu stellen. Stattfinden wir die Aktionswoche im kommenden Jahr in der Stadt Halver sowie den Gemeinden Nachrodt-Wiblingwerde und Schalksmühle. Die drei Bürgermeister haben bereits ihre Zustimmung für die Schirmherrschaft der Gemeinschaftsaktion erteilt. Die Organisatoren sind sicher, viele interessante Einzelveranstaltungen auf die Beine stellen zu können. 350 Institutionen und Verbände sind bereits angeschrieben. Bei der jüngsten Aktionswoche im Jahr 2005 in Altena, Balve und Hemer hatten sich gut 80 Akteure und Kooperationspartner bereit erklärt mitzumachen. Ziel der Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“ ist die Sensibilisierung der Gesamtbevölkerung für die tiefen Ursachen von Such und Abhängigkeit. Im Vordergrund dabei nicht die Sucht auslösenden Substanzen, sondern das Phänomen der Sucht in seiner psychosozialen Verursachung. Sucht wird dabei als Folge von Fehlentwicklungen angesehen, die schon in der Kindheit ihren Ursprung haben. Dazu zählen auch die Nichtbefriedigung emotionaler Grundbedürfnisse wie Verständnis, Zuneigung, Nähe und Vertrauen.Die Aktionswoche richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 18 Jahren sowie deren Bezugspersonen – etwa Eltern, Erzieher und Lehrer. Einbezogen werden darüber hinaus Kindergärten und Grundschulen. Schwerpunkte der Aktionswoche sind eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, erlebnispädagogische Projekte, kulturpädagogische Veranstaltungen, Informationsveranstaltungen zur Sucht und Suchtvorbeugung sowie die Verbreitung von Info-Materialien. Organisiert werden diese Programminhalte mit den örtlichen Institutionen wie Gesundheitsamt, Jugendamt, Schulen, Krankenkassen, Verbänden, Polizei und regionalen Akteuren.

Steuerungsgruppe Kreishaus mittel
Fotohinweis:
Die Steuerungsgruppe für die Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“ traf sich zu ihrer ersten Sitzung im Lüdenscheider Kreishaus. Foto: pmk



07.12.2006

Verhalten starten, um dann fulminant zu enden
Erstes Treffen zur Drogen-Präventionswoche 2007 "Sucht hat immer eine Geschichte"

"Wir beginnen immer etwas verhalten, um dann fulminant zu enden". Matthias Nowak von der Anonymen Drogenberatungsstelle (Drobs) ließ sich durch die relativ geringe Resonanz auf die erste Einladung zur Vorbereitung der Aktionswoche "Sucht hat immer eine Geschichte" zur Drogenprävention nicht erschrecken.280 Einladungen hatte die Steuerungsgruppe an Vereine, Verbände, Institutionen und Behörden in Schalksmühle, Halver und Nachrodt-Wiblingwerde verschickt. In den beteiligten Kommunen soll vom 27. August bis 1. September 2007 die Aktionswoche stattfinden.Gastgeber des ersten Treffens der Kooperationspartner war am Donnerstag Nektarios Stefanidis, Leiter des Schalksmühler Jugendzentrums am Wansbeckplatz. Weitere Teilnehmer waren unter anderem Jutta Hendess, Werner Mirbeth, Bernd Weißflog, Angelika Rohe (Drobs), Arndt Spielmann (Jugendzentrum Halver), Renate Richwien (Jugendzentrum Nachrodt-Wiblingwerde), Gabi Filthaut (Schulamt Märkischer Kreis), Wilfried Patermann und Karl-Heinz Gies (Schützenverein Hülscheid), Chris Hermey (Ganztagsschule Löh), Karl-Heinz Wächter (Realschule Halver), außerdem Vertreter des Kreisjugend- und des Kreisgesundheitsamtes, der Anonymen Alkoholiker und der Al-Anon (Selbsthilfegruppe für Angehörige und Freunde von Alkoholikern).Nowak stellte zunächst anhand vergangener Aktionswochen Ziele und Möglichkeiten der Partner vor. Das Thema sind Drogen - legale wie illegale - und das Suchtverhalten von Menschen in allen Varianten. Das Spektrum reicht bis zur Abhängigkeit vom Glückspiel und zu Essstörungen.In einer ersten Ideensammlung taten sich vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf. "Sie sind nicht nur Kooperationspartner der Drobs, sie sind auch Partner untereinander", sagte Nowak, "mit der Folge, dass Bündnisse für das Projekt sehr oft über die Aktionswoche hinaus Bestand haben".Die Teilnehmer - die, so zeige die Erfahrung, in den nächsten Wochen noch zahlreicher werden  - müssen sich untereinander auf Initiative und Engagement verlassen können.Wichtige Termine für die Teilnehmer der Aktionswoche sind der 12. Februar 2007 (Treffen der Steuerungsgruppe im Jugendzentrum Halver) und der 15. Februar 2007 (Treffen aller Kooperationspartner im Jugendzentrum "Nachrodter Kurve" in Nachrodt-Wiblingwerde).Von Zuversicht und Optimismus getragen, in der Hoffung auf die guten Ideen der vorhandenen und weiterer Partner sowie dem sehr wünschenswerten Auftauchen möglicher Sponsoren der Aktion gab Nowak das Datum für die Abgabe der Projektbögen bekannt. Am 21. Mai sollten die ausgearbeiteten Vorschläge bei der Drobs Iserlohn vorliegen.
Von Boris Milder (Lüdenscheider Nachrichten)

Aktionswoche mittel

Aktionswochedrobs1 klein
  Aktionswochedrobs2 klein
Fotos: Boris Milder (Lüdenscheider Nachrichten)
Zur Vergrößerung der Bilder klicken Sie einfach ins Bild



07.12.2006

Kooperationsveranstaltung mit Burger King Lüdenscheid, Rock-inc. aus Halver, der katholischen Kirchengemeinde St. Medardus Lüdenscheid und der Lüdenscheid am Freitag, den 01.12.06 im Burger King Lüdenscheid.

Bereits im November 2004 fanden sich die katholische Kirchengemeinde St. Medardus Lüdenscheid, der Burger King Lüdenscheid und die Lüdenscheid zu einer Veranstaltung im Burger King im Rahmen der Aktionswoche „leben (er)leben“ zusammen. Ziel der damaligen Veranstaltung war, Jugendliche zu befähigen auf andere zuzugehen, um über verschiedene Bereiche der Thematik Sucht und Abhängigkeit zu diskutieren.Aus dieser erfolgreichen Zusammenarbeit entstand die Idee, eine weitere gemeinsame Veranstaltung mit musikalischer Unterstützung durch Rock-inc zu organisieren. Am Freitag, den 01.12.06 war es dann soweit! Die katholische Kirchengemeinde St. Joseph und Medardus, vertreten durch einen hauptamtlichen Mitarbeiter und tatkräftiger Unterstützung zweier Jugendlicher und die Lüdenscheid, ebenfalls unter Teilnahme einer hauptamtlichen Mitarbeiterin, informierten die Besucherinnen und Besucher des Schnellimbissrestaurants und verteilten zahlreiche Broschüren zum Thema „Drogen, Sucht und Abhängigkeit“. Darüber hinaus nutzten auch Eltern der „kleineren“ Besucher die Möglichkeit, sich zu informieren, wie sie ihre Kinder vor Drogen schützen können. Alle Beteiligten waren sich nach Beendigung des gelungenen Abends einig, zukünftig wieder eine gemeinsame Veranstaltung zu planen und durch führen zu wollen.



07.12.2006

“”Kein Mathe und kein Englisch", freuten sich die Schülerinnen aus der Klasse 5b der Erich Kästner-Schule.

Doch stattdessen gab es kein Ausruhen, sondern das zweite Modul im Kommunalen Suchtpräventionskonzept nach Iserlohner Vorbild, das von der Volksbank unterstützt wird. "Es ist wichtig, dass wir so etwas in der Schule machen", glaubt Yara, die genau wie viele ihrer Mitschüler Menschen kennt, die süchtig sind. Doch "süchtig" heißt nicht gleich Gier nach harten Drogen wie Heroin oder Haschisch, auch weiche und in der Gesellschaft akzeptierte Drogen stellen eine Gefahr dar. Fernsehkonsum ist nicht weniger gefährlich als Tabletten oder Alkohol. Eine "harte Drogenkarriere" beginnt allerdings immer mit der Zigarette - und aus diesem Grund haben die Glimmstängel auch in der Präventionsarbeit eine besondere Stellung. Hier könne man nie früh genug beginnen. "Wir haben festgestellt, dass alle Süchtigen, die zur kommen, auch Raucher sind", beobachtete Werner Mirbeth von der Werdohl. Auch Jan Veenboer, stellvertretender Schulleiter, machte in einer Umfrage die Erfahrung, dass nur rauchende Schüler wussten, wo man Haschisch kaufen könne. "Je später man mit dem Rauchen beginnt, desto eher steigt man aus und desto kürzer ist die Suchtgeschichte", erklärt Matthias Nowak, Prophylaxe-Fachkraft in Iserlohn. "Jedes Jahr zählt." Deshalb ist das Ziel der Präventionsarbeit, gar nicht erst damit zu beginnen. "Nein, ich werde nie rauchen", erklärt die elfjährige Emel und auch Dilek schüttelt sich in Erinnerung an ihren ersten Zug: "Ich hab nur gehustet." Doch solche Erfahrungen helfen nur in Einzelfällen, weiß Mirbeth. Deshalb wird im Präventionsprogramm eine Mischung aus Aktion und Information geboten, die den Kindern vermittelt, dass der, der selbstsicher ist, eine Wahlmöglichkeit hat - und der andere eben nicht.
Stephanie Tatenhorst (Süderländer Volksfreund Werdohl)

Kästner Nichtraucehen mittel
Foto :Stephanie Tatenhorst (Süderländer Volksfreund Werdohl)



22.11.2006

Tag der Offenen Tür bei der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. Iserlohn

Am Freitag, 17.11.2006, öffnete die „Am Dicken Turm“ zu ihrem 1. Tag der Offenen Tür. Anlass war der Abschluss der Renovierung sämtlicher Räume. Der -Standort ist zuständig für die Städte Iserlohn und Hemer. So folgten die Bürgermeister der beiden Städte gerne der Einladung und begrüßten die zahlreichen Gäste: Klientinnen und Klienten der , Mitglieder der Selbtshilfegruppen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vieler Iserlohner und Hemeraner Beratungseinrichtungen.
Der Iserlohner Bürgermeister Müller verwies auf die lange Verbundenheit mit der. Am 27. Juli 1973 wurde die DROBS ins Vereinsregister eingetragen, am 15. November 1973 der erste Mitarbeiter eingestellt. Mit der Gebietsreform am 31.12.1975 übernahm der Märkische Kreis die Rechtsnachfolge des Kreises Iserlohn. Der Name der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN  sei allerdings geblieben. 10 Jahre war die im Alten Stadtbad untergebracht; seit 1985 im Haus „Am Dicken Turm 9“, zunächst mit dem Eingang auf der „falschen“ Seite und seit 2003 mit dem jetzigen Zugang. Beeindruckend sei insbesondere die Kooperation mit vielen anderen psychosozialen Diensten in Iserlohn. Drogenberater unterhielten wöchentliche Sprechstunden in der Suchtambulanz der Hans-Prinzhorn-Klinik, im Berufskolleg, im Jugendzentrum Heide-Hombruch und in der „Werkstadt im Hinterhof“. Hervorzuheben seien die gemeinsam mit dem Verein Knackpunkt durchgeführten sozialen Trainingskurs. Nicht zuletzt sei die Stadt mit der auch personell verbunden, Fachbereichsleiter Friedhelm Kowalski sei 2. Vorsitzender des Trägervereins.
Anschließend begrüßte der Hemeraner Bürgermeister Esken die Besucher der Drogenberatungsstelle. Er bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Hemeraner Jugendamt und der im Bereich der Prävention. Es gebe eine gute Drogenprävention durch die an Hemeraner Schulen. Esken erinnerte an die Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“, die die in Hemer durchgeführt hatte. Im Rahmen dieser Präventionswoche hatte er sich vom Hemeraner Rathaus abgeseilt. „Damit wollte ich deutlich machen, dass wir wissen, dass die Entscheidung, ohne Drogen zu leben, viel persönlichen Mut erfordert“. Auch die Stadt Hemer sei personell mit der verbunden, die Hemeraner Beigeordnete Ute Meiss, sei Schatzmeisterin des  -Trägervereins.
DROBS-Geschäftsführer Stefan Tertel bedankte sich für die Unterstützung der Kommunen. Er begrüßte die zahlreichen Besucher der . „Wir haben gehört, unser -Plakat käme bei einigen Jugendlichen nicht so gut an.“ Diese Rückmeldung habe die zum Anlass genommen, zu einem Plakatwettbewerb aufzurufen. Es seien 52 Plakatentwürfe eingegangen. Tertel: „Besonders beeindruckt hat mich, die Bandbreite der Menschen, die sich für ein Plakatentwurf interessiert haben“. Drogenberaterin Ilona Meuser berichtete dann von dem Plakatwettbewerb. Es hätten sich freischaffende Künstler beteiligt, Jugendliche aus einem Bauwagen, eine Klasse von angehenden Gestaltern und Klientinnen und Klienten, die aktuell eine stationäre Drogentherapie machen. Alle Plakatentwürfe wurden während des Tages der Offenen Tür präsentiert – die Besucher hatten die Möglichkeit Bewertungen abzugeben – gegen Mittag wurden dann die Sieger bekannt gegeben. Ehrenamtliche Helfer, die Mitglieder der Selbsthilfegruppen und Mitarbeitende hatten für Kuchen und Speisen gesorgt und trugen so zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Folgende Sponsoren ermöglichten Prämien für die Plakatentwürfe oder unterstützten die Veranstaltung: Segelflugplatz-Rheinermark, Iserlohn; Beutler, Verpackungssysteme, Iserlohn; Märkische Bank, Iserlohn; „Roosters“, über Herrn T. Schick (MdL), Iserlohn; Sportlife, Iserlohn; Eisdiele Alessandro, Hemer; Medivital, Sven Kruse, Hemer; Buchecke Braun, Hemer; Pizza (Toni), Hemer; Alpha Buchhandlung, Iserlohn; Dresdner Bank, Iserlohn; Mc Donald, Iserlohn; Gustav Müller, Iserlohn; Cinestar, Iserlohn und der -Förderverein.

DROBS_TagderOffenenTür_01 mittel

DROBS_TagderOffenenTür_02 klein
  DROBS_TagderOffenenTür_03 klein DROBS_TagderOffeneTür_04 klein DROBS_TagderOffenenTür_05 klein
Zur Vergrößerung der Bilder klicken Sie einfach ins Bild



22.11.2006

Förderverein der Drogenberatung sponsert das Suchtpräventionsprojekt „Klasse 2000“ – Angebot an der Altenaer Grundschule Mühlendorf

Am Donnerstag, 16. November 2006, begrüßte Schulleiter Wilfried Bracht den Vorstand des „Fördervereins zur Verbesserung der Suchtprävention und Drogenhilfe im Märkischen Kreis e.V“. Bracht: „Die Altenaer Grundschule Mühlendorf ist froh, durch die finanzielle Unterstützung des  -Fördervereins, ein Suchtpräventionsprojekt bekommen zu können“. Es heißt „Klasse 2000“ und bedeutet, dass die neuen Schulanfänger einmal im Jahr durch einen sogenannten Gesundheitsförderer besucht werden, der nach dem „Klasse 2000“-Programm geschult ist.
Michael Scheffler (SPD), Stellvertretender Bürgermeister von Iserlohn und 1. Vorsitzender des Fördervereins: „Dieses Suchtpräventionsprojekt erreicht Kinder, bevor sie anfangen mit Rauschmitteln zu experimentieren. Dadurch wirkt es besonders vorbeugend. Das Programm begleitet die Kinder kontinuierlich von der 1. bis zur 4. Klasse“. Das „Klasse 2000“ Programm ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung an Schulen. Experten aus Medizin, Pädagogik und Naturwissenschaften haben 1991 am Klinikum Nürnberg das pädagogische Konzept entwickelt. Es wird laufend wissenschaftlich überprüft und überarbeitet. Die positive Wirkung von „Klasse 2000“ auf das Rauchverhalten von Kindern wurde durch Studien belegt. Andrea Adam (CDU), Ratsfrau aus Hemer) und 2. Vorsitzende des Fördervereins: „Das Programm fördert die Körperwahrnehmung der Kinder und unterstützt die positive Einstellung zur Gesundheit“. „Klasse 2000“ wird vor allem durch Spenden finanziert.
Die Kinder sind von den Besuchen der „Klasse 2000“-Gesundheitsförderer begeistert, da diese meist besonderes Material in die Klasse mitbringen: z.B. ein Schwungtuch für Kooperationsspiele, Stethoskope zur Erforschung des Herz-Kreislauf-Systems und vieles mehr. Das Thema „Gesundheit“ bekommt so für die Kinder im Schulalltag eine besonders hohe Bedeutung.
Der -Geschäftsführer Stefan Tertel hatte mit Vermittlung von Wolfgang Friess und Ulrike Senetzki vom Altenaer Jugendamt den Kontakt zur Grundschule gesucht. Tertel: „Das ist ein tolles Beispiel von guter Kooperation zwischen Jugendamt, Drogenhilfe und Schule. Die Entscheidung von Kindern zu rauchen oder nicht zu rauchen wird heute in der 4. Grundschulklasse getroffen. Dieses Thema greift das „Klasse 2000“-Programm auf altersgemäße Art und Weise auf.“
Der -Förderverein sucht noch weitere Mitglieder und nimmt gerne Spenden an: Sparkasse der Stadt Iserlohn, BLZ 445 500 45, Kto.Nr. 800 946. Weitere Informationen bei der unter Telefon: 02371-29777 oder auf der -Homepage:
www.drobs-mk.de.

Klasse 2000 Altena



13.11.2006

Ein Erlebniswochenende für Jugendliche plant die Jugendpflege in Zusammenarbeit mit der Drogenberatungsstelle und dem technischen Hilfswerk (THW). Mitmachen können bis zu 30 junge Menschen. Sie werden Anfang Juni 2007 am Bootshaus an der Werdohler Straße Quartier beziehen. Von dort aus geht es zu einer Kanutour auf der Ruhr, am Tag darauf werden die Teilnehmer im Kiersper Hochseilgarten andere, spannende Erfahrungen sammeln.Sinn und Zweck der Übung: Die Schaffung von Kontakten. Solche Aktionen seien wichtig, um den Weg zur zu bahnen, berichtet Matthias Nowak ¨– er ist Präventionskraft der Einrichtung und hat die Erfahrung gemacht, dass sich Menschen in Problemlagen oft noch Jahre, nachdem er in Schulen oder Jugendzentren zu Gast war, an das Angebot der Drobs erinnern und den Kontakt suchen. Harald Thöne, der Leiter des JuZ 29, hat in seiner Praxis auch bei jungen Menschen „eine sich verschiebende Grenze zwischen Probierverhalten und Suchtverhalten“ beobachtet. Schon das sei Grund genau, um „jenseits des erhobenen Zeigefingers“ die Zusammenarbeit mit der Drogenberatung zu intensivieren.Informationen im JuZ 29, Lüdenscheider Straße, oder in der Begegnungsstätte Nettenscheid.
Altenaer Kreisblatt 4. November 2006

Nowak MirbethThöne Mittel

30.10.2006

Das schwul – lesbische Kreisfest in Iserlohn

Ein buntes Programm wurde den Besuchern der Iserlohner Innenstadt am 09.09.2006 geboten. Bei dem schwul – lesbischen Kreisfest, das von der Schwul.- lesbischen Initiative Märkischer Kreis, kurz SLIMK, organisiert wurde, konnten sich neben dem vielfältigen Bühnenprogramm zahlreiche Vereine und Organisationen vorstellen. Die nutzte die Gelegenheit sich zu präsentieren, da aufgrund einer höheren Anzahl von Konsumenten in dieser Szene ein höherer Informationsbedarf besteht.



30.10.2006

Experten informierten Eltern über Drogentherapie

Die Angehörigengruppe „Klatschmohn“, der Gesprächskreis für Angehörige von Drogenkonsumenten im Nördlichen Märkischen Kreis, veranstaltete am 23.10.06 einen Informationsabend zum Behandlungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene mit Suchtstörungen. Die Mitarbeiter Frau Metzler und Herr Stadler vom Westfälischen Institut für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie in Hamm berichteten von ihrer täglichen Arbeit und den Erfahrungen mit drogenabhängigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die anwesenden Eltern stellten viele Fragen, auf die die beiden Experten ausgiebig antworteten. Die -Mitarbeiterinnen Rebekka Rollmann und Catharina Tessin, die die Angehörigengruppe begleiten: „Es war sehr bereichernd zu erleben, wie die Erfahrungen aus der Klinik zu dem passen, was wir uns sonst in der Gruppe erarbeiten.“Die Angehörigengruppe „Klatschmohn“ trifft sich jeden 2. und 4. Montag im Monat um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten der . Interessierte sind herzlich eingeladen „Klatschmohn“ zu besuchen, weitere Informationen gibt es bei der (02371/22851 - www.drobs-mk.de).

DROBS_Infoveranstaltung mittel


Zum 4. Mal fand der soziale Trainingskurs in der Zeit vom 17.10.2005 bis zum 16.01.2006 statt.

Der Kurs wurde von Melanie Nanke, Diplom Sozialpädagogin und Michael Fröhlich, Student Sozialpädagogik/Sozialarbeit, geleitet.Vorab wurden ab Anfang September bis Anfang Oktober alle eventuellen Teilnehmer jeweils zu einem Vorgespräch ins Kreishaus Lüdenscheid eingeladen.Der Kurs wurde montags abends von 18.00 bis 20.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn, Standort Lüdenscheid, durchgeführt.Das Training umfasste 12 Sitzungen á 2,5 Stunden sowie eine Tagesveranstaltung. Teilnehmer waren 7 männliche und 1 weibliche Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 15 bis 21 Jahren. Davon waren alle TN durch die Jugendgerichtshilfe des Jugendamtes des Märkischen Kreises zugewiesen worden. Von den ursprünglich 8 Teilnehmern haben 4 Jugendliche und Heranwachsende den sozialen Trainingskurs erfolgreich abgeschlossen, darunter auch das Mädchen.


16.10.06

"Dass man immer mehr will": Teenies sprachen über Drogen
(Westfälische Rundschau Werdohl 6.10.2006, Marcus Land)

Das Wissen der Zwölf- bis 16-Jährigen war verblüffend: Den Wirkstoff von Haschisch und Marihuana nannte ein Teenie den Experten ohne zu zögern. Die Kinder und Jugendlichen nahmen gestern an einem Workshop zum Thema Drogen im Jugendzentrum teil und wurden auf teils ungewöhnliche Weise mit der Problematik konfrontiert. "Statistisch gesehen sind die meisten erstauffälligen Drogenkonsumenten im Alter von zwölf bis 16 Jahren", erklärte Matthias Nowak, Präventionsfachkraft der Drogenberatungsstelle Iserlohn. Das Publikum war von JZ-Leiterin Gabi Bildstein-Ulianowsky daher gut ausgewählt. Ein ernsthaftes Verständnis von "Sucht" war bei den Jugendlichen vorhanden. "Dass man immer mehr will, dass man davon nicht mehr loskommt" - die Umschreibungen trafen den Kern. Noch aufmerksamer wurden die Jugendlichen, als es um die eigene Person ging: "Wer von Euch raucht oder trinkt Alkohol?"- Mehr als die Hälfte der 21 Teilnehmer gestand, probiert zu haben. "Wir müssen ein Bewusstsein entwickeln, dass wir alle mit Sucht und Abhängigkeit zu tun haben", betonte Matthias Nowak - und seine Zuhörer konnten folgen: Selbst das Telefonieren mit dem Handy, wusste ein Mädchen, kann süchtig machen - und an den Geldbeutel gehen. "Basisinformationen liefern", so Werner Mirbeth und Angelika Rohe von der  Werdohl, und Alternativen zum Freizeit- und Konsumverhalten aufzeigen, solle der Workshop ebenfalls: Daher wurden nicht nur gemeinsam Pizza und Hot Dogs zubereitet, sondern auch gekickert und Tänze einstudiert. Die Teenies sollen nun ein Emblem zum Thema Prävention entwerfen - das beste wird prämiert.

Fragen und Beratung bei der Anonymen
Drogenberatung Werdohl unter Tel: 1 22 60

Drobs_Jugendzentrum01 mittel



16.10.2006

Selbsthilfegruppe für Substituierte auf erlebnispädagogischer Segelfreizeit

Segelfreizeit 2 mittel

Segelfreizeit 4 klein
  Segelfreizeit 3 klein Segelfreizeit 1 klein

Zur Vergrößerung des Bildes klicken Sie einfach ins Bild

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Substituierte machten in der Zeit zwischen dem 25.September und dem 29. September 2006 eine Freizeit der besonderen Art. Die Teilnehmer planten einen Segeltörn mit einem Plattbodenschiff auf dem IJsselmeer in Holland. Finanziell unterstützt wurde das Projekt verschiedene Sponsoren und den Förderverein der . Die erlebnispädagogische Freizeit stand unter der Anleitung der beiden Mitarbeiter der Rebekka Rollmann und Bernd Weißflog.Im Vorfeld der Fahrt fanden im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Gruppentreffen die nötigen Vorbesprechungen statt. Sie dienten in erster Linie zur Erklärung der notwendigen Regeln, um das gemeinsame Segeln gelingen zu lassen. Es wurde beispielsweise ein Speiseplan und eine Einkaufsliste erstellt und geklärt, welche Kleidung benötigt wird. Es wurde besprochen, wann und wo Abfahrt und Ankunft sein soll und wer mit welchem Fahrzeug fährt.Zur Verfügung stand ein angemieteter Bulli und ein Privatfahrzeug.Die unterschiedlichsten Dienste auf einem Schiff wie zum Beispiel wie das Tisch decken, spülen, Toilette und Dusche säubern usw. konnte erst vor Ort geklärt werden. Demzufolge war jedem Teilnehmer im Vorfeld schon einmal klar, dass ein reibungsloser Ablauf der Freizeit nur auf der Basis von Teamwork, gemeinsamen Absprachen und dem Einhalten der Regeln gelingen kann.Beim letzten Vorbereitungstreffen wurde auch besprochen, wie die Teilnehmer sich um ihr leibliches Wohl kümmern wollten. Dabei kam der Gruppe zugute, das ein erfahrener Koch mit von der Partie war. Dieser war auch sofort bereit, für die Teilnehmer zu kochen und im Vorfeld mit einem Betreuer einzukaufen.Trotz der gründlichen Vorbereitung herrschte bei allen Teilnehmern zu Beginn der Fahrt große Nervosität. Für einige war es ihr aller erster „Urlaub“, für andere ein neues Abenteuer, aber für alle das erste mal mit einer Gruppe zu vereisen und ebenfalls das erste mal auf einem Schiff. .Nach einer dreistündigen Autofahrt trafen wir gegen 14.30 Uhr in Lemmer/Holland ein und übernahmen das gecharterte Schiff. Jost, der Kapitän, und sein Maat Joost begrüßten uns und gaben uns eine Einweisung in die auf dem Schiff vorhandenen Einrichtungen. Sie erklärten uns, wie der Gasherd funktionierte, wo Lichtschalter und Steckdosen waren sowie die Benutzung der Toilette, was später noch eine Bedeutung bekam. Die Kabinen wurden eingeteilt. Unsere Abfahrtszeiten wurden mit dem Skipper so vereinbart, dass jeder Teilnehmer sein Methadon 2 Stunden vor Abfahrt einnehmen konnte. Damit war gewährleistet, dass bei einer eventuelle auftretenden Seekrankheit das Methadon schon komplett im Organismus aufgenommen war. Und schon ging es los auf die erste große Fahrt. Unser erster Törn führte uns von Lemmer etwas nördlicher nach Stavoren. Schon auf dem ersten kurzen Stück wurde allen Teilnehmern deutlich, dass das Schiff sich nur bewegte, wenn sich alle gemeinsam an den Arbeiten beteiligten. Es wäre für den einzelnen nicht möglich gewesen, alleine die Segel zu setzen. Nachdem wir als Betreuer anfangs noch eingeteilt hatten, wer welche Handgriffe übernehmen sollte, waren es bei den folgenden Törns die Mitsegler selbst, die selbständig Aufgaben übernommen haben und sich gegenseitig aushalfen, wenn einer Unterstützung brauchte. Es stellte sich heraus, das die Teilnehmer der Selbsthilfegruppe schon ein sehr homogenes Gefüge hatten und die zwei Neulinge sehr offen aufgenommen und integriert haben. Selbstverständlich gab es ab und zu Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen, die aber selbständig und verantwortlich gelöst oder beendet wurden. Unser zweiter Törn stellt die Motivation der Mitsegler auf eine harte Probe. Dieser Törn führte uns von Stavoren nach Edam. Es herrschte ein Wetter, bei dem man noch nicht mal seinen Hund vor die Tür jagt. Aber wir waren zum Segeln da. Also segelten wir los. Schon in der Hafenausfahrt war kein Kleidungsstück mehr trocken. Der Wind blies mit 6-7 Windstärken in die Segel und brachte das Schiff in eine für Nichtsegler unangenehme Schräglage. Der ein oder andere hatte auch ein ungutes Gefühl im Bauch, was nicht nur mit der Seekrankheit zu begründen war. Auch die Arbeiten auf dem Schiff wurden schwieriger. Jedoch keiner ließ sich hängen, sondern stand dem anderen unterstützend zur Seite. Als der Regen nach vier harten Stunden aufhörte und der Wind nachließ, war es interessant, wie jeder Teilnehmer seine Anspannung abbaute. Einige setzten sich zusammen und redeten, über die Schwierigkeiten der letzten Stunden und wie es Ihnen dabei ging. Andere erzählten auf einmal Witze zum Thema Seefahrt und noch andere suchten Erholung, indem sie sich zurückzogen und für sich die gemachte Erfahrung Revue passieren ließen. Für einige war es sogar eine richtige Grenzerfahrung. Eine andere Art von Grenzerfahrungen machten ausnahmslos alle beim Ausflug nach Amsterdam. Aufgrund der Windverhältnisse hätte es sehr lange gedauert, mit dem Schiff nach Amsterdam zu fahren. Aus diesem Grund schlug uns unser Skipper vor, mit dem Bus zu fahren und er käme mit dem Schiff nach. Für 16.00 Uhr vereinbarten wir ein Treffen im Amsterdamer Hafen. Jeder war bereit, unter diesen Bedingungen sich der Konfrontation mit dem früher vertrauten Suchtmittel zu stellen. Bereits in den Vortreffen hatten wir als Betreuer darauf hingewiesen, dass es für jeden eine immens hohe psychische Belastung sein wird und hatten jedem intensiv klar gemacht, welche Verhaltensregeln zu beachten sind.Je länger der Aufenthalt in Amsterdam dauerte, um so unsicherer wurden die Teilnehmer. In Krisensituationen war geplant, dass die Gruppe sofort zurück zum Schiff geht, um vor der Verführung der Amsterdamer Drogenszene sicher zu sein. Dieser Krisenplan wurde durchkreuzt, indem das Schiff auf der Fahrt nach Amsterdam einen Motorschaden hatte und nicht als Fluchtpunkt zu Verfügung stand. Nachdem wir alle darüber in Kenntnis gesetzt hatten, wurde die Belastung noch größer: zum einen ging die Sicherheit vor den Drogenangeboten verloren, zum anderen beherrschte die Ungewissheit, wie es weitergehen würde, die Gedanken der Substituierten. Unser Plan B in Krisensituationen führte uns also an einen Ort am Rande von Amsterdam, wo es keine Gefährdung gab und Ablenkung vorhanden war; wir gingen in einem riesigen schwimmenden China-Restaurant essen. In der Hoffnung, dass das Schiff bald repariert sei und wir zum Schiff gehen konnten, verbrachten wir längere Zeit in diesem Restaurant. Um 19.00 Uhr kam der erlösende Anruf unseres Skippers und wir begaben uns in Sicherheit. Äußerst beachtlich an diesem Tag war die Tatsache, dass jeder auf jeden aufgepasst und Sorge für den anderen getragen hat. Auf den folgenden Törns von Amsterdam nach Enkhuizen und von dort wieder zurück nach Lemmer, herrschte eine ganz andere Atmosphäre auf dem Schiff. Sie war geprägt von Vertrauen, Selbstverständlichkeit, Selbstbewusstsein, Stolz und Verbundenheit. Mitsegler, die sich eher zurückgehalten haben, öffneten sich und nahmen intensiver am Gruppengeschehen teil, die Beziehungen untereinander wurden nachhaltiger und die Gespräche über den anderen wurden tiefer und persönlicher. Auch das Ende dieser Freizeit wurde von den Teilnehmern durchaus unterschiedlich verarbeitet. Einige bedauerten die Rückkehr in ihre Einsamkeit und den Verlust der Gemeinschaft und zeigten dies  durch verbale Entgleisungen, andere haben für sich erkannt, dass diese Art der Freizeitgestaltung und der Erlebnisse und auch der Entbehrungen mit ihrer Verwirklichung des eigenen Ego nicht zusammenpassen. Dritte hätten gerne noch mehr Erfahrungen gemacht und Herausforderungen angenommen und trauerten klassisch über das Ende der Reise. Abschließend bleibt von den Mitarbeitern festzuhalten, dass auf einer solchen Reise Gespräche mit den Teilnehmern geführt wurden, die im Rahmen der Beratungsstellenarbeit nicht zustande kommen wären. Dieses ist sicherlich ein großer Gewinn für alle Beteiligten.

Und es hat allen einen riesigen Spaß gemacht!!!
Rebekka Rollmann, Iserlohn
Bernd Weißflog, Lüdenscheid



06.10.2005

Vorhang auf für Künstler von morgen

(
Westfälische Rundschau Werdohl , Raffaela Römer)

Die Bretter, die die Welt bedeuten - 23 Schüler der Erich Kästner-Schule (EKS) wagen derzeit beim Musik-Theater-Projekt "Was geht ab in
Lo-Drew City?" ihre ersten Schritte auf dem noch etwas ungewohnten Parkett. Werdohl. Aus über 2 000 Bewerbungen wurde das Projekt der EKS als eines von landesweit 700 ausgewählt. Die Idee dahinter: Kinder und Jugendliche mit Kultur in Form von Musik, Theater, Tanz, Literatur und vielem anderen in Kontakt zu bringen. Und zwar wortwörtlich. Denn durch die finanzielle Unterstützung des Landes, an der EKS sind das 2 000 Euro, war es möglich, "echte" Künstler an die Schulen zu holen. So kommt es, dass seit Anfang des Schuljahres 23 Schüler der siebten bis neunten Klasse einmal wöchentlich mit dem Schauspieler- und Musiker-Ehepaar Sevgi Kahraman-Brust und Wolfgang Brust das Theaterstück "Was geht ab in Lo-Drew City?" proben. Darin versucht die junge Maja, ihren Freund Dustin aus den Fängen eines Drogendealers zu befreien - ein Thema, dass viele Jugendliche anspricht. Da trifft es sich gut, dass sich auch Werner Mirbeth von der Drogenberatung Werdohl einbringt. Er brachte Künstler und Schule zusammen und nuzt die Gelegenheit, die Schüler über Drogen aufzuklären. Bis Anfang nächsten Jahres müssen Text und Kostüme sitzen. Dann ist die Bühne frei - und der Applaus sicher.

Schule und Kultur mittel
 
Foto: Raffaela Römer (Westfälische Rundschau Werdohl)

Zur Vergrößerung des Bildes klicken Sie einfach ins Bild



05.10.2006

Neue Iserlohner Kooperation im Kindergartenbereich: Gemeinsames Suchtpräventionsseminar mit städtischen  Erzieherinnen und der DROBS Iserlohn  durchgeführt.

Vom 26. – 27. September 2006 fand ein Suchtpräventionsseminar für Erzieherinnen aus Kindertagesstätten und Kindergärten aus Iserlohn im Haus Ortlohn statt. Zu diesem Seminar hatten die  Stadt Iserlohn (Abtl. Jugendschutz) und die Iserlohn eingeladen. Schon im Jahre 2004 und 2005 hatte die Iserlohn entsprechende  Suchtpräventionsseminare mit Erzieherinnen aus Altena, Hemer, Plettenberg und Werdohl durchgeführt. Die positive Resonanz auf diese Seminare veranlasste die Iserlohn erneut ein solches Angebot ihren Mitgliedsstädten zu unterbreiten. Über das städtische Jugendamt wurden  18 Erzieherinnen  eingeladen um sich mit dem Thema: „Suchtprävention im Kindergarten“ auseinander zusetzen. Das Referenten Team der Iserlohn (Frau J. Hendess vom Standort Lüdenscheid und Herr M. Nowak vom Standort Iserlohn) stellte  neue Erkenntnisse für die Praxis aus der Säuglingsforschung und Bindungstheorie den interessierten Erzieherinnen vor. Ergänzt wurden diese Theorieansätze durch die wichtige Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex: Co-Abhängigkeit und der Entwicklung von  Gesprächskompetenzen im praktischen Umgang mit dem Thema „Sucht“, z.B. gegenüber Angehörigen von Kindergarten-Kindern. Dazu kamen neue Informationen über den aktuellen Stand der Drogen- und Suchtprobleme im Märkischen Kreis. Die ansprechende Seminaratmosphäre und die fürsorgliche Unterbringung im Haus Ortlohn taten ein übriges, um das zweitägige Seminar für alle Beteiligten zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Am Schluss waren sich die Beteiligten darin einig, dass nicht nur die Suchtprävention so früh wie möglich einsetzen sollte um späteren Suchttendenzen entgegenzuwirken, sondern dass es ebenso notwendig ist, die jetzt durch das Suchtpräventionsseminar begonnene Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und auszubauen. Schon jetzt einigte man sich auf ein Folgeseminar im nächsten Jahr, in dem es um die Anwendung der motivierenden Gesprächsführung in der Kindergartenpraxis gehen

Erzieherinnen 3 mittel

Erzieherinnen 1 klein  Erzieherinnen 4 klein Erzieherinnen 6 klein Erzieherinnen 2 klein Erzieherinnen 5 klein Erzieherinnen 7 klein

Zur Vergrößerung der Bilder klicken Sie einfach ins Bild



04.10.2006

Veranstaltung „Miteinander, Füreinander, Toleranz“ in Meinerzhagen-Valbert am    02.09.2006

Um die evangelische Kirche herum fand am 02.09.06 die Veranstaltung „Miteinander, Füreinander, Toleranz“ in Meinerzhagen-Valbert statt! Mit bunt gemischten Programmpunkten und Kuchenverkauf hat der Aktionstag in Valbert seine Besucher angelockt. Es gab Kletterangebote und einen Live-Kicker für die Kids, einen Stand der Jugendfeuerwehr aus Valbert und natürlich ein stündlicher Programmwechsel. Eine türkische Folklore-Tanzgruppe hat einen schönen Einblick in eine andere Kultur gegeben, die Feuerwehr hat neben einem Infostand eine Rettungsmaßnahme (Zerschneiden eines Autos mit gleichzeitiger Personenbergung nachgestellt. Ein Kampfsportverein hat die Zuschauer in die Kunst des Taekwondo eingeweiht. Die  aus dem Standort Lüdenscheid waren auch mit einem Infostand vertreten. Interessierte Besucher nutzten die zahlreichen Informationen rund um das Thema Drogen und Sucht, konnten Ratschläge einholen oder ihr Wissen bei einem Drogenquiz überprüfen.

Meinerzh 1 klein  Meinerzh  2 klein Meinerzh 3 klein Meinerzh 4 klein

Zur Vergrößerung der Bilder klicken Sie einfach ins Bild



04.10.2006

Infostand der DROBS auf dem Jubiläumsschulfest in der Theodor-Heuss-Realschule Lüdenscheid am 23.09.06

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Theodor-Heuss-Realschule Lüdenscheid wurde zu einem Jubiläumsschulfest, bzw. zu einem „Tag der Offenen Tür“ eingeladen. Schüler, Eltern, ehemalige Schüler oder auch Interessierte wurden herzlich begrüßt. Es wurde allerlei Programm geboten, wie z.B. ein Karaokewettbewerb, eine Tombola mit vielen Preisen, eine Schülerdisco und vieles mehr...
Die mit dem Standort Lüdenscheid wurde herzlich eingeladen, um mit ihrem Infostand Interessierte aufzuklären, zu beraten und mit Infomaterial zu versorgen. Der Kontakt ergab sich aus der Tatsache, dass Frau Brunhilde Hunke nicht nur Lehrerin der Theodor-Heuss-Realschule ist, sondern auch Mitglied des Vereins Anonyme Drogenberatung e.V. Iserlohn ist.

Schulfest mittel



04.10.2006

Zum 2. Mal (im) “Abseits”

Die ANONYME DROGENBERATUNG e. V. Iserlohn und KNACKPUNKT e. V. beendeten am 21. 09. 2006 in Kooperationsarbeit den zweiten sozialen Trainingskurs “Abseits“ für junge Cannabiskonsumenten.„Der Trainingskurs zielt im Rahmen der Sekundärprävention darauf ab, eine Chronifizierung von missbräuchlichem Drogenkonsum entgegenzuwirken und die Entwicklung einer manifesten Abhängigkeit zu verhindern. Auf praktischer Ebene soll eine Basis für Handlungsalternativen zum Konsum im Lebensalltag geschaffen und Gesetzeskonflikte vorgebeugt werden“ erklärt Ivonne Eskuchen, Mitarbeiterin der . Nachdem bereits im vergangenen Jahr der erste Trainingskurs erfolgreich durchgeführt wurde, fand dieses Projekt auch in diesem Jahr wieder statt.Seit Mai trafen sich die 14 bis 21 jährigen Teilnehmer bei wöchentlichen Treffen in den Räumlichkeiten der ANONYMEN DROGENBERATUNG e. V. in Iserlohn und setzten sich in sozialer Gruppenarbeit aktiv mit ihren (Drogenkonsum-) Verhalten auseinander.Bei einem erlebnispädagogischen Ausflug nach Kierspe in einen Hochseilgarten konnten die Jugendlichen bis an ihre Grenzen gehen.Außerdem war zu einem Gruppentreffen ein Ex – User eingeladen, der nur einige Jahre älter als die Jugendlichen war und ihnen eindrucksvoll seine Lebensgeschichte erzählte.Zum dritten Mal wird “Abseits“ voraussichtlich ab Februar 2006 von den beiden freien Iserlohner Trägern angeboten werden, wobei die Teilnehmer durch richterliche Weisung gem. § 10 JGG dieser Maßnahme zugeteilt werden

Abseits 1 klein
  Abseits 2 klein Abseits 3 klein

Zur Vergrößerung der Bilder klicken Sie einfach ins Bild



25.09.2006

Mitgliederversammlung der Drogenberatung tagte in Werdohl – Begrüßung durch Werdohler Bürgermeister

Am gestrigen Mittwoch tagte die Mitgliederversammlung der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN im Rathaus der Stadt Werdohl. Der Bürgermeister der Stadt Werdohl Bora, der zudem Delegierter ist, begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsgemeinden, Mitgliedsstädte und des Märkischen Kreises sehr herzlich im Ratssaal der Stadt.  „Die Stadt Werdohl steht zur Drogenberatung und ist froh über die enge Vernetzung mit den anderen Diensten vor Ort und die geleistete Suchtprävention in den Werdohler Schulen“. Der 1. Vorsitzende Helmut Wehn (Leiter des Kreisjugendamtes) führte dann durch die umfangreiche Tagesordnung. Zunächst präsentierte Bernd Grunwald, Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes, die Ergebnisse einer Schülerbefragung zum Thema Konsumverhalten von Rauschmitteln. Diese Befragung war ein Teil der Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“, die 2005 in Altena, Hemer und Balve stattfand. Über 1.300 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich durch das Ausfüllen eines umfangreichen Fragebogens an dieser Aktion. Grundwald fasste zusammen: „Die Alltagsdrogen Nikotin und Alkohol sind auch bei den Jugendlichen im Märkischen Kreis weit verbreitet. Die Mädchen stehen im Konsumverhalten ihren männlichen Mitschülern keineswegs nach. Insbesondere im Tabakkonsum, vor allem aber im Gebrauch von Schmerzmitteln sind sie deutlich überrepräsentiert. Von einigen Ausnahme abgesehen unterliegen die Hauptschüler dem höchsten Gesundheitsrisiko. Zwar ist der Anteil der Nichtraucher und auch der bisher alkoholabstinenten Schülerinnen und Schüler vergleichsweise hoch, jedoch sind hier die riskantesten Konsummuster – auch im Bereich der illegalen Suchtmittel – vorzufinden.“ Anschließend berichtete DROBS-Geschäftsführer Stefan Tertel über die aktuelle Arbeit der und geplante Projekte. Schwerpunkte der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN mit den drei Dienststellen in Werdohl, Lüdenscheid und Iserlohn sind die Beratung, und die Vermittlung in stationäre Entgiftungsbehandlungen und Drogentherapieeinrichtungen. Tertel: „Daneben ist sicherlich ein weiterer Schwerpunkt die Suchtprävention.“ Neben Einzelaktionen, wie z.B. Kanutouren in Kooperation mit verschiedenen Jugendzentren oder Informationsveranstaltungen in Schulen, gehören zur Präventionsarbeit der auch Fortbildungsangebote für Kindergartenerzieherinnen, die Begleitung von Lehrerarbeitskreisen und die Planung der nächsten Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“ in Nachrodt-Wiblingwerde, Schalksmühle und Halver im kommenden Jahr. Die Mitarbeiterin Rebekka Rollmann informierte dann die Delegierten des Trägervereins über ihren Arbeitsschwerpunkt: die psychosoziale Betreuung Substituierter. Heroinabhängige haben die Möglichkeit, über einen Arzt einen Drogenersatzstoff zu bekommen. Im Märkischen Kreis sind hier neben einigen niedergelassenen Ärzten, das Klinikum Hellersen und die Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer wichtige Partner für die . Die Mitgliederversammlung endete mit einem intensiven Austausch über das Ambulant Betreute Wohnen für Drogenabhängige – einem neuen Fachbereich, den die seit einigen Monaten betreibt.

Drobs 4 mittel02
Foto: Kai Pottgießer

Vortrag Tertel klein
 DROBS-Vorstand klein Vortrag Grunwald klein Drobs 3 klein04
                                                                    
Foto: Kai Pottgießer
Zur Vergrößerung der Bilder klicken Sie einfach ins Bild



20.09.2006

Verkehrssicherheitswoche in Meinerzhagen

Eine Woche lang steht die Verkehrssicherheit für die Gymnasiasten der 12. Jahrgangsstufe des Ev. Gymnasiums am Bamberg im Vordergrund. Die 27. Märkische Verkehrssicherheitswoche durch Landrat Aloys Steppuhn in der Aula eröffnet.
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 wurden unter anderem informiert über Unfallverhütungsmaßnahmen, Veränderungen am Fahrzeug.
Von der Drogenberatung waren Matthias Nowak und Jutta Hendess vor Ort, um mit den jungen Leuten über die Folgen von Drogenkonsum und die Wirkung der unterschiedlichen Drogen im Straßenverkehr zu sprechen.



13.09.2006

Kanu-Tour begeisterte. Gemeinsame Kanutour Jugendzentrum "Pappkiste" (Herscheid) sowie Jugendzentrum “Nachrodter Kurve” (Nachrodt)

Eine wunderschöne Kanu-Tour auf der Ruhr unternahmen 16 Jugendliche auf Einladung von Jugendzentrum "Pappkiste", Jugendzentrum Nachrodt sowie der Drogenberatungsstelle Werdohl/Iserlohn/Lüdenscheid. Bei herrlichem Wetter starteten die Teilnehmer um 10 Uhr in Herdecke. Über den Harkortsee ging es die Ruhr hinunter bis zum Kemnader Stausee in Witten. Insgesamt wurden 24 Kilometer gepaddelt. Mittags warfen die "Drei von der  “ den Gaskocher an, ließen Würstchen heiß werden und servierten sie mit Brötchen. Auch ein Kaffee für die mitfahrenden JZ-Mitarbeiter wurde gekocht. Gegen 18.30 Uhr kamen die Kanuten in Kemnade an. Nur noch die Boote saubermachen und abgeben, dann kam der bestellte Bus und brachte alle nach Herdecke zurück. Auch angesichts Müdigkeit und schwerer Arme - der Stolz, 24 Kilometer zurückgelegt zu haben, überwog. Für nächstes Jahr ist eine ähnliche Aktion geplant.

Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 095 mittel02

Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 018 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 030 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 031 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 035 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 036 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 037 klein

Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 038 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 039 klein# Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 045 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 062 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 072 klein Kanutour JZ Herscheid Nachrodt 085 klein

Zur Vergrößerung der Bilder klicken Sie einfach ins Bild



13.09.2006

Die DROBS vertreten beim 2. Stadtteilfest Iserlohn - Heide/Hombruch

Am 2. September 2006 fand in Iserlohn - Heide/Hombruch das 2. Stadtteilfest rund um das Jugendzentrum statt.Bei schönem Wetter wurde das Fest um 13.00 Uhr vom Bürgermeister, Herrn Klaus Müller, eröffnet.Anschließend erwartete die Festbesucher ein buntes und vielseitiges Programm. Ein Zauberkünstler unterhielt die jüngeren Besucher, für die auch Kinderschminken angeboten wurde. Für die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren wurde ein Fußballturnier ausgerichtet. Es gab eine Tombola, eine Ausstellung und Prämierung eines städtischen Malwettbewerbs und für das leibliche Wohl wurde mit Speisen und Getränken  bei Livemusik bestens gesorgt.Gäste waren neben der Stadt Iserlohn, die evangelische und katholische Kirchengemeinde, die freie evangelische Gemeinde sowie die Kinder- und Jugendeinrichtungen des Stadtteils, der ehrenamtliche Dienst “Continue”, Feuerwehr Iserlohnerheide, der SV Iserlohn 95, die Ruhr-Lippe-Wohnungsgesellschaft, der Förderverein Heidehalle und dieDie Besucher erhielten Infomaterial über Drogen, Sucht und Hilfeangebote. Zudem konnten sich Interessierte bei einem netten Gespräch mit der Mitarbeiterin, Ivonne Eskuchen, über die Arbeit der informieren.



13.09.2006

Außensprechstunde der DROBS im JUZ Iserlohn - Heide/Hombruch

Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen der und dem Jugendzentrum Heide/Hombruch bei gemeinsam durchgeführten Projekten in den vergangenen Monaten, die durch großes Interesse am Thema „illegale Drogen“ entstanden war, beschlossen die und der Leiter des JUZ Jörg Simon diese Kooperation weiter auszubauen.Ab dem 20. September 2006 findet jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat eine Sprechstunde der im JUZ statt. Ivonne Eskuchen, Mitarbeiterin der , die bereits einige der Jugendlichen bei einem Wochenendausflug an die Nordsee kennen gelernt hat, wird den Besuchern zukünftig in der Zeit von 18.00 – 20.00 Uhr mit Rat und Tat zur Seite stehen.



28.08.2006

Klatschmohn - Eltern auf Reise:
Der Besuch des Seminars zum Thema „Ich befreie mich von Deiner Sucht!“ in Attendorn war ein voller Erfolg!

Vom 05. bis zum 08. August nahmen zahlreiche Eltern des Angehörigenkreises Klatschmohn und Rebekka Rollmann von der DROBS an einem von der ARWED organisiertem Seminar zum Thema „Ich befreie mich von Deiner Sucht!“ in Attendorn teil. ARWED steht für Arbeitsgemeinschaft der Rheinisch- Westfälischen Elternkreise Drogengefährdeter und -abhängiger Menschen e. V. in NRW und existiert in dieser Form nun seit 15 Jahren. Den Geburtstag der ARWED nahm die Arbeitsgemeinschaft zum Anlaß, ein besonderes Seminar - Wochenende zu gestalten. Am Freitag begann die Veranstaltung mit einer ersten Einführung in das Thema durch Frau Arenz-Greiving, die zum Thema Kinder von Suchtkranken zahlreiche Bücher geschrieben hat. Am nächsten Tag wurde dann intensiv daran gearbeitet, was es heißt, wenn Eltern sich von der Sucht der eigenen Kinder befreien sollen. In Kleingruppen und im Plenum wurde herausgestellt, wie es Eltern gelingt, das betroffene Kind loszulassen, ohne es fallenzulassen.Dabei müssen die Eltern die Sucht erst einmal als Krankheit begreifen. Die Seminarleiterin erklärte dazu das Entstehungsmodell der Abhängigkeit.Frau Arenz–Greiving betonte, dass Eltern grundsätzlich ihr Bestes tun, um den jeweiligem Kind zu helfen. Doch bleiben sie dabei selbst oftmals auf der Strecke. Um den Eltern in den oft hoffnungslos erscheinenden Lebenssituationen Unterstützung zu bieten, sei der Elternkreis eine wichtige Möglichkeit, sich von der Sucht des Kindes zu befreien. Das Sprechen über die Problematik und über die damit verbundenen tiefen Gefühle sind der erste Weg in Richtung Lösung.  Nach dem sehr anstrengenden und aufwühlendem Tag konnte abends aber doch noch viel gelacht werden. Der Kabarettistin Frau Böhmer aus Iserlohn gelang es durch ihr abwechslungsreiches Programm, den Tag lustig beenden zu können. Am Sonntag wurde das Seminar noch einmal reflektiert, zudem stand eine kleine Geburtstagsfeier der ARWED an. Nachmittags verließen die Teilnehmer kaputt, aber mit vielen neuen Anregungen Attendorn.



17.08.2006

Landtagsabgeordnete besuchen die Anonyme Drogenberatung e.V. in Iserlohn

Die drei Landtagsabgeordneten Thorsten Schick (CDU), Bernd Schulte (CDU) und Hubert Schulte (CDU) besuchten am 11.08.2006 die Drogenberatung in Iserlohn. Heinz-Dieter Budde, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und Delegierter der Stadt Iserlohn im Trägerverein der , hatte diesen Termin vermittelt. Ute Meiß (Beigeordnete der Stadt Hemer und Vorstandsmitglied des - Vereins) begrüßte die Landtagsabgeordneten des Märkischen Kreises in der : „Wir freuen uns besonders über Ihren Besuch, weil die Arbeit der Drogenberatung ohne die Landesförderungen nicht in diesem Maße vorstellbar wäre“.
Dem pflichtete der - Geschäftsführer Stefan Tertel bei und berichtete über die kreisweite Arbeit der Drogenberatung an den drei Standorten: Iserlohn, Werdohl und Lüdenscheid, mit den Schwerpunkten: Beratung von Angehörigen und Konsumentinnen und Konsumenten, Vermittlung in stationäre Entgiftungen und Drogentherapien. Tertel: „In den letzten Jahren hat der Dialog mit den Gebietskörperschaften des Kreises dazu geführt, dass die vermehrt im Bereich der Suchtprävention tätig ist“ - hier könne nicht genug getan werden. Außerdem berichtete der - Geschäftsführer über aktuelle Entwicklungen. Die biete neben dem Elternkreis am - Standort Lüdenscheid jetzt auch einen in Iserlohn an, im Süd- und Nordkreis hätten sich die Sozialen Trainingskurse für Erstauffällige Straftäter und das Ambulant Betreute Wohnen etabliert.
An dem Gespräch nahmen noch teil: Der Fraktionsgeschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion Uwe Scholz, die - Präventionsfachkraft Matthias Nowak und die - Fachkräfte Rebecca Rollmann (Psychosoziale Betreuung Substituierter), Jutta Hendess (Beratung) und Heinrich Isken (Drogenberatung in Justizvollzugsanstalten).
Die Landtagsabgeordneten waren sehr interessiert an der Arbeit der, insbesondere auch an den dezentralen Angeboten in den einzelnen Gemeinden und boten Ihre Unterstützung bei Projekten vor Ort an.
 
               Img_1960 klein       Img_1957 klein03

Um diese Bilder groß zu sehen einfach ins Bild klicken



12.07.2006

Das Iserlohner Jugendzentrum Heide- Hombruch sticht zusammen mit der Iserlohn und 11 jungen Spätaussiedlern erneut in See: auch ein weiteres Angebot im Rahmen des Integrationsprojektes für junge Aussiedler des Internationalen Bundes war ein voller Erfolg.

Nachdem im Mai die Iserlohn, das JUZ Heide Hombruch  und der Internationale Bund (IB) zusammen mit 10 jüngeren Spätaussiedlern eine Kanutour auf der Werra unternommen hatten, konnte dieses tolle Erlebnis nun wiederholt werden.Am Freitag, den 23. Juni 06 trafen sich die Spätaussiedler, Mitarbeiter des JUZ, IB und der ,um gemeinsam in Richtung Altenburschla / Hessen zu starten.Bei bestem Wetter begann am Samstagmorgen die Kanutour Richtung Eschwege, für viele eine Premiere. In Eschwege angekommen erwartete die Gruppe nicht nur einen tollen Zeltplatz, sondern und vor allem eine Vielzahl von Freizeitangeboten. So wurde im nahe gelegenen Werrasee geschwommen, sogar geangelt und auch Beachvolleyball stand auf dem Programm.Interessante Gespräche ergaben sich vor allem beim gemeinsamen Grillen. Zudem wurde nicht nur Fußball gespielt, sondern auch ganz im Zeichen der WM abends Fußball geschaut.Die Teilnehmer genossen am Sonntag noch das tolle Wetter und nutzten das Angebot in Eschwege voll aus. Gegen Abend hieß es dann Rückkehr nach Iserlohn.„ Das vom JUZ Leiter Jörg Simon sehr gut organisierte Wochenende war ein toller Erfolg.“ so Rebekka Rollmann von der Iserlohn. „ Und wir hoffen im Rahmen von suchtpräventiven Maßnahmen auf eine Wiederholung!“

DROBS_kanutour_1 klein  DROBS_Kanutour_2 klein

Um diese Bilder groß zu sehen einfach ins Bild klicken



03.07.2007

 beteiligt sich an den Sport- und Gesundheitstagen im Berufskolleg Iserlohn: „FitForFun@BKI Vol.2 … sie rauchten für ihr Leben gern…“

Am 13. und 14. Juni 2006 fanden am Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn die Sport- und  Gesundheitstage statt. Ein Themenschwerpunkt war das Rauchen. Zwei Tage lang probierten die Schülerinnen und Schüler von 42 Vollzeitklassen bei teilweise idealen äußeren Bedingungen verschiedene sportliche Aktivitäten aus. Das Angebot umfasste Segeln, Kanu fahren, Cheerleading, Trampolin springen, Baseball, Tanzen, Golf, Tennis, Wandern, Fahrrad fahren, Fitness, Klettern, Beachvolleyball und verschiedene Kampfsportarten.Ergänzt wurde diese sportlichen Aktivitäten durch zahlreiche Seminare, Vorträge und Übungen, in denen eine breite Vielfalt von Fragen, Aspekten und Problemen aus den Bereichen Sportmedizin und Ernährung sowie dem Themenschwerpunkt Rauchen aufgegriffen wurden.
Neben den Kolleginnen und Kollegen sowie der Schülervertretung des Berufskollegs wirkten an den einzelnen Veranstaltungen zahlreiche außer-schulische Partner mit, z.B. Sportvereine, Ärzte, Physiotherapeuten, Suchtberater, Krankenkassen und Ernährungsberatern.
Die gestaltete zum Thema Suchtprävention ein für Schülerinnen und Schüler interessantes und informatives Angebot. An zwei Vormittagen war - Geschäftsführer Stefan Tertel mit zwei Exusern in mehreren Klassen und Arbeitsgruppen. Die ehemaligen Drogenkonsumenten beeindruckten durch ihre persönlichen Schilderungen. Tertel: „Wenn Elke oder Ralf von sich erzählten, war es mucksmäuschenstill und das auch bei ansonsten sehr lebendigen Schülerinnen und Schülern.“
Mit dem Schulsozialarbeiter und der Schulleitung wurde überlegt, ab Herbst möglicherweise weitere suchtpräventive Angebote auf den Weg zu bringen.



29.06.2006

Das Iserlohner Suchtpräventionskonzept erfolgreich an der Zeppelinschule in Plettenberg umgesetzt.

Das Iserlohner Suchtpräventionskonzept ist ein Konzept, welches in acht Modulen eine durchgehende Suchtprophylaxe für die Klassen 5 bis 10 möglich macht. Ein Modul dieses Konzeptes ist die Stärkung des Nichtrauchens. Durchgeführt wurde es mit Schülern der 5. Klasse  in den Räumlichkeiten des Jugendzentrum „Alte Feuerwache“. Die inhaltliche Gestaltung übernahmen Diplom-Soziologin Anke Lennert, unterstützt von Lehrerin Mechthild Sondermann. Dieses Modul hat eine sehr hohe Wichtigkeit in der Suchtprophylaxe. Es geht darum, das Einstiegsalter in den Konsum der legalen Drogen (Tabak, Alkohol ) zu senken. 90 % der Jugendlichen starten ihre Drogenkarriere durch Zigarettenkonsum. Es ist einfacher erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen, als es sich später mit mühevollen Versuchen abzugewöhnen. Dieses Modul wird von der BARMER in Plettenberg finanziert. Kurz mit dabei waren Matthias Nowack, der bei der in Iserlohn für die Prophylaxe (Vorbeugung) zuständig ist. Außerdem Werner Mirbeth von der Werdohl  sowie Berthold Schmidt (BARMER).

21062006jz-drogenberatung0001_HH klein

Um dieses Bild groß zu sehen einfach ins Bild klicken



28.06.2006

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 10.06.2006 die Veranstaltung „Meinerzhagen International“ rund um die Stadthalle in Meinerzhagen statt.

Mit einem bunten Mix aus Tanz- und Gesangveranstaltungen, Kampfsportvorführungen, sportlichen Aktivitäten wie z.B. einem Kletterturm für Kinder und Jugendliche, zahlreichen Geschicklichkeitsspielen für Groß und Klein, Infoständen und kulinarischen Genüssen, sorgten alle Mitwirkenden für einen gelungenen Nachmittag. Neben den örtlichen Kulturvereinen, dem Jugendzentrum Meinerzhagen, dem Jugendamt MK und verschiedenen Sportvereinen waren die Mitarbeiter des - Standortes Lüdenscheid, Jutta Hendess und Klaus Hillebrand, mit einem Infostand vertreten. Interessierte Besucherinnen und Besucher nutzen das umfangreiche Informationsmaterial und informierten sich in persönlichen Gesprächen rund um das Thema „Drogen und Sucht“.

P6100622 klein
  P6100625 klein P6100627 klein

Um die Bilder größer zu sehen einfach ins Bild klicken



26.06.2006

Internationaler Tag gegen Drogen

1987 wurde der 26. Juni von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel“ erklärt. Dieser Tag soll die Menschen daran erinnern, dass illegale und auch legale Drogen, wie zum Beispiel Alkohol und Zigaretten, ein großes gesellschaftliches Problem sind. Dieses Problem lässt sich nicht dadurch lösen, dass man nicht darüber spricht, sondern ganz im Gegenteil – man muss die Drogen zum Thema machen und über die Folgen aufklären. Das Motto des diesjährigen Anti-Drogen-Tages ist „Drogen: Behandlung lohnt sich“. Wer Drogen nimmt, endet meistens in der Sucht, ist abhängig von den Drogen und nicht mehr frei in seiner Entscheidung. Deshalb will der Anti-DrogenTag in diesem Jahr den Süchtigen und deren Familien Mut machen sich dem Drogenproblem zu stellen. Drogenprobleme lassen sich lösen, man muss nicht für immer abhängig sein.
Grundsätzlich sollten wir uns alle an dem Grundsatz orientieren „Drogen: Lohnen sich nicht“. Sie lösen oder verdrängen Probleme nur scheinbar, sie schaden der Gesundheit und kosten viel Geld!



14.06.2006

Die Iserlohn und das Jugendzentrum Heide – Hombruch / Iserlohn auf gemeinsamer Kanutour - Integrationsprojekt des Internationalen Bundes für junge Spätaussiedler:

Die Anonyme Drogenberatungsstelle, vertreten durch die Mitarbeiter Matthias Nowak und Rebekka Rollmann, und die Kollegen des Jugendzentrums Heide - Hombruch, Jörg Simon und Johann Schott, unternahmen eine Kanutour mit 10 jugendlichen Spätaussiedlern auf der Werra (in Hessen und Thüringen). Die Idee entstand, da die JUZ Mitarbeiter einen zunehmenden Konsum von illegalen Drogen bei den Besuchern feststellten und so ein erster Kontakt zur Beratungsstelle in einem etwas anderem Rahmen stattfinden konnte.
27.04.2006:  Vortreffen am JUZ Heide – Hombruch zum ersten Kennenlernen mit anschliessender Fahrt zum Hengsteysee zum Kanu- „ Probefahren“
05.–07.05.2006:  Kanutour auf der Werra
Da dieses Gemeinschaftsprojekt sehr erfolgreich verlaufen ist, wurde direkt eine weitere Kanutour geplant.
Im Juni werden Mitarbeiterinnen sowie die JUZ Mitarbeiter Jörg Simon und Johann Schott mit jungen erwachsenen Besuchern des Jugendzentrums erneut die Werra per Kanu befahren.
13.06.2006 :  Vortreffen im Jugendzentrum Heide – Hombruch
23.–25.06.2006:  Kanutour auf der Werra

hier ein ausführlicher Bericht:
(um ihn zu lesen bitte hier klicken)

Img_1606 klein  Img_1610 klein Img_1613 klein Img_1615 klein Img_1619 klein Img_1625 klein

Img_1628 klein

Um die Bilder größer zu sehen einfach ins Bild klicken
27.04.2006

Thai-Boxen wird auch zukünftig den DROBS-Förderverein unterstützen

Christian Meyer und Joseph Meiklem überreichten am Dienstagabend als Ausrichter der Thai-Box-Kampfsportveranstaltung vom vergangenen Wochenende einen Teil des Erlöses dem -Förderverein. Anwesend war zudem der Vertreter des Sponsors, Herr Hernani Igreja von der Alpha Personalmanagement / Iserlohn. Der Förderverein der Drogenberatung war vertreten durch den 1. Vorsitzenden Michael Scheffler,stellvertretender Bürgermeister der Stadt Iserlohn und Vorsitzender des SPD-Unterbezirks, durch die 2. Vorsitzende Andrea Adam, CDU-Ratsfrau in Hemer und durch den -Geschäftsführer Stefan Tertel. Der Iserlohner Narong Gym Iserlohn e.V. hatte in Zusammenarbeit mit Sauerland Thaibox Promotion im Vorgespräch mit der den Wunsch deutlich gemacht, durch die Unterstützung der Iserlohner Drogenberatung ein Zeichen gegen Drogenkonsum aus Langeweile setzen zu wollen. Christian Meyer: „Als Veranstalter unterstützen wir die weltweite Initiative „Muay Thai against Drugs“ – Thai Boxen gegen Drogen.“ Außerdem waren sich alle darin einig, dass Sport und auch Kampfsport, eine wichtige Vorbildfunktion haben, wenn sie sich eindeutig gegen Dopingmittel im Sport aussprechen. Christian Meyer: „Uns ist das Eintreten für einen sauberen Sport als sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche so wichtig, dass wir einen Teil des Erlöses dem -Förderverein für Suchtprävention in Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen zur Verfügung stellen“. Michael Scheffler bedankte sich für den Förderverein und freut sich besonders, weil „…bei den weiteren geplanten Thai-Box Veranstaltungen in Iserlohn an den -Förderverein gedacht werden soll!“
Der Förderverein der Drogenberatung hat bisher vor allem Präventionsangebote an Iserlohner Grundschulen gefördert, er beteiligte sich an der Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“ in Altena, Balve und Hemer, außerdem ermöglichte er ein Dart-Turnier am -Standort in Lüdenscheid. Am Iserlohner -Standort finanzierte der Förderverein zuletzt die Ausstattung der neuen Teeküche mit Besteck und Geschirr. -Geschäftsführer Tertel: „Ohne den Förderverein wäre es in der heutigen Zeit viel schwieriger Projekte kurzfristig zu realisieren, früher kostenloses Info- und Aufklärungsmaterial bezahlen zu können und vor allem die vielen kleinen Finanzlöcher zu stopfen, für die heute sonst kaum Geld da wäre.“
Der -Förderverein sucht noch weitere Mitglieder und nimmt gerne Spenden an: Sparkasse der Stadt Iserlohn, BLZ 445 500 45, Kto.Nr. 800 946. Weitere Informationen beim -Geschäftsführer Stefan Tertel unter Telefon: 29777 oder auf der -Homepage: www.drobs-mk.de.

          
 Thaibox_1_0406 gut



11.04.2006

Erstmals im Bürgersaal der Gemeinde Herscheid fand Donnerstagnachmittag eine Mitgliederversammlung der Anonymen Drogenberatung (Drobs) statt.

Im Mittelpunkt stand natürlich der von Geschäftsführer Stefan Tertel gehaltene Bericht über Geleistetes und Geplantes. Ein Hauptaugenmerk legt die dabei auf Prävention schon im Kindergarten- und Grundschulalter. "Wir wollen das Thema schon in die Grundschulen transportieren und die Kinder sensibilisieren." In der vierten Klasse entscheide sich nämlich schon, ob eine "Raucherkarriere" eingeschlagen wird oder nicht. Und die kann später durchaus in die Drogensucht führen. Dazu präsentierte Stefan Tertel das Ergebnis einer Umfrage unter Schülern der Klassen 7 und 8 in Hemer, Altena und Balve. Von 2500 Jugendlichen gaben 1881 an, nicht zu rauchen, 688 greifen regelmäßig zum Glimmstängel. Von den Nichtrauchern probierten 7 Prozent schon einmal die verbotene Droge Cannabis aus, unter den Rauchern 45,6 Prozent. Bei der "klassischen" Drogenberatung zeigt die (mit neuer Software erfasster) Statistik, dass der Bedarf an Information, Rat und Hilfe steigt. Wobei die Zahl der Entgiftungen von 158 auf 220 stieg, die der Drogentherapien von 76 auf 80. Und auch die Zahl der Drogentoten nahm kreisweit von sechs auf zehn zu.
Im Zuge der Einführung von Hartz IV nahm die Zahl der - Klienten deutlich zu, berichteten sowohl Stefan Tertel als auch Suchttherapeutin Jutta Hendess von der Beratungsstelle Lüdenscheid der Mitgliederversammlung. Wobei auch hier die absolute Schweigepflicht über den Einzelnen wahrt. -Schatzmeisterin Ute Meiß berichtete, dass im letzten Jahr durch Zuschüsse verschiedenster Art ein Betrag von 28 000 Euro übrig geblieben ist, der mit dem Haushalt 2006 verrechnet werden sollte. Ein Vorschlag, der die einstimmige Billigung der Versammlung fand. Die angeschlossenen Kommunen werden über die damit verbundene Senkung der Beiträge zeitnah informiert.
Erreichbar ist die Drobs in Lüdenscheid an der Körnerstraße 10a, 0 23 51/2 77 07, in Werdohl an der Goethestraße 47, 0 23 92/1 22 60 und in Iserlohn Am Dicken Turm 9, 0 23 71/2 97 77.
Der Verein besteht seit 1973 und ist eine Gemeinschaftseinrichtung aller Städte und Gemeinden des Märkischen Kreises, (bis auf Menden) und des Kreises selber. Zum Verein Anonyme Drogenberatung e.V. gehören drei Beratungsstellen mit den Standorten Iserlohn (gleichzeitig auch Sitz der Geschäftsführung), Lüdenscheid und Werdohl; ferner gibt es Außenstelle in Kierspe. Die Drobs aufsuchen können alle, die Probleme haben mit Drogen, Rauchen, Alkohol, Medikamenten und anderen Suchtformen. Außerdem gibt es Hilfe für Angehörige, Ratsuchende, diejenigen, die eine Vermittlung in eine Entgiftung/stationäre Drogentherapie und begleitende Betreuung wünschen.

060406 drobs6_dia klein



10.04.2006

Sparkassen-Bürgerstiftung finanziert Teeküche für DROBS

Dank einer grosszügigen Spende der Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn verfügt die Anonyme Drogenberatungsstelle nun über eine komfortable Teeküche. “Gerne unterstützen wir mit Stiftungserträgen Projekte, die die Iserlohner Vereine aus eigener Kraft heraus nicht realisieren können”, so Walter Torke (Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn) beim gestrigen Ortstermin. Auf diese Weise konnten bereits viele gemeinnützige Iserlohner Massnahmen realisiert werden. Bei der wurde mit dem Spendengeld zunächst der an den Gruppen- und Warteraum angrenzende Bereich renoviert und anschliessend eine moderne Einbauküche installiert. In erster Linie wird die neue Teeküche von der Selbsthilfegruppe “Wendepunkt” und der Angehörigengruppe “Klatschmohn” bei den regelmässigen Treffen genutzt. Darüber hinaus steht sie allen Nutzern der Beratungsstelle zur Verfügung. Ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen dafür, den Wartenden die Zeit vor einem Beratungstermin mit einer Tasse Tee oder Kaffee angenehmer zu gestalten. Zusätzlich ist die Erweiterung um ein Frühstücksangebot an jedem Donnerstag geplant. “Die Küche gibt sozusagen den Startschuss für die Umsetzung”, sagte Stefan Tertel (Geschäftsführer der ). Gestern übergaben die Vertreter der Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn, Walter Torke, Klaus Müller und Manfred Schäfer die Spende ihrer offiziellen Bestimmung.
Anwesende beim Pressetermin:
Walter Torke Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn
Klaus Müller Vorsitzender des Vorstandes der Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn
Manfred Schäfer Mitglied des Vorstandes der Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn
Stefan Tertel Geschäftsführer der
Helmut Wehn 1. Vorsitzender der Anonymen Drogenberatung e. V.
Ralf Schriefers Leiter der Selbsthilfegruppe “Wendepunkt”
Rebekka Rollmann Mitarbeiterin der Angehörigengruppe “Klatschmohn”

Foto_Drobs_2006 gedreht klein02
 

Foto2_Drobs_2006 Sparkasse klein04



04.04.2006

Woher sonst soll die Lebensfreude stammen, wenn sich der Körper schwach fühlt? "Wir sind der richtige Ort für die Gesundheit", sagt Kulturbüro-Chef Johannes Josef Jostmann. Das Kulturbüro Iserlohn und die Heimatzeitung präsentierten die 2. Iserlohner Gesundheitstage.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Iserlohn, Rebecka Rollmann und Heinrich Isken waren am 25.3.2006 sowie am 26.03.2006 “ Tag des bürgerschaftlichen Engagement” in der Parkhalle mit dabei.
Mit einem eindrucksvollen Mix aus Gesundheit, Fitness, Wellness und Ernährung bot der 2. Iserlohner
Gesundheitstag den richtigen Rahmen, um den Kontakt mit den Fachleuten zu suchen.
Mehr noch zu dem Thema unter
www.gesundheitstage-iserlohn.de

Pic00037 klein02



04.04.2006

Clearingstelle für Substitution hat eine neue Mitarbeiterin
Rebekka Rollmann ist die neue Substitutionsfachkraft im Märkischen Kreis

Seit den 01. Januar 2006 arbeitet Rebekka Rollmann als Substitutionsfachkraft bei der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn. Dort ist sie in erster Linie zuständig für die Koordination der Substitution und der psychosozialen Betreuung im Märkischen Kreis. Substitution ist ein ärztliches und psychosoziales Therapiekonzept, das heroinabhängigen Patienten, durch die Vergabe von Ersatzmitteln wie Methadon, Polamidon oder Subutex, den Ausstieg aus dem Drogenmilieu ermöglichen soll. Der substituierende Arzt gewährleistet neben der Ausgabe des Ersatzmittels, der Untersuchung der Vitalfunktionen und Durchführung von Drogentests, dass aus medizinischer Sicht die Substitution erfolgreich ist. Eine psychosoziale Begleitung und Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte, wie Rebekka Rollmann, umfasst überwiegend sozialarbeiterische Tätigkeiten, die auf eine Veränderung des Suchtverhaltens abzielen. „Damit die Substitution eines Patienten erfolgreich verläuft ist eine umfassende psychosoziale Betreuung und gleichzeitig ein fachlicher Austausch mit dem behandelnden Arzt unbedingt notwendig“ so Rebekka Rollmann. In einem individuell erstellten Hilfeplan werden vor allem gesundheitsstabilisierende Massnahmen, Regelung der finanziellen Selbständigkeit, soziale (Re-)Integration, berufliche Wiedereingliederung und schliesslich die Stabilisierung des Erreichten als Ziele der Arbeit mit Substituierten vereinbart.
Seit 2004 unterstützt das Land NRW die Arbeit der Clearingstelle für Substitution bei der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn. Rebekka Rollmann hat sich zur Aufgabe gemacht, die Behandlung und Betreuung Substituierter zu optimieren. „Dazu gehört aus meiner Sicht vor allem der Auf- und Ausbau eines Substitutionsnetzwerkes“ so Rollmann weiter. Im Jahr 2005 wurden im Märkischen Kreis an 26 Substitutionsstellen 188 Personen substituiert und von der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn psychosozial betreut. „ Leider haben wir hier im Märkischen Kreis noch zu wenig Substitutionsplätze, denn eine große Anzahl von Patienten werden in den angrenzenden Landkreisen HSK, Olpe, beziehungsweise Unna versorgt,“ weiß Rebekka Rollmann zu berichten.
Einen weiteren, sehr wichtigen Bereich ihrer Arbeit sieht die neue Mitarbeiterin der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn in der Betreuung der beiden, im Märkischen Kreis existierenden Qualitätszirkel für Substitution. In enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten wird neben dem fachlichen Austausch auch Fortbildung für die Teilnehmer gewährleistet.
Im Rahmen der Tätigkeiten der Clearingstelle für Substitution gründete sich im Dezember 2005 für den südlichen Märkischen Kreis eine Selbsthilfegruppe für Substituierte. Die dreiwöchig stattfindenden Gruppentreffen werden durch Bernd Weißflog, Mitarbeiter des Beratungsstandortes Lüdenscheid, fachlich begleitet

     PSB_LÜD_02 klein03         PSB_LÜD_01 klein



04.04.2006

Verabschiedung von Frau Magdalene Deitenbeck aus Arbeitsbereich als Koordinatorin für Suchtvorbeugung / Gesundheitserziehung beim Schulamt des MK. 

Am 16. März verabschiedeten sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Iserlohn in den Räumen des - Standortes  Lüdenscheid, von Frau Magdalene Deitenbeck, die in ihrer Funktion als langjährige Koordinatorin für Suchtvorbeugung/Gesundheitserziehung beim Schulamt für den Märkischen Kreis, mit Wirkung vom 31. Januar 2006 in den wohlverdienten Ruhestand tritt.
Frau Deitenbeck war neben dieser Funktion auch gleichzeitig als engagierte Klassenlehrerin in der Grundschule Lösenbach in Lüdenscheid tätig. In ihrer Funktion als Koordinatorin für den Bereich Suchtvorbeugung/Gesundheitserziehung im Schulamt des Märkischen Kreises, hat sie die Arbeit im Bereich schulischer Suchtprävention kreisweit maßgeblich mitgestaltet und entscheidend geprägt. Mit Gründung der ersten Lehrerarbeitsgemeinschaft für ausgebildete Suchtberatungslehrer/-innen im MK, hat sie entscheidend an zahlreichen und erfolgreichen Lehrerfortbildungen mit dem Schwerpunktthema: Suchtvorbeugung /Gesundheitserziehung mitgewirkt und so zur weiteren Entwicklung auf diesem Gebiet erfolgreich beigetragen. Ihr Ziel war es immer, konzeptionelle und möglichst praxisorientierte Projekte an Schulen mit zu initiieren, die einen möglichen Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen verhindern sollten. Die schier unerschöpfliche Energie für dieses beileibe nicht geringe Unterfangen, zog sie aus eigenen Lebenserfahrungen und aus ihrer klaren christlichen Grundhaltung und Orientierung. Diese war immer durch  Respekt und Akzeptanz gegenüber  Entwicklungen eigener selbstverantwortlicher Entscheidungen anderen Menschen gegenüber geprägt.

Als Gründungsmitglied im Förderverein der Iserlohn hat sie in enger Zusammenarbeit mit vielen Verantwortlichen aus verschiedensten Institutionen, u.a. auch mit den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den drei - Standorten Iserlohn, Werdohl und Lüdenscheid, sowie mit der Präventionsfachkraft der Iserlohn, intensiv zusammengearbeitet. Diese gemeinsame Arbeit reichte von Projekten an verschiedensten Schulen im MK, bis hin zur Mitarbeit in den jeweiligen Steuerungsgruppen der Aktionswochen: Sucht hat immer eine Geschichte. Die Weiterentwicklung der Ausbildung zum Suchtberatungslehrer an Schulen, stellte ab 1996 einen weiteren Schwerpunkt ihrer schulischen suchtpräventiven Arbeit dar. Trotz der sich langsam abzeichnenden Einsparungsmaßnahmen im schulischen Bereich und der damit verbundenen Reduzierung von Weiterbildungsmaßnahmen von Lehrer/-innen, gelang es Frau Deitenbeck und der Iserlohn noch im Jahre 2002 einen kompletten Ausbildungsgang  von Suchtberatungslehrern im MK auszubilden.
Aber nicht nur Schulen konnten von ihrem profunden Wissen über Sucht und Abhängigkeit profitieren; in vielen Betrieben und Selbsthilfegruppen im MK war sie ein gern gesehener Gast und als Trainerin der „Freiwilligen Suchtkrankenhilfe“ leitet und betreut sie Sucht – Selbsthilfegruppen in ihrer individuell – authentischen Weise bis heute.
Die Mitarbeiter und Mitarbeirinnen der bedanken sich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für die gute und harmonische, sowie  vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen Frau Deitenbeck einen (nicht zu) ruhigen und trotzdem erfüllten und zufriedenen Ruhestand. 

Frau_Deitenbeck_2 klein 202
   Frau_Deitenbeck_1 klein06   Frau_Deitenbeck_3 klein 302



22.03.2006

 new   Smyli gute Idee
Neue Gruppen der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISELOHN

Klatschmohn - Hilfe für Angehörige von Drogenkonsumenten – (klicke hier)

-Selbsthilfegruppe für Substituierte- (klicke hier)



08.03.2006

Volles Haus am „Tag der Offenen Tür“ am DROBS-Standort Lüdenscheid

Am 10.02.2006 fand der 11. Tag der Offenen Tür im -Standort Lüdenscheid statt. Als Gäste sind u.a. der Lüdenscheider Bürgermeister Dieter Dzewas, der Landtagsabgeordnete Dr. Romberg und der Referent Dr. Peter Schlebusch, der einen Vortrag zum Thema: „Sucht und Gehirn hielt“, zu nennen.
Dr. Stefan Romberg, Landtagsabgeordneter und Gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion erläuterte die Vorstellungen der neuen NRW-Landesregierung zur zukünftigen Sucht- und Drogenpolitik. Er lobte die Arbeit der
ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISELOHN im Märkischen Kreis und sicherte zu, dass die Landesregierung in den nächsten vier Jahren im Sucht- und Drogenhilfebereich keine Kürzungen anstrebe.
Er hatte sich zuvor ausführlich über die Arbeit der Drogenhilfe im Märkischen Kreis informieren lassen. -Geschäftsführer Stefan Tertel: „Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Ballungsräumen und den Flächenkreisen.“  In den Flächenkreisen gäbe es weniger sogenannte „offene Szenen“, aber genauso viel Drogenabhängige wie in den Großstädten. Außerdem erlebten die Berater häufig Scham bei den Abhängigen, besonders auch bei den Angehörigen. Das Umfeld reagiere oft mit Ablehnung, immer noch sei die Meinung weit verbreitet, dass der Abhängige selber schuld sei an seiner Sucht. „Es ist aber gerade wichtig, möglichst früh in die Beratungsstellen zu kommen, um sich in stationäre Hilfen vermitteln zu lassen“, so Tertel. Die Suchtpräventionsfachkraft der , Matthias Nowak, stellte dem Landespolitiker dann die Präventionsarbeit im Märkischen Kreis vor. Die Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“ sei zu einem wichtigen Modul geworden. Daneben gebe es die Erzieherinnenweiterbildungen, Informationsveranstaltungen für Lehrer und ein Gesamtkonzept für eine Gemeinde, dass nun schon seit einigen Jahren erfolgreich in Iserlohn laufe und auf andere Gemeinden im Kreis übertragen würde. Dieses kommunale Suchtpräventionskonzept beinhalte eine enge Kooperation zwischen Suchtprävention, Jugendhilfe und Schule; beteiligt sei zudem das Kommissariat Vorbeugung. Jutta Hendess, -Mitarbeiterin in Lüdenscheid, erläuterte anschließend die sozialen Trainingskurse für Heranwachsende, die das erste Mal mit Betäubungsmitteln gerichtlich aufgefallen sind.
Der Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid, Herr Dieter Dzewas, betonte in seinen Begrüßungsworten die enge Verbundenheit zwischen der Stadt und der : „…Die Stadt Lüdenscheid stehe zur Drogenberatung im Verbund…“.
Der -Standort Lüdenscheid hat 2005 283 Klientinnen und Klienten betreut, im Vorjahr waren es 334. Damals wurden 1324 Gespräche geführt, im vergangenen Jahr hat sich diese Zahl auf 1551 gesteigert. Bernd Weißflog von der DROBS: „Die soziale und finanzielle Situation der Klientinnen und Klienten ist viel schwieriger geworden; der Aufwand eine stationäre Therapie zu vermitteln hat sich deutlich verändert“. Als neue Aufgabe sei im letzten Jahr zudem die Beratung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern dazugekommen, die von den ARGE-Dienststellen vermittelt wurden. Im 2. Halbjahr 2005 seien dies 23 Klienten gewesen mit einem umfangreichen Beratungsbedarf.
Die -Mitarbeiter berichteten weiter, dass sich die Außensprechstunde in Kierspe mittlerweile gut etabliert habe. Das bisherige zweiwöchentliche Angebot sei so nachgefragt, dass jetzt jede Woche ein Mitarbeiter in Kierspe vor Ort sei.
Sorgen machen den Drogenberatern zunehmend Jugendliche, die hoch riskant, nicht nur ein Rauschmittel zu sich nehmen, sondern in belastenden Situationen sich mit allen erreichbaren Drogen „wegbeamen“ und dabei Gesundheit und auch ihr Leben riskierten.
Im anschließenden Vortrag „Sucht und Gehirn“ erläuterte Dr. Peter Schlebusch die hirnphysiologischen Auswirkungen von Abhängigkeit, bezogen auf die Wirkungen der einzelnen Drogen. Dr. Schlebusch ist langjähriger Mitarbeiter des Westfälischen Therapieverbundes in der Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer. Eindrucksvoll gelang es ihm, wissenschaftliche Forschungsergebnisse mit den vielfältigen Erfahrungen seiner Tätigkeit in der stationären Therapie von Abhängigkeitskranken in Verbindung zu bringen und entsprechende Erkenntnisse darzustellen.
Alle Besucherinnen und Besucher des Tags der Offenen Tür waren sich einig, dass so wie ein Teilnehmer formulierte „…der Neujahrsempfang für Sozialarbeiter im südlichen Märkischen Kreis auch dieses Jahr ein voller Erfolg war…“.

TOT Lüd 042 klein
 TOT Lüd 052 klein TOT Lüd 046 klein TOT Lüd 045 klein02 TOT Lüd 034 klein TOT Lüd 051 klein02 TOT Lüd 023 klein



08.03.2006

Zukunftsworkshop der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN

Vom 03. bis 04.02.2006 fand die dritte Zukunftswerkstatt der ANONYMEN DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN in „Haus Villigst“ in Schwerte statt; die hat drei Standorte im Kreisgebiet: Iserlohn, Werdohl und Lüdenscheid. Im -Trägerverein sind 14 Gemeinden und der „Märkische Kreis“ Mitglieder. Delegierte der Gemeinden, Vorstand und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich ein volles Programm vorgenommen. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, dem Leiter des Kreisjugendamtes, Herrn Helmut Wehn, ging es zunächst darum, die Ergebnisse und Arbeitsabsprachen der vergangenen Workshops (2002 und 2004) zu überprüfen: Qualitätsmanagement, Prävention, Leitbild, Kooperationen, waren einige der Themen. Mit Unterstützung zweier Moderatoren wurde sortiert und neue Prioritäten festgelegt. Ein besonderer Höhepunkt war die plakative Präsentation der - Arbeit durch die Mitarbeitenden, wobei ein kurzes Rollenspiel allen in Erinnerung bleiben wird: Es wurde dargestellt, wie ein Beratungsgespräch nicht sein sollte.
Alle waren sich einig: Eine lohnenswerte Veranstaltung, die das gegenseitige Verständnis förderte. Ein Teilnehmer: „Wichtig waren aber auch die vielen Begegnungen außerhalb des Programms, jetzt kennt man sich besser“.

Zukunftswerkstatt mittel



08.02.2006

Zum 4. Mal fand der soziale Trainingskurs in der Zeit vom 17.10.2005 bis zum 16.01.2006 statt.

Kurzinfo klicke hier


nach oben



09.12.2005

Workshop für SuchtberatungslehrerInnen von OPUS Schulen am 16.11.2005 in Oberrahmede

Am 16. 11. 2005 fand der zweite Workshop für BeratungslehrerInnen von OPUS Schulen in Oberrahmede statt. Er war die Fortsetzung des bereits schon im April 2005 stattgefunden ersten Workshops dieser Art. 
Ausgangslage war die berufliche Situation mit der sich heute LehrerInnen im Schulalltag konfrontiert sehen. Die Vermittlung von schulischem Wissen kann sich heute nicht mehr allein  auf reine „Informationsvermittlung“ berufen . Immer mehr deutet darauf hin, dass „lernen“ stark von den Bedingungen abhängig ist, die im intersubjektiven Feld (also der Beziehungsraum der zwischen SchülerInnen und LehrerInnen entsteht) wirken und dass gerade die gelungene Qualität der Beziehung (vor allem durch den Aspekt der nichtsprachlichen Kommunikation) zwischen PädagogInnen und SchülerInnen, als zentraler Gradmesser für erfolgreiches Lernen gilt.
Beide Workshops gingen der erweiterten Fragestellung nach, wie solche
Beziehungsqualitäten entwickelt und konstruktiv im schulischen Alltag genutzt werden könnten. Des weiteren wurde die Fragestellung untersucht, welche resignativen oder verhärteten Interaktions-, und Körpermuster auf Seiten der Lehrerschaft vorhanden waren, die der Entwicklung einer positiven Beziehungsbereitschaft gegenüber SchülerInnen  entgegenstanden.
Aus dem methodischen Repertoire der Bioenergetischen Analyse untersuchten die TeilnehmerInnen die Möglichkeiten, individuelle Lösungen bzw. persönliche Veränderungsprozesse für ihre Thematik auszuprobieren. Die anregenden Plenumrunden und der intensive Erfahrungsaustausch untereinander, sorgten für ein lebendiges und lehrreiches Seminar. Seminarleiter Matthias Nowak von der Anonymen e.V. war sich am Ende mit den TeilnehmerInnen in der Gesamteinschätzung darin einig, dass es auch im nächsten Jahr eine Weiterführung dieser Workshopthemen mit den SuchtberatungslehrerInnen von OPUS Schulen im Märkischen Kreis gegeben wird.

Opus 1374 korregiert mittel03

Opus 1350 ganz klein
  Opus 1358 ganz klein Opus 1360 ganz klein Opus 1361 ganz klein Opus 1362 ganz klein Opus 1368 ganz klein
Um die Bilder größer zu sehen einfach ins Bild klicken



06.12.05      

Neue Erkenntnisse der Sucht und Suchtdynamik”
Ein Tagesseminar mit den Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern der JVA Iserlohn

Die erfolgreiche und gute Zusammenarbeit zwischen der JVA Iserlohn und der Iserlohn wurde erneut durch ein praktisches Projekt im Zuge der gemeinsamen Kooperation zwischen beiden Institutionen intensiviert. Bereits schon im August 2005 hatte es ein gemeinsames Seminar mit den MitarbeiterInnen des psychologischen Dienstes der JVA Iserlohn und der  Iserlohn (Fachbereich Prophylaxe) gegeben. Dabei ging es um die Einführung in das Thema: „Entwicklung von Gesprächskompetenzen auf der Grundlage der motivierenden Gesprächsführung“. Am 17. Dezember wurde nun diese erfolgreiche Zusammenarbeiter durch ein weiteres Tagesseminar zum Thema: „Neue Erkenntnisse der Sucht und Suchtdynamik – welche praktischen Konsequenzen ergeben sich daraus für den Alltag in einer Justizvollzugsanstalt ?“ weiter vertieft. Die anwesenden BeamtenInnen folgten hoch motiviert den Ausführungen der beiden Mitarbeiter der Iserlohn, Heinz-Dieter Isken für den Bereich der JVA Arbeit und Matthias Nowak, für den Bereich Prävention und Prophylaxe.

JVA 1377 klein02
  JVA 1378 klein JVA 1379 klein



06.12.2005

Weiterführung der städteübergreifenden Kooperation im Kindergartenbereich. Zweites Multiplikatorinnen Seminar mit Erzieherinnen durchgeführt.

Vom 25. – 26. Oktober 2005 fand das zweite städteübergreifende Multiplikatorinnen Seminar für Erzieherinnen im Kindergartenbereich statt. Bereits schon im Jahre 2004 hatte es ein Seminar mit Erzieherinnen aus Altena und Hemer gegeben. Die positive Resonanz auf diese Multiplikatorinnen Schulung veranlasste die e.V. Iserlohn erneut ein solches Angebot ihren Mitgliedsstädten zu unterbreiten. Über die Jugendämter der Städte Plettenberg und Werdohl wurden 18 Erzieherinnen aus beiden Städten eingeladen um sich mit dem Thema: „Suchtprävention im Kindergarten“ auseinander zusetzen. Die Prophylaxefachkraft der e.V. Iserlohn stellte in Zusammenarbeit mit der externen Supervisorin und Psychotherapeutin, Frau Renate Hofmann-Freudenberg aus Bad Honnef, neue Erkenntnisse für die Praxis aus der Säuglingsforschung und Bindungstheorie den interessierten Erzieherinnen vor. Ergänzt wurden diese Theorieansätze durch die wichtige Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex: Co-Abhängigkeit und der Entwicklung von  Gesprächskompetenzen im praktischen Umgang mit dem Thema „Sucht“, z.B. gegenüber Angehörigen von Kindergartenkindern.
Dazu kamen neue Informationen über den aktuellen Stand der Drogen- und Suchtprobleme im Märkischen Kreis. Die ansprechende Seminaratmosphäre und die fürsorgliche Unterbringung im Haus Spielwigge taten ein übriges, um das zweitägige Seminar für alle Beteiligten zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Am Schluss waren sich die Beteiligten darin einig, dass nicht nur die Suchtprävention so früh wie möglich einsetzen sollte um späteren Suchttendenzen entgegenzuwirken, sondern dass es ebenso notwendig ist, die jetzt durch das Kooperationsprojekt zwischen Plettenberg und Werdohl entwickelte Form des gemeinsamen Lernens zu vertiefen und zukünftig weiter auszubauen. 

Erzieher 1348 mittel

Erzieher 1324 ganz klein
  Erzieher 1329 ganz klein Erzieher 1330 ganz klein Erzieher 1332 ganz klein Erzieher 1339 ganz klein

(Um die Bilder größer zu sehen einfach ins Bild klicken)



10.11.2005

Volles Haus in der Drogenberatungsstelle Lüdenscheid
Erste Mannschaft der Therapieeinrichtung Sirius aus  Altena gewinnt das DROBS-Dartturnier

Zu einem Dartturnier am 20.10.2005 hatte die Drogenberatungsstelle Lüdenscheid alle im  Märkischen Kreis ansässigen Einrichtungen im Suchthilfebereich eingeladen. Ermöglicht wurde diese Aktion durch eine großzügige Spende der Stadtwerke Lüdenscheid, durch die ein elektronischer Dart-Automat (mit allem Zubehör) für den Offenen Bereich der gekauft werden konnte. Gekommen waren acht Mannschaften, mit jeweils drei Spielern, die sich im fairen Wettstreit messen wollten. -Mitarbeiter Bernd Weißflog: „Dass dabei auch eine ganze Menge Spaß dabei sein würde, war von uns mit eingeplant und gewünscht.“ Gespielt wurde nach den Regeln des Deutschen Dart Verbandes.

Während der einzelnen Paarungen herrschte gebannte Stille, welche nur durch den Applaus für besondere Leistungen beziehungsweise den Gewinn  des Matches unterbrochen wurde. Fairplay war oberstes Motto.
Nach einer spannenden Vorrunde stand fest, dass sich die Mannschaften der Therapieeinrichtung Sirius (Altena) I, der Fachklinik Spielwigge, Amalie Sieveking Haus II und der im Halbfinale gegenüber stehen werden.
Sie hatten sich gegen die Mannschaften des Karl-Otto-Stoffer-Hauses (Hemer), Sirius II, Amalie Sieveking Haus I und dem -Elternkreis (Lüdenscheid) durchsetzen können.
Im ersten Halbfinale setzte sich Sirius I ganz knapp gegen Haus Spielwigge durch und trafen im Finale auf die Mannschaft des Amalie Sieveking Haus II, die nach einem dramatischen Finish die Oberhand gegen die -Spieler behielten.
Im kleinen Finale besiegte dann die Mannschaft der das Team aus Spielwigge.
Ein packender Abschluss des Dartturniers, war dann das Finale zwischen Sirius I und dem Amalie Sieveking Haus II.

Nach der Siegerehrung der einzelnen Mannschaften, bei der es neben Urkunden und Pokalen auch Sachpreise von den beiden regionalen Zeitungen gab, klang das Dartturnier mit einem gemütlichen Zusammensein und vielen Gesprächen aus. Für das leibliche Wohl sorgte dabei der -Förderverein.


Pa200977 ganz klein
  Pa200985 ganz klein Pa200996 ganz klein Pa200997 ganz klein Pa200998 ganz klein Pa200999 ganz klein

Pa201003 ganz klein  Pa201005 ganz klein

(Um die Bilder größer zu sehen einfach ins Bild klicken)



07.10.2005

Fachberatungsstellen im Sucht- und Drogenhilfebereich stellen sich vor
Caritas- und Iserlohn auf dem 3. Tag der Iserlohner Selbsthilfegruppen

Nach 2000 und 2003 fand am Samstag, 1. Oktober 2005 wieder ein "Tag der Iserlohner Selbsthilfegruppen" Foyer des Rathauses am Schillerplatz. statt. Fast 30 heimische Selbsthilfegruppen nutzen das Forum vor dem Rathaus sowie im Foyer, um die vielfältigen Möglichkeiten aufzuzeigen, mit denen Menschen ihre Krankheit oder Behinderung besser meistern können.
"Es treffen sich Expertinnen und Experten in eigener Sache", nannte es Michael Scheffler, wenn ungelöste Fragen und Probleme gemeinsam aufgegriffen und angegangen würden. Neben Krankenhäusern, Ärzten und Institutionen böten die Selbsthilfegruppen vor allem Eines:
ein offenes Ohr.

Iserlohn 060 Mittel



Iserlohn 041 ganz klein  Iserlohn 050 ganu klein Iserlohn 070 ganz klein Iserlohn 052 ganz klein

(Um die Bilder größer zu sehen einfach ins Bild klicken)



29.09.2005

OHNE Cannabis aber MIT Führerschein im Strassenverkehr

Ein Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpD) beim Kreisgesundheitsamt bietet gemeinsam mit der Anonymen Drogenberatung e.V.
Iserlohn () im Märkischen Kreis seit Januar 2004 spezielle Hilfestellungen für sogenannte Cannabis-User an. Also Menschen, die durch den Konsum von Haschisch und Marihuana im Strassenverkehr auffällig werden und deshalb zur Feststellung ihrer Fahreignung eine Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU) machen müssen. Aus diesem Anlass trafen sich nach einem Projektverlauf von gut einem Jahr Martin Campulka, Lothar Buddinger (Arzt und Abteilungsleiter beim SpD) und Stefan Tertel (Geschäftsführer der ) in den -Räumlichkeiten in Lüdenscheid und zogen eine ausserordentlich positive Bilanz des bisherigen Projektverlaufs.
Zur Beurteilung der Fahrtüchtigkeit gibt es, anders als beim Alkohol, keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte, die Drogenmissbrauch definieren würden. Die Zahl der Verkehrsunfälle durch Drogen, die als solche gezählt werden, hat sich seit dem Jahr 2000 in NRW fast verdoppelt, wobei von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgegangen werden kann. Der Konsum von Cannabis ist in großen Bevölkerungskreisen sprunghaft angestiegen und besonders unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr weit verbreitet. Auch werden Haschisch und Marihuana noch oft als „weiche“ Drogen verharmlost, die Gefahren, was das Führen von Kraftfahrzeugen angeht, bis hin zur völligen Fahruntüchtigkeit, nicht gesehen oder Ernst genommen. Durch die Anwendung von Drogenschnelltests bei verstärkten Polizeikontrollen im Märkischen Kreis fallen viele auf. Folge ist oft die Entziehung der Fahrerlaubnis und das Beibringen müssen einer positiven MPU. 
Die meist noch sehr jungen Fahrerinnen und Fahrer im Vorfeld einer solchen MPU fachlich qualitativ zu beraten, insbesondere ein kritisches Hinterfragen ihres Konsumverhaltens anzuregen, ist Aufgabe des verkehrspsychologischen Projektes.
Es wird im gesamten Kreisgebiet vom Diplom-Sozialpädagogen Martin Campulka durchgeführt, der über die entsprechenden umfangreichen Kenntnisse zu der Thematik verfügt. Die Einzelberatungen sind kostenpflichtig.
Ziel ist, mit den jungen Erwachsenen zukünftig eine zufriedene Lebensperspektive ohne Drogen zu erarbeiten.
Äusserer Anlass für die jungen FahrerInnen ist dabei zunächst der Besitz, Erhalt oder Wiedererwerb der Fahrerlaubnis, was in der heutigen mobilen Gesellschaft einen sehr hohen Wert darstellt. In Einzel- und Gruppengesprächen wird je nach Motivationsstand der TeilnehmerInnen über einen individuellen Zeitraum intensiv an der jeweiligen persönlichen Problematik gearbeitet. Durch die Auseinandersetzung mit dem früheren Suchtverhalten, der Abstinenzerhaltung und dem künftigen drogenfreien Leben steigt die Wahrscheinlichkeit, eine positive MPU zu erreichen und dadurch wieder in den Besitz der Fahrerlaubnis zu kommen, enorm. Das zeigen die seit Anfang 2004, dem Start des Projektes, gemachten Erfahrungen.

Weitere Infos bei: Martin Campulka, Tel. 02351-76610812 oder AB, E-Mail: mcampulka@maerkischer-kreis.de oder auf der Homepage der DROBS: www.drobs-mk.de

Buddinger und Campulka 1



29.09.2005

Das Land Nordrhein-Westfalen führt seit 1991 die Öffentlichkeitskampagne unter dem Leitsatz "Sucht hat immer eine Geschichte" durch. Das Konzept dazu wurde in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen, dem „Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum“ (GINKO), den Prophylaxefachkräften des Landes NRW, sowie der Werbeagentur Hansen in Mühlheim entwickelt.
In diesem Jahr fand die Öffentlichkeitskampagne in den Städten Altena, Balve und Hemer statt.
In den o.g. Städten drehte es sich die gesamte Woche um das Thema
Sucht. Schulen , Kindergärten, Verbände, Krankenkassen und viele andere Institutionen boten Vorträge, Seminare, Beratungsabende, Kurse oder Workshops an.
In den 3 Städten waren es zusammen ca. 120 Veranstaltungen.
Der Märkische Kreis hat als Beitrag zu dieser Woche eine Schülerbefragung unter dem Motto Alkohol-, Drogen- und Nikotinkonsum  an den weiterführenden Schulen in den Städten Altena, Balve und Hemer durchgeführt.

Die Auswertung der Schülerbefragung 2005 liegt jetzt vor.
Sie haben die Möglichkeit, diese Auswertung als PDF- Datei auf Ihren PC zu laden, oder sich diese dort anzusehen.

.pdf 1 hier klicken
Um den Inhalt dieser Datei zu können, müssen Sie den Akrobat Reader installiert haben.





26.09.2005

“Aktiv statt Passiv” ,
Gemeinsame Kanutour 2005
/ Jugendzentrum  Herscheid

"Aktiv statt Passiv"  unter diesem Motto paddelten am Samstag, dem 17.9.05  8 Jugendliche des Jugendzentrum gemeinsam mit der Iserlohn/Werdohl  24 km auf der Ruhr.
Von Herdecke ging es über den Harkortsee bis in den Kemnader Stausee in Witten . Dabei galt es mehrere Wehre zu überbrücken und Stromschnellen sowie eine Wasserrutsche für Boote zu meistern. Ein gemeinsames Picknick mit gegrillten Würstchen, die der Förderverein sponserte, und kühlen Getränken stärkte die Teilnehmer für die restliche Strecke. Das war auch nötig, denn die 24 km Flußweg brachte die Teilnehmer an ihre körperliche Grenze.
Um 18.00 Uhr kamen alle müde, aber auch stolz auf die erbrachte Leistung am Endziel an. Im Bus war dann die entscheidende Frage: Wann machen wir die nächste Kanutour?  Wir werden im nächsten Jahr wieder zusammen mit der Kanu fahren.

Herrscheid 014

Herrscheid 018  Herrscheid 022 Herrscheid 028 Herrscheid 029 Herrscheid 032 Herrscheid 036

Herrscheid 038  Herrscheid 042

(Um die Bilder größer zu sehen einfach ins Bild klicken)



22.09.2005

Suchtprophylaxe in der Zeppelinschule beginnt schon in den ersten Klassen

Die Zeppelinschule Plettenberg führt in Zusammenarbeit mit der BARMER Plettenberg, der Iserlohn und der Werdohl das Suchtpräventionskonzept der Stadt Iserlohn ,in umgeschriebener Form, für Plettenberg durch.
Dieses Konzept beinhaltet in acht Modulen eine durchgehende Suchtprophylaxe für die Klassen 5 bis 10.
Durch den Einsatz dieses Konzeptes wird ein ergänzendes, zusätzliches, kontinuierliches Angebot an Präventionsmaßnahmen im Bereich Sucht und Suchtverhalten im Unterricht angeboten .
Aufgrund des immer früher werdenden Einstiegsalters beim Rauchen ist die Vorbereitung und Einführung des Nicht-Raucher-Programms schon in den jetzigen Klassen 5 und 6 vorgesehen.
Die Finanzierung des Nichtraucherprogramm, welches von externen Referenten durchgeführt wird, übernimmt die
Barmer Plettenberg.

Sucht096 klein02



15.09.2005

Förderverein der Drogenberatung sponsert das Suchtpräventionsprojekt „Klasse 2000“ an der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule „Südschule“

Am Freitag, 09. September 2005, begrüsste Schulleiterin Erika Groh den Vorstand des „Fördervereins zur Verbesserung der Suchtprävention und Drogenhilfe im Märkischen Kreis e.V.“.

Groh: „Die Iserlohner Südschule ist gerade als Innenstadtschule froh, durch die finanzielle Unterstützung des  - Fördervereins, dieses Suchtpräventionsprojekt fortführen zu können“.

Es heilt „Klasse 2000“ und bedeutet, dass die neuen Schulanfänger einmal im Jahr durch einen sogenannten Gesundheitsförderer besucht werden, der nach dem „Klasse 2000“-Programm geschult ist. Michael Scheffler, Stellvertretender Bürgermeister und 1. Vorsitzender des Fördervereins: „Dieses Suchtpräventionsprojekt erreicht Kinder, bevor sie anfangen mit Rauschmitteln zu experimentieren. Dadurch wirkt es besonders vorbeugend. Das Programm begleitet die Kinder kontinuierlich von der 1. bis zur 4. Klasse“. Das „Klasse 2000“ Programm ist das bundesweit grösste Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung an Schulen. Experten aus Medizin, Pädagogik und Naturwissenschaften haben 1991 am Klinikum Nürnberg das pädagogische Konzept entwickelt. Es wird laufend wissenschaftlich überprüft und überarbeitet. Die Kinder sind von den Besuchen der „Klasse 2000“-Gesundheitsförderer begeistert, da diese meist besonderes Material in die Klasse mitbringen: z.B. ein Schwungtuch für Kooperationsspiele, Stethoskope zur Erforschung des Herz-Kreislauf-Systems und vieles mehr. Das Thema „Gesundheit“ bekommt so für die Kinder im Schulalltag eine besonders hohe Bedeutung. Die positive Wirkung von „Klasse 2000“ auf das Rauchverhalten von Kindern wurde wissenschaftlich belegt. Andrea Adam, Vorsitzende der Kreisfrauenunion und 2. Vorsitzende des Fördervereins: „Das Programm fördert die Körperwahrnehmung der Kinder und unterstützt die positive Einstellung zur Gesundheit“.

Neben Mitgliedern des - Fördervereins freuten sich die Konrektorin und Klassenlehrerin der 1c Anja Kästner, der Beratungslehrer Ulrich Römer und die Schulpflegschaftsvorsitzende Petra Bülskämper über die gute Zusammenarbeit zwischen Grundschule, -Förderverein und der ANONYMEN DROGENBERATNG e.V. ISERLOHN.

„Klasse 2000“ wird vor allem durch Spenden finanziert. Der -Förderverein sucht noch weitere Mitglieder und nimmt gerne Spenden an: Sparkasse der Stadt Iserlohn, BLZ 445 500 45, Kto.Nr. 800 946. Weitere Informationen beim        -Geschäftsführer Stefan Tertel unter Telefon: 02371/29777 oder auf der -Homepage: www.drobs-mk.de.

Südschule kleiner 

(Um das Bild größer zu sehen einfach ins Bild klicken)



23.6.2005

Die Gewinner des LOQ.IN-Wettbewerbes 2004

Am 31.05.2005 fand die Preisverleihung für die Gewinner des LOQ.IN-Wettbewerbs ( Leben ohne Qualm ) im Ministerium für Gesundheit, Soziales,
Frauen und Familie NRW statt.
Der 3. Preis (500,- Euro) wurde an 4 Projekte vergeben.
Das Projekt :

"Kommunales Suchtpräventionskonzept
für die Stadt Iserlohn"
war dabei

Präventionskonzept



22.06.05

„Paddeln statt pauken“... Hauptschule Rahmede auf grosser Kanutour in Mecklenburg Vorpommern

Müde und erschöpft, aber voll mit unvergesslichen Eindrücken kehrten am späten Samstag abend 18 SchülerInnen der Hauptschule Rahmede aus dem Kanueldorado der Mecklenburger Seenplatte zurück an die Lenne, in ihre Heimatstadt Altena.

Hinter ihnen lagen mehr als acht Tage Naturerlebnis pur in Mecklenburg, die jedem Beteiligten ein hohes Mass an körperlicher Fitness,  Eigen- und Gruppenverantwortlichkeit, sowie dem vorübergehendem Verzicht auf liebgewonnene Gewohnheiten abverlangten.

So wurde der gemeinsame Verzicht auf  die Mitnahme von Handy’s und MP 3 Playern,  zu Beginn der Kanutour in Mirow schon zum ersten Prüfstein an die Bereitschaft der Schülerinnen sich auf  eine „ungewöhnliche“ Woche einzulassen.Tägliche Morgen- und Abendrunden mit allen Beteiligten standen als Gruppenregel genauso fest wie die Übernahme von Kochdiensten für die gesamte Gruppe als Rotationsprinzip.
Zusätzlich fand noch  die tägliche Zeltauf- und -abbauroutine statt, dazu wurden  pro Tag  noch etwa 4 – 6 Stunden gepaddelt; entweder im  Zweier- , -dreier oder im – viererkanadier.   Last but not least mussten  dann auch noch die schon recht regen Mücken bekämpft werden und  die  lästige Arbeit des Geschirrspülens galt es auch noch selbst zu organisieren.
Die gesamte Reise war als Rundreise mit täglich wechselnden Stationen geplant, so dass die gesamte Schülergruppe mit ihren Betreuern am Freitag wieder am Ausgangspunkt der Kanubasis in Mirow ankam.
Die zu Beginn der Reise bei jedem der SchülerInnen mehr oder weniger vorhandene „Berührungsangst“ mit den rustikalen Formen des Zeltlebens und des Wasserwanderns verlor sich im Laufe der Woche immer mehr. Sie machte einer schon routinemäßigen Gelassenheit Platz,  die für viele TeilnehmerInnen  neue Erlebens- und erlebnishorizonte öffnete, die sie so zu Hause bisher nicht kannten. Jeder Teilnehmer  wurde in dieser Woche in seinen Grenzen gefordert aber auch gefördert, eine Erfahrung, die für viele in dieser Direktheit neu war. 
Realisierbar und ermöglicht wurde diese Kanutour durch eine großzügige Spende an die in der ANONYMEN DROBS e.V. Iserlohn. Durch den tragischen und plötzlichen Tod eines jungen Lehrers in Hemer im letzten Jahr,  hatte die Witwe die Kranzspende für ein erlebnispädgogisches Projekt in dieser Form angestossen. So war es auch nur folgerichtig, dass  MitarbeiterInnen von der ANONYMEN DROBS e.V. in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin der Hauptschule Rahmede diese Kanutour gemeinsam planten, organisierten und auch durchführten. Die Schulleitung der Hauptschule war sofort bereit, ihrerseits das Gesamtprojekt zu unterstützen und so stand der endgültigen Realisierung nichts mehr im Wege.
Über die gesamte Tour ist eine Videofilm gedreht worden, der z.Zt. in Zusammenarbeit mit der Medienstelle des Märkischen Kreises in Altena aufbereitet wird.
Zusammenfasend lässt sich festhalten, dass trotz der großen körperlichen Anstrengungen sowie der nicht immer einfachen Organisation und Realisierung vor Ort, alle Beteiligten ein solches Gemeinschafts- und erlebnisprojekt jederzeit wiederholen würden. 

Kanu Klein

(Um das Bild größer zu sehen einfach ins Bild klicken)


19.5.2005

Förderverein der Drogenberatung sponsert das Suchtpräventionsprojekt „Klasse 2000“ – Angebot an die Iserlohner „Grundschule Bleichstraße“

Am Dienstag, 17. Mai 2005, begrüßte Schulleiter Rolf Breucker den Vorstand des „Fördervereins zur Verbesserung der Suchtprävention und Drogenhilfe im Märkischen Kreis e.V“. Breucker: „Die Iserlohner „Grundschule Bleichstraße“ ist gerade als Innenstadtschule froh, durch die finanzielle Unterstützung des DROBS-Fördervereins, ein Suchtpräventionsprojekt bekommen zu können“. Es heißt „Klasse 2000“ und bedeutet, dass die neuen Schulanfänger einmal im Jahr durch einen sogenannten Gesundheitsförderer besucht werden, der nach dem „Klasse 2000“-Programm geschult ist. Michael Scheffler, SPD-Landtagsabgeordneter und 1. Vorsitzender des Fördervereins: „Dieses Suchtpräventionsprojekt erreicht Kinder, bevor sie anfangen mit Rauschmitteln zu experimentieren. Dadurch wirkt es besonders vorbeugend. Das Programm begleitet die Kinder kontinuierlich von der 1. bis zur 4. Klasse“. Das „Klasse 2000“ Programm ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung an Schulen. Experten aus Medizin, Pädagogik und Naturwissenschaften haben 1991 am Klinikum Nürnberg das pädagogische Konzept entwickelt. Es wird laufend wissenschaftlich überprüft und überarbeitet. Die Kinder sind von den Besuchen der „Klasse 2000“-Gesundheitsförderer begeistert, da diese meist besonderes Material in die Klasse mitbringen: z.B. ein Schwungtuch für Kooperationsspiele, Stethoskope zur Erforschung des Herz-Kreislauf-Systems und vieles mehr. Das Thema „Gesundheit“ bekommt so für die Kinder im Schulalltag eine besonders hohe Bedeutung. Die positive Wirkung von „Klasse 2000“ auf das Rauchverhalten von Kindern wurde wissenschaftlich belegt. Andrea Adam, Vorsitzende der Kreisfrauenunion und 2. Vorsitzende des Fördervereins: „Das Programm fördert die Körperwahrnehmung der Kinder und unterstützt die positive Einstellung zur Gesundheit“. „Klasse 2000“ wird vor allem durch Spenden finanziert. Der DROBS-Förderverein sucht noch weitere Mitglieder und nimmt gerne Spenden an: Sparkasse der Stadt Iserlohn, BLZ 445 500 45, Kto.Nr. 800 946. Weitere Informationen bei der DROBS unter Telefon: 29777 oder auf der DROBS-Homepage: www.drobs-mk.de.

DROBS GS-Bleichstrasse klein

(Um das Bild größer zu sehen einfach ins Bild klicken)

 

Bürgermeister Klaus Müller besucht die

 

Der Bürgermeister der Stadt Iserlohn, Klaus Müller, besuchte die Drogenberatungsstelle „Am Dicken Turm 9“. Anlass war die Verlängerung des Mietvertrages - die ist seit vielen Jahren Mieterin in der städtischen Immobilie. Helmut Wehn, Kreisjugendamtsleiter und 1. Vorsitzender des Trägervereins der , begrüßte den Bürgermeister; Geschäftsführer Stefan Tertel und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, die Arbeit des -Standortes vorzustellen.
Die ANONYME DROGENBERATUNG e.V. ISERLOHN mit ihren drei Standorten Iserlohn, Lüdenscheid und Werdohl habe über 30 Jahre ein differenziertes und regionalisiertes Hilfesystem entwickelt, das im Märkischen Kreis sehr gut integriert und vernetzt sei.  -Geschäftsführer Tertel wies vor allem auf die enge Kooperation mit den niedrigschwelligen Einrichtungen in Iserlohn hin und auf die gute Zusammenarbeit mit den Suchtselbsthilfegruppen. Das Angebot der ANONYMEN DROGENBERATUNG E.V. ISERLOHN richtet sich an Konsumentinnen und Konsumenten illegaler Drogen aller Altersstufen und an deren Angehörige. Insgesamt beobachte die , dass Jugendliche riskanter konsumierten als früher. Neben der Beratungsarbeit seien weitere Arbeitsschwerpunkte die Suchtprävention und die Drogenhilfe im Bereich der Justiz.
Matthias Nowak, langjähriger Mitarbeiter der , stellte dann seine Suchtpräventionsarbeit dar. Die Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“ habe im November 2000 wichtige Impulse für die Präventionsarbeit ergeben. Sie habe zu einer engen Kooperation zwischen der Abteilung Jugendschutz des Iserlohner Jugendamtes, dem Kommissariat Vorbeugung und der DROBS geführt. Ergebnis sei unter anderem das „kommunale Suchtpräventionskonzept für die Stadt Iserlohn“ gewesen, das im Jugendhilfeausschuss im Herbst 2003 und in der Kreisgesundheitskonferenz Anfang 2004 vorgestellt worden sei. Auch habe es eine Intensivierung der Suchtprävention an vielen Schulen gegeben, die sich   u.a. durch die Teilnahme vieler Lehrerinnen und Lehrer an den Lehrerarbeitskreisen ausdrücken würde.
Der Fachmann für die Drogenhilfe in den Einrichtungen der Justiz, Diplom-Sozialarbeiter Heinrich Isken, berichtete dann von seiner Beratungstätigkeit in der Jugendvollzugsanstalt Drüpplingsen. Die sogenannte „externe“ Drogenberatung erleichtere, insbesondere bei Jugendlichen, die Re-Integration nach einer Haftentlassung.
Frau Ilona Meuser, Diplom-Sozialpädagogin, stellte dann die allgemeine Beratungsarbeit der dar. Schwerpunkte seien hier die Beratung von Angehörigen, von konsumierenden Jugendlichen, die nicht unbedingt abhängig seien, aber schon einen problematischen Konsum hätten. Weiterer Arbeitsschwerpunkt sei die psychosoziale Betreuung Substituierter, die in enger Kooperation mit den beteiligten Ärzten und Krankenhäusern erfolge.
Die ist montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und freitags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr persönlich und telefonisch (Tel: 02371 – 22851) zu erreichen.